Shadowrun Berlin

Die Online Erweiterung von Andreas AAS Schroth

[A] Die Sokaren

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 Mann jetzt REICHT’S mir aber bald. Immer wieder schmiert bei diesem Eintrag das System ab, weil zuviele Leute da rumpfuschen und Skripts reinhauen, um die Redigierungen anderer User zu blocken. Beherrscht euch mal!
 Tolstoi

 Tut mir leid, aber derart offenkundige Scheiße, wie sie einige hier immer wieder reinschreiben wollen, hat in der Anarchopedia NIX verloren.
 Antifa

 Und schwärmerische Wahrheitsverleugnung AUCH nicht!
 Nakaira

 Hey, ich sag nur, wie’s war. Diese Stories von, keine Ahnung, F-Status-Ninjas der blutigen Vergeltung ist doch STUSS, eine klar fabrizierte Gruselstory der Konzernmedien, die auf ne Tatort-Folge aus 2057 zurückgeht. Das File ist in deinem eigenen Archiv, du Quotenhure!
 Antifa

 Erstens bin ich gewiss nicht in diesem Nischenknoten hier, weil ich damit dicke Quote mache, zweitens geht mir der Tatort am Arsch vorbei, drittens ist die Mär von der gesetzlosen Gerechtigkeit und dem wunderbaren Wirken der Berliner F-Justiz ausgemachter Bullshit (und das weißt verdammt gut!) und viertens GAB es diese Sokaren-Ninjas, auch wenn’s nicht „DIE“ Sokaren-Ninjas waren. WENN du mal lesen würdest was ich geschrieben habe!!!
 Nakaira

 Wheee, hier geht’s ja ab …
 Konnopke

 Ich stell jetzt den Defake-Entry wieder her – das winzige Fragment, das die wenigsten Edit-Wars drüberlaufen hatte und somit das darstellt, was belegbar ist – und das Teil SPERRE ich. Ihr könnt dann von mir aus in den Kommentaren weiterbashen, aber der Entry selbst bleibt dann erstmal so, bis jmd. was Substanzielles und Belegbares zuzufügen (nicht zu ersetzen oder zu löschen) hat.
 Tolstoi

[%BEGIN&NOEDIT] Dass es in Berklin zu Zeiten der Anarchie etwas gab, was gemeinhin als „die Sokaren“ bezeichnet wurde, ist unstrittig. Es bestehen aber sehr unterschiedliche Ansichten dazu, was exakt die Sokaren waren, ob sie auch heute noch z.B. in den alternativen Bezirken fortbestehen und falls ja, in welcher Form.

Das erste Mal zu größerer Bekanntheit kam der Begriff der Sokaren in einem im Schattenland ab 2053 kursierenden Datenpuls namens „Deutschland in den Schatten“. Dort heißt es:

„Wer gegen (das Letzte Gesetz) verstößt, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass einer seiner Lieblingsfeinde die Gelegenheit nutzen wird und er sich spätestens am nächsten Morgen die Erdleitungen der Matrix aus der Nähe ansehen darf. Ähnlich wird es auch demjenigen ergehen, der die Sokaren missachtet. Die Sokaren wurden nicht von einzelnen Menschen erlassen, sondern werden durch die Handlungsweisen aller Individuen bestimmt, so dass kein zentraler Angriffspunkt besteht, um gegen die Sokaren zu revoltieren. Deshalb werden sie als unabänderliche Naturgesetze akzeptiert, die sich im Laufe der Kulturrevolution herausgebildet haben.“

Dem entgegen sagt das rund zehn Jahre später im Schattenland aufgetauchte Datenpuls-Update „Deutschland in den Schatten II“:

„In dieser Zeit (des Flux) entwickelten sich völlig neue Berufsbilder, wie die der Vermittler und lnformanten. (…) Darüber hinaus gab es dann noch die sogenannten Sokaren, die Tag und Nacht auf den Einhalt des Letzten Gesetzes achteten. Sie töteten gnadenlos jeden, der in Verdacht geraten war, gegen diesen einzigen gebliebenen Leitfaden zu verstoßen. So kam es auch bald zu einer neuen Hexenjagd, doch die Hexen dieser Zeit waren die Anti-Anarchisten. Unterm Strich gab es aber kaum Verstöße gegen das Letzte Gesetz.“

Beiden Files ist vorgeworfen worden, viele unrichtige Informationen zu enthalten – im Falle des älteren DidS1 sogar unbestreitbar abstrusen Unsinn, der offenbar von Spaßanarchisten in den Datenbestand eingefügt wurde. 

Der Gegenstand der Sokaren wird auch in verschiedenen Medien überwiegend aus dem Bereich Propaganda, Infotainment und Sex&Crime aufgegriffen: Immer hungrig nach abstrusen und fremdartig klingenden Konzepten, taucht der Begriff der Sokaren in verschiedenen in F-Berlin handelnden Trids vor allem im Bereich Krimi auf – mal als ungeschriebener Moralkodex, mal in Form eines „Hohen Sokarischen Gerichts“, mal als Policlub oder Terrorgruppe, mal als maskierte Anarchisten-Ninja-Gruppe, die aus den Schatten Gefahren für den Status F rigoros ausschaltet. Selbst eine halbnackte Gegenspielerin von Karl Kombatmage trug den Namen „Sokara“.

Unstrittig ist ebenfalls, dass es im anarchistischen Berlin während und auch nach dem Status F verschiedene Verwendungen des Sokaren-Begriffs gab und gibt. Unklar ist aber, ob diese vor oder erst nach der jeweiligen Medien-Thematisierung entstanden, und welchen Einfluss die jeweilige Verwendung tatsächlich hatte oder gegenwärtig hat.

Es gab also – unbestreitbar – Individuen, die sich spätestens in bzw. ab den Sechzigern in Berlin als Sokaren bezeichneten und versuchten, gestützt auf diesen Titel eine Gefolgschaft aufzubauen und mehrere Anarchogruppen unter sich zu vereinen. Auch hat es im anarchistischen Osten wenigstens fünf, vermutlich eher mehr Vermittler und „Wanderrichter“ gegeben, die ihre Dienste als Sokaren anpriesen, und in den erhaltenen Dateiarchiven der Kreuzberg Bibliothek und der Freien Universität Berlin finden sich mehrere, zum Teil sehr umfassende Versuche, die „ungeschriebenen Gesetze der Sokaren“ in Worten zu erfassen (inklusive einer in der Freien Universität populär gewordenen Theorie, die Sokaren initiell als „Erziehungsversuch“ für die Berliner Anarchisten in Anlehnung an den Sokratischen Eid zu betrachten). Und es gibt auch heute noch Morde, in deren Umfeld Warnungen oder Bekennerschreiben „der Sokaren“ auftauchen – die allerdings keine einheitliche Handschrift oder Vorgehensweise erkennen lassen. [%END&NOEDIT]

 Ehrlich gesagt hab ich selbst an diesem Text noch so einiges auszusetzen, aber gut.
 Antifa

 Ehrlich gesagt ist mir scheißegal, was du oder sonstwer davon hältst. DAS war der Passus, der die wenigsten Korrekturen hatte, also ist das jetzt der Defake. Nu kloppt euch weiter, ich hab tausend andere Baustellen in dieser Scheiße hier …
 Tolstoi

 Der hat ja wieder ne Laune …
 Konnopke

 Don’t ask. Der zofft sich grade mit nem selbsterklärten IE im Schockwellenreiter-Board. Weißt ja, wie sehr er die liebt – und das Lieblingsthema von dem IE sind natürlich Drachen, außerdem deutet der an, irgendwelchen Crap über Tolstoi zu wissen.
 Russenrigger

 Nur ganz kurz zu meinem Verständnis: Der Punkt der Sokaren ist deshalb so heikel, weil es für die einen eine Art supernobles humanitäres Grundgesetz ist, während andere sagen dass die Sokaren so ’ne Art Popart-Fake sind, frapos?
 Mekkazoid

 So ziemlich. Bestritten wird zum einen, ob es überhaupt die Sokaren in irgendeinem Mehr-als-Kiezgröße-relevanten Kontext gab, ehe der Begriff im ersten Trid-Flick auftauchte, und zum anderen, ob es heute noch „echte“ Sokaren im Sinne dieser Berlinbewacher-Ninjas gibt. Fun Fact am Rande: Einige sagen, dass die in ABSURD KURZER REKORDZEIT geschlossene Berliner Einheit auf Seiten der Anarchos nur deshalb zustande kommen konnte, weil die Sokaren selbst interveniert hätten – Vertreter dieser Theorie halten des weiteren Morek Pflügler für einen der Sokaren. Der selbst kommentiert das nicht, zwinkert eher vielsagend, wohl weil er genau weiß, dass je mehr ihn für nen Sokaren und damit für ne Art Hohen Richter Schrägstrich Elitekiller halten, desto weniger gibts Widerstand gegen seine … mutigen Vorstöße im Berliner Recht.
 Roter Oktober

 Pflügler der Elite-Ninja. Ich kack mich weg …
 Konnopke

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