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[44] METAHUMANA Geschäftsführerin gestorben

Sender44Von den Berliner Medien unbemerkt verstarb in der vergangenen Woche Friedericke Stör, die Hauptgeschäftsführerin der kooperativ organisierten Urberliner Gebrauchtwarenhauskette METAHUMANA. Die 56-jährige Geschäftsfrau und Tochter des METAHUMANA-Mitbegründers Lars Christian Stör wurde von Unbekannten in ihrer Wilmersdorfer Wohnung überfallen und mit mehreren Dutzend Messerstichen getötet. Dies fanden durch einen Geschäftsfreund der Ermordeten beauftragte freischaffende Ermittler heraus.

Der Geschäftsfreund war im Zuge von Geschäftskorrespondenz  mit der Familie Stör „praktisch zufällig und nebenbei“ über die bereits vor Tagen erfolgte Beisetzung informiert worden. Angaben zur Ursache oder dem Zeitpunkt des Todes wurden nicht gemacht. Wie der Geschäftsfreund auf Basis der durch seine Ermittler beschafften Daten herausfand, stand er in den letzten Wochen statt mit Friedericke Stör mit deren hochautonomen Virtual Business Assistant (VBA) in Verbindung. Der intelligente Algorithmus erledigte basierend auf Programmierung und dem bisherigen Geschäftsgebaren der zurückgezogen lebenden METAHUMANA-Chefin alle anfallenden Arbeiten inklusive Geschäftskorrespondenz und Business Entscheidungen.

Warum die Gründerfamilie der legendären Berliner Kette der F-Zeit das Unternehmen sowie Freunde und die Öffentlichkeit im Unklaren ließen über den Tod ihres Familienoberhauptes, ist nicht bekannt. Ebenso ist derzeit unklar, ob die Besitzer der in Übernahmegesprächen mit Aztechnology stehenden Kaufhäuser Geschäftsentscheidungen der vergangenen Tage anullieren werden, die auf vermeintlichen Entscheiden der toten Managerin und Inhaberin beruhen. 

Was wollen wir wetten, dass einige jener Entscheidungen direkt den Aztech-Verkauf betrafen?
Russenrigger

Da wohl 90% der Entscheide diesen Sell-Out betreffen, liegst du vermutlich richtig. Die Frage ist bloß, ob FS von Aztech umgemacht wurde, um dem VDA noch unverschämter günstigere Übernahmekonditionen einzuprogrammieren, oder ob sie von den Inhabern um Renate Pilaski gekillt wurde, die METAHUMANA unbedingt unabhängig halten wollen. Letztlich ist das alles nur traurig, denn im Kern geht es nicht um METAHUMANA und deren einzigartiges Geschäftsmodell, sondern nur um die Immobilien: Aztechnology kann kein Interesse haben, ein XL-Second-Hand-Kaufhaus mit teurer Serviceabteilung zu kaufen – nichtmal zu „retten“, denn META- und PROHUMANA geht es dreckig. Die Grundstücke der Kaufhäuser aber sind echt attraktiv und perfekt Aztechs Pläne, ein big player im Berliner Konsumgüter- und Modemarkt zu werden.
Tolstoi

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