Shadowrun Berlin

Die Online Erweiterung von Andreas AAS Schroth

Kategorie-Archiv: ARtack! Hotspots

TOP-SPOTS BERLIN: Sport, Kultur + Freizeit

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und den (vorläufigen?) Abschluss macht Liste 5:

TOP-SPOTS: SPORT, KULTUR + FREIZEIT

[L] Friedrichstadtpalast (Mitte) Das größte Revuetheater der Welt, 2071 runderneuert und um zusätzliche Gastronomien und Nebenbühnen erweitert. Info+ [#berlin S.K64]

[L] Galerie Hideyoshi (Mitte) Extrem angesagte Galerie für kontemporäre Kunst am Hackeschen Markt. Vernissagen stets mit höchstem Promi-Faktor und höchster Sicherheit. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[L] Kowalskys Galerie (!Spand) Berühmte Kunstgalerie in der Villenenklave Spandau (Kladow/Sacrow) mit Ausstellungen wertvoller Sammlungen. Info+ [#berlin S.K56]

[L] Neuer Berlinale Palast (Mitte) Extra für die alljährliche Berlinale hochgezogener Entertainment Komplex mit pompöser Art-Déco-Front für eindrucksvolle Aufnahmen. Außerhalb der Berlinale für repräsentative Tagungen, Trade Shows und Vorführungen von Arthouse Filmen, gerne mit Live Orchester, genutzt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[L] Schloss Sanssouci (Pdam) Berlins wichtigste öffentlich zugängliche Sammlung preußischer Kunstobjekte im Schlossmuseum Sanssouci direkt im Sitz der Preußenstiftung. Konzerte zur Schlössernacht und viele weitere Kulturveranstaltungen. Gelegentlich extrem begehrte Auktionen seltener Antiquitäten und Kunstschätze aus den umfangreichen Magazinen der Stiftung zur Refinanzierung (z.B. zur Akquise noch wichtigerer Schätze) Info+ [#berlin S.K63]

[L] Strandbad Wannsee (Zdorf) Von einer gigantischen gläsernen Umweltkuppel überspannte Club-Badeanstalt mit Sandstrand, Strandpromenade, Ostseecharme. Wasser von der Havel diskret abgetrennt, voll temperiert. Unterseeische Sensoren gegen Eindringlinge. Eigener Sicherheitsdienst. Info+ [#dids2 S.79]

[L] Schrödingers (Mitte) Die Nobelbar Schrödingers schräg gegenüber dem „Denkmal für die Opfer des Anarchismus“ am Potsdamer Platz ist äußerst beliebt bei Investment Bänkern und den Angestellten von FBV, HKB und den anderen Banken am Platze. Breite Auswahl feinster Spirituosen, edler Zigarren und einer kleinen Selektion tolerierter Designerdrogen. 

[L-M] Metropolis Komplex (ChaWi) Riesiger Arkologieturm mit angrenzendem Yoshiwara-Vergnügungsbezirk. Eigentümer ist die DeMeKo. Schwerpunkt der öffentlichen Bereiche ist Kultur, Nachtleben und Freizeit. Siehe auch zahlreiche Eintragungen in den anderen TOP LOCATION Listen. Info+ [#berlin S.K63] [HIER]

[O] Ars Vivendi (SKTEM) Bassbreathing-Club auf 3 Floors in einstigem Gewächshaus. Info+ [#berlin S.K52]

[O] Auktionshaus Scharnitzky (Mitte) Zentral am Hackeschen Markt gelegenes, sehr renommiertes Auktionshaus für buchstäblich alles, was irgendwo in Berlin legal ist. Schwerpunkt auf Kunst, Antiquitäten, Schmuck. Scharnitzky gilt als Berlins wichtigster privater Auftraggeber für die Rückbeschaffung verlorener Kunstwerke. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O] Kowalskys Galerie (!Spand) Über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Kunstgalerie in der Villenenklave Maselake. Steht wegen des Verdachts „Beutekunst“ aus F-Zeiten zu verkaufen unter Beobachtung der Preußenstiftung. Bisher konnte aber nichts nachgewiesen werden. Info+ [#berlin S.K56]

[O] Ufaplex (ChaWi) Bombastisch dekorierter Kinoplex in der Metropolis-Arkologie mit 14 Sälen, darunter 2 Säle für klassisches 2D-Kino mit variabler Bestuhlung für Komfort-Kino oder Film-Dinner. Info+ [#berlin S.K52, S.K63] [HIER]

[O] Freihandelszentrum Berlin (Mitte) Das FHZ Berlin im früher markanten, heute zwischen den neuen Megabauten fast schon klein wirkenden Hochhaus des Internationalen Handelszentrums (IHZ) ist Veranstaltungsort wechselnder Ausstellungen, Konzerte, Tagungen, Symposien und Konferenzen. 

[O] Freizeichen (Mitte) Independent Designerlabel mit VR-Store und Vor-Ort-Verkauf für die Underdogging-Szene: Beste Materialien im Berliner Sicherheitsstandard und sorgfältig zurechtgemachtem „Abgeranzt“-Look (auf Wunsch mit echten Einschusslöchern und Einarbeitung der verschossenen Projektile z.B. als individuelle Nieten oder Knöpfe). Info+ [#berlin S.K52] 

[O] Großer Plenarsaal des Reichstags (Mitte) Irgendwann soll der Saal einmal Sitz des Berliner Rates werden. Bis dahin nutzt die BERVAG ihn für Investorenshows, öffentliche Ehrungen und als Event Location für die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres (BERVAG Weihnachtsfeier, Neujahrsempfang des Berliner Rates, Berliner Presseball etc.) Info+ [#berlin S.K62]

[O] Hamurabi (Mitte) Nur im Sommer vorhandenes Badeschiff mit zugehörigem Club Stadtstrand unweit des Hackeschen Marktes. Hoher Promifaktor, denn hier kann man bestens von allen gesehen werden. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[O] Museumsinsel (Mitte) Die fünf bedeutendsten Museen Berlins plus das Pergamonhotel der Streletzki-Gruppe. Info+ [#berlin S.K61]  

[O] Schloss Oranienburg (!Oran) Sitz der Bezirksvertretung, kleines Schlossmuseum mit Bilderausstellung und Veranstaltungsort barocker Sommerkonzerne. Info+ [#berlin S.A44]

[O] Siemens-Museum (AGCSIE) Private Sammlung der Siemensfamilie. Umfasst auch Kunstwerke und magische Artefakte. Zutritt nur mit Führung und auf persönliche Empfehlung. Info+ [#berlin S.K57]

[O-M] Klangkraft (!FhKb) Veranstaltungsort für „unplugged“ Konzerte/Tanz ausschließlich mit Künstlern ohne Bodymods. Konzernpublikum. Info+ [#berlin S.A52]

[O-M] Nimmerland (ChaWi) Kleines, aber angesehenes Auktionshaus und Werkstatt des bekannten Anarcho-Künstlers Herbert Künzel. Info+ [#berlin S.K86, Grundriss S.K87, Werbung S.K65]

[O-M] Olympiastadion (ChaWi) Supermodernes State of the Art Stadion für alle Arten von Veranstaltungen (Sport, Musik, Show). Variable Bestuhlung, ausfahrbare Decke, High-End-Laser-, Trideo-, Holo- und AR-Technik. Samstags ausschließlich Fußball. Heimatstadion des FC Teutonia. Info+ [#berlin S.K63]

[O-M] Shinobi Gardens (Mitte) Yakuza-Badehaus (Sento) im zum japanischen Garten umgestalteten Tiergarten. Info+ [HIER]

[M] Blauer Engel (Mitte) Kleines Varieté im Scheunenviertel mit Burlesque-Shows, Live-Musik, frivolen Magie-Shows und akzeptablem Essen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Heile Welt (Mitte) Kleine, aber sehr populäre Off-Galerie in den Hackeschen Höfen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Juliusturm (!Spand) Museum und Veranstaltungsräume in der Zitadelle Spandau. Bei Runnern beliebt, um Zutritt zum sonst gesperrten PsiAid-Sitz zu erhalten. Info+ [#berlin S.K62]

[M] Chiba-Garten (RENSAN) Dem 2033 angelegten Kōrakuen-Garten in Chiba nachempfundener, öffentlicher Wandelgarten mit Tee- und Badehäusern zwischen ehem. Moll-, Greifswalder- und Danziger Str. sowie Prenzlauer Allee. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Sky (!Spand) Berlins größte und modernste AIRobic-Halle in der Altonaer Straße 77. Täglich 24 Stunden geöffnet. Info+ [#berlin S.K52]

[M] Wellfit (!FhKb) Angesagter, 400 qm großer Fitnessclub mit umfangreichem Krav-Chi Trainingsprogramm (plus Yoga, Massagen, Wellness) in einem früheren Speichergebäude. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Rifat Hassans Shooting-Area (ZICTEG) Moderne Paintblast-Arena auf der Grenze von Tegel und Siemensstadt mit eigenem Bier-Restaurant „Gotcha“. Beliebter Treffpunkt bei Konzerngardisten, die hier zeigen wollen, wer das beste Team ist. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Wintergarten (ChaWi) Die intime Alternative zum Friedrichstadtpalast. Revuen und Varietéshows zu sehr gutem Essen. Info+ [#berlin S.K80, Grundriss S.K81], Werbung [#berlin S.K48]

[M] Zoologischer Garten und Aquarium (Mitte) 2070 wiedereröffneter, von AGC/Evo/Aztech-Konglomerat betriebener, einziger Zoo der Stadt.Info+ [#berlin S.K61]   

[M-U] Scheunenbühne (Mitte) An der Rosenthaler Straße gelegene Off-Bühne für freie Kunst. Wegen zum Teil subversiver Programmatik auf der Schwarzen Liste vieler HR-Abteilungen der Konzerne. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M-S] Tierpark (!Lich) Nach Schließung und Plünderung große Freifläche für Gang-Meetings, Jugger-Matches, Combat Biking und für Festivals wie „Rock im Tierpark“. Info+ [#berlin S.A47, S.A37] 

[U] Doc Chops Mod Shop (!Falk) Kleine Wohnzimmerklinik im 4. Stock eines schabenverseuchten Wohnblocks. Passable Qualität für anonyme Wundversorgung und einfaches Cybermodding. Info+ [#berlin S.A45]

[U] Dogg Cage (!MaHe) Heimatarena des Combatbiking Teams Berliner Bulldoggen in einer früheren Solarfabrik. Info+ [#berlin S.K50] 

[U] Funpark Berlin mit Aussichtsrad (ChaWi) Erbärmlich heruntergekommener Vergnügungspark direkt am M-Bahnhof Zoologischer Garten. Tagsüber Touristen, nachts Besoffene und guter Treffpunkt in Zentrallage. Info+ [HIER]

[U] Sechs-Tief (!Grop) Kampfarena, Kampfsportschule, Fitnesshalle und Bar. Gelegentliche Showkämpfe mit hohen Wettsummen. Info+ [#berlin S.A91, Grundriss S.A92]

[U] Stroganoff (!Köpe) Debattierhalle des Institut für angewandte Eristik mit angeschlossenem Restaurant. Wichtigster Treffpunkt des Bezirks. Info+ [#berlin S.A49]

[S] ASCF Allgemeiner Sportclub Falkensee (!Falk) Mit Bezirksmitteln geförderter Sportclub für alle Sportarten. Ein verzweifelter Versuch, den Kids etwas Sinnvolleres zu tun zu geben als Klebstoff zu schnüffeln und Mitglieder rivalisierende Cliquen abzustechen. Info+ [#berlin S.A45]

[S] BGS-Trainingsstätte Germendorf (!Oran) Urbanes Manöver- und Trainingsgelände, in dem auch verschiedene Seminare für Gardisten, Joint Operations Manöver der Berliner Konzerne und (selten) Stadtkrieg-Matches stattfinden. Info+ [#berlin S.A44]

[S] Das Höllenloch (!Grop) Regelmäßig schicken die Sensationsmedien Aufzeichnungsdrohnen nach Gropiusstadt, die spektakuläre Bilder von anarchistischer Armut und Gewalt beschaffen sollen. Immer fündig werden diese an der Kreuzung Neuköllner / Fritz Erler, wo sich inwischen jede Woche zur besten Sendezeit verzweifelte Jugendliche zusammenfinden, um sich vor den seelenlosen Augen der herbeischwebenden Kameras die Grütze aus dem Hirn zu prügeln. Die Hoffnung: Die besten Bilder bekommen und so das Standing in der Randalekids- und Gangszene von Gropiusstadt erhöhen. Und wenn man träumen darf: Irgendeinem reichen Showproducer auffallen, der einen dann als Darsteller für eine Action Trid Serie castet. Einen in die Bodyguard-Mannschaft eines Promis oder ein Stadtkrieg-Team vermittelt. Oder wenigstens irgendeine Sugar Mommy / einen Sugar Daddy dazu bringt, einen mit der Limo für ein paar sexuelle Abenteuer abzuholen. Lageplan [#blutundspiele S.86] 

[S] Lausitzer Platz (!FhKb) Alljährlicher Ausgangspunkt der 1.-Mai-Feiern. Umfeld stark befestigt, höchste Dichte von Anarcho- und Anarchotouri-Läden/Bars. Info+ [#berlin S.A48]

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TOP-SPOTS BERLIN: Shopping

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Es folgt Liste 4:

TOP-SPOTS: SHOPPING

[L] Coiffeur Artur König (Mitte) Berlins Nr.1 Promi-Frisör, mindestens ebenso oft in Talkshows wie in seinem Laden am Hackeschen Markt. Monatelang ausgebuchte Warteliste. Wer von ihm zur Fashion Week oder Berlinale frisiert wird, ist wahrhaftig wichtig. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[L] pure (Mitte) Hybrid aus Lebensmittelladen und Restaurant der Oberklasse-Bioladenkette nature mit Blick über den Gendarmenmarkt. Beliebt bei Elfen und trendbewussten Veganern. Info+ [#berlin S.K49]

[L] Schuster Zigarrenwelt (Mitte) Flagship Store der Bünder Traditionsmanufaktur mit angeschlossenem Rauchsalon, in dem sich Geschäftsleute für verschwiegene Deals treffen. Info+ [#berlin S.K81]

[L] Rheingold Store am Dom (Mitte) Berlins erste Adresse für feine Geschäftsanzüge vor allem im Simplicité- und Hard Business-Style. Bild [#berlin S.K43]

[L-O] Anastasia (!Köpe) Legendäres russ. Mode- und Einrichtungshaus des Nouveau-Retro-Stils. Hier bekommt die Nouveau Bohème alles: Renaissance-Geschäftsanzüge, Musikpressungen auf Schellackdisks (SDs), Jugenstilmöbel mit versteckter Hightech, mechanische Uhren, sogar Art-Déco-Griffschalen für die Handfeuerwaffe.

[L-O] DRESScode Berlin (2x Mitte, 1x !FhKb) Die drei DRESScode Stores in der Friedrichstraße 37, im Alexandria am Alex und in der Schmidstraße 4 beim Kult-Club Schrapnell bieten eine auf das Berliner Publikum abgestimmte Auswahl gepanzerter Edel Outfits vom Leather Cap mit Skullcap Inlay über den Cyberpirate Kevlarmantel mit dreifach gefalteten, breiten Armaufschlägen zur Abwehr von Klingenattacken bis zu Hartschalen Overknee Boots mit Trittverstärker. Werbung [#berlin S.K52]

[L-O] Engel & Wöllner (Mitte) Über die Stadtgrenzen hinweg operierendes, international vernetztes Handelsunternehmen für Immobilien. Berlins bekannteste Maklerin Ann-Sophie Delacroix scheut nicht davor zurück, Runner anzuwerben, um ihre Umsatzziele zu erreichen. Info+ [#berlin S.K78] [HIER]

[L-O] FACES (of Berlin) (Mitte) Multinationale Modelagentur mit exzellenter Reputation. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[L-O] Gendarmenmarkt (Mitte) Berlins schönster Platz wird umsäumt von Boutiquen und Geschäften aller Super-Luxus-Labels (Anielski-Joop, Rheingold, Guccio). Info+ [#berlin S.K62]

[L-O] noir (Mitte). Über Berlin hinaus bekanntes Modehaus für stilvolle Defnoir-Panzerlangmäntel am Hackeschen Markt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[L-M] Q-Mall (ChaWi). Europas längste Mall im überdachten und komplett mit einer Parkebene unterkellerten Kurfürstendamm. Shops aller wichtigen (Edel-)Marken plus passende Nobelgastronomie, dazwischen immer aber auch “einfachere” Geschäfte und kleine Betreiber, Berlin-Nippes, Touristenfallen und Treffpunkte für Insider. Info+ [HIER] [#dids1 S.52] [#berlin S.K62, Bild S.K5] [#dp:adl S.114, Bild S.115], Host [HIER]

[L-M] Der Hort Saeder-Krupp MegaMall Berlin (SKTEM). Der für die Öffentlichkeit zugängliche Teil von Saeder-Krupps Arkologie in Berlin beherbergt über hundert Geschäfte, Restaurants, Bars, Fitness-Studios, einen eigenen M-Bahnhof und mehrere Sicherheitsschleusen in die gesperrten Arkologiebereiche. Info+ [#dp:adl S.113] [#berlin S.K60 (dort: „Tempelhof-Einkaufszentrum“)]

[O] Augmented Virtuality (Mitte) Designschmiede für personalisierte VR. Entwickelt nach Kundenwunsch den Look von Personas, Marken, VR-Präsenzen, Agenten, Programmen, Pets … You name it. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]    

[O] DRESScode Xtreme (!FhKb) Unweit des Schrapnell gelegener Concept Store mit einer Spezialauswahl modischer Panzerkleidung inklusive Styling-Service für DRESScode Motorradkombi-Vollrüstungen, z.B. für Motorradgangs. Werbung [#berlin S.A58]

[O] Equilibrium Electronics (AGCSIE). Vom M-Bahnhof Nonnendamm durch Gassenschacht U4-12 erreichbarer Elektroshop für Profis und Technerds. Ankauf ohne Fragen, Verkauf ohne RFID, Reparatur schnell und diskret.

[O] Hundertwasser Design Bureau (Mitte) Auf der Sucher nach personalisierten AR-Pets, -Personas, -Sekretären und -Agenten? Das Büro am Hackeschen Markt erfüllt jeden Wunsch. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77] 

[O] KaDeWe (ChaWi). Legendäres Nobelkaufhaus altberliner Prägung mit breiter, vollverglaster Brücke über die Entlastungstrasse zum Neuen Europacenter und spektakulärem Food Court im neu gebauten 12. Stock. Info+ [#berlin S.62] [#dp:adl S.114] [HIER]

[M] Kuhle & Contacts (Mitte) Boomende Werbeagentur mit Spezialisierung auf Reputation Management und Verbürger-Vermittlung. Eine der wenigen Agenturen, die sich mit dem Wirken professioneller Rufmörder sehr gut auskennt, auch die wichtigen Anbieter betreffender Dienste in Berlin erfasst hat und Wege entwickelt, gegen Schmierkampagnen, Social Stalking und Verleumdung vorzugehen. Wirbt Schattenläufer an. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] Verbürgern [#berlin S.A41]

[O] nature (Je 1x in !FhKb, ChaWi, Mitte, !Oburg, SKTEM) Edel-Bio-Ladenkette mit 5 Niederlassungen in Berlin. Info+ [#berlin S.K65]

[O] Pioneer Cybernetics (ChaWi) Nahe Zoo gelegene Cyberklinik der Novatech-Tochter mit exzellentem Ruf. Sehenswert das Cyberia Cafè im 34. OG auf dem Glasdach des Pioneer Showrooms. Info+ [HIER]

[O] Riskin Immobilien (Mitte) Zwielichtiger Immobilienhändler, der gerne Schläger oder Straßenrunner anwirbt, um Kaufofferten Nachdruck zu verleihen oder anderweitig Druck auf Verhandlungen auszuüben. Info+ [#berlin S.K78]

[O] Schöner Leben Body Mall (Rdorf) Am M-Bahnhof Alt-Tegel gelegenes Einkaufszentrum rund um Körperoptimierung, Fitness und Beauty. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Stadl München (Rdorf) Etwas abseits in der Tegeler Body Mall „Schöner Leben“ angesiedelter Fashion Store der Münchner Edelmarke. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Swarovski Optics Flagship Store (Mitte) Vergesst Zeiss. Der Vorzeigeshop der Edelmarke für Cyberaugen, -brillen und -kontaktlinsen in den M-Bahn-Bögen am Bahnhof Hackescher Markt bietet das Beste, was man im Bereich Sichtoptimierung kriegen kann. Für entsprechend zahlungsfähige Kundschaft ist sogar Alpha- und Betaware unter dem Ladentisch erhältlich. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[O] Weinhandlung Zaubertrank (!FhKb) Kleine, sehr gut sortierte Weinhandlung ausschließlich mit tropfen höchster Qualität und kleiner Ecke zum Verkosten (Mini-Wein-Bar). Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85]

[O] ZITTYTREND! (ChaWi) In der Q-Mall am Kurfürstendamm 113 gelegenes, 2058 gegründetes Modehaus mit VR-Store und exklusivem Sortiment ausgewählter Fashion der angesagtesten Luxus- und Oberklasse-Labels. Werbung [#berlin S.K25, S.K52] 

[O-M] Alexandria MegaMall (Mitte) Früheres Aushängeschild von Konzernberlin, heute wegen seiner äußerlich abstoßenden Bunkerbauweise etwas im Niedergang begriffen. Wegen höchster Bomben- und Anschlagssicherheit bei besorgten Bürgern weiterhin beliebt, langsame Wandlung von der Luxus- zur Mainstream-Mall (mit ersten Unterschicht-Shops). Beinhaltet u.a. die Dunkeldiskothek „Obelisk“. Info+ [#berlin S.K62] [#dp:adl S.114]

[O-M] Cryo Clothes (ChaWi) Fashion Shop in der Kantstraße mit wechselndem, immer top modischem (Jugend-)Sortiment. Bei weiblichen Runnern beliebt wegen der enormen Auswahl stylischer Kampfstiefel im Untergeschoss. Zudem eine der besten Vidflash-Selektionen Berlins Werbung [#berlin S.K52]

[O-M] Genetique (ChaWi) In massivem Neubau zwischen Zoo und Gedächtniskirche gelegenes Leistungsschauzentrum für Aztechnology-Töchter mit Showroom „Auris“, in dem gerne Gala-Empfänge bei der Präsentation neuer Produkte gegeben werden. Info+ [HIER]

[O-M] Metropolis (ChaWi) Riesiger Metropoliskomplex mit mehreren Malls, Restaurants, Cafés etc. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O-M] Pandoras Box (!FhKb) Kleine, sehr gut sortierte Handlung für Kleinodien, Kuriosa und Telesma. Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85]

[O-M] ProHumana (Mitte, ChaWi, !Köpe) Edel-Ableger der „Anarcho-Kaufhäuser“ von MetaHumana mit Fokus auf gutbetuchte Nouveau Bohème- und Retro-Kundschaft. Highlights sind Schuhe, Modeartikel und Lebensmittel aus den alternativen Berliner Betrieben sowie den JVA-Manufakturen. Info+ [HIER] und [HIER]

[O-M] SKSD Flagship Store (SKTEM) Shop für Waffen, Panzerung und Survival Gear mit breiter Auswahl an S-K- und Onotari-Merchandising sowie Basecaps und Jacken im Stil des Saeder-Krupp Sicherheitsdienstes SKSD, der während Anarchie und Teilung Polizeiaufgaben in einigen Bezirken wahrnahm.

[O-M] Talisklafterey Vilem B. Jirák (!FhKb) Im 3. Stock eines Wohnhauses gelegener Taliskrämer mit überzeugender Auswahl und Klafter-Angebot. Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85] Klaften [#berlin S.A41] 

[O-M] Teschkes (ChaWi) Von Ex-Stadtkrieg-Profispieler Teschke betriebener Sportartikel- und Fanstore der Berliner Clubs. Info+ [#berlin S.K59]

[O-M] Wakk-O (RENSAN) Berlins Megamall für japanische Absonderlichkeiten. Hier finden Visual Kei, NuFurries, Chrome Lolitas, Yamanbas, Sleazy Samurai, Chanwaru und Kogal Bunhop alles, was sie zum Leben brauchen (inkl. Disco „Kawaii“). Info+ [HIER]

[O-S] Fundstübchen (!Spand) Im Schwarzen Hahn (Fort Hahneberg) gelegener Schwarzmarkt mit breitem Angebot offerierter Produkte und angeschlossener Auktionshalle in der Spitzgrabenwehr. Info+ [#berlin S.A87, Grundriss und Lageplan S.A88] Schwarzer Hahn [HIER]

[O-S] Karl-Marx-Allee (!FhKb) Europas längster Kunstmarkt mit über 100 (Klein-)Galerien und zahllosen Künstlercafés/-bars. Info+ [#berlin S.A48] 

[M] AmmoK (überall) Traditionsreiche F-Berliner Waffen- und Munitionsläden mit solider Reputation. Schwerpunktmäßig in alternativen Bezirken, mit einigen neuen Vorzeigefilialen im Westen, die auf „respektabel“ machen. Info+ [HIER]

[M] Angelas Magisches Klimbabum (AGCSIE) Verkramter Magic-Shop, der im Ruf steht, Orichalkum auftreiben zu können. Angesichts der an das Messie-hafte grenzenden Shopoptik könnten sich hier Tonnen des Materials verbergen, ohne dass die oft geistig absente Betreiberin es wüsste. Info+ [#berlin S.K57]

[M] Bärlin (Mitte) Souvenirshop mit zwergischem Betreiber, der über ein breit gefächertes Wissen über Berlin und aktuelle Ereignisse und Gerüchte verfügt. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Berliner Großmarkt (Mitte) Berlins größter Umschlagplatz vor allem für die Dinge des täglichen Bedarfs. Lage am ausgedehnten Westhafen. Info+ und Lageplan [HIER] [#berlin S.K82]

[M] Berliner Kreditanstalt (überall) Im Status F entstandene Genossenschaftsbank für alternativen Zahlungsverkehr (beglaubigte Schuldverschreibungen) und Kreditvergabe an SIN-lose. Info+ [HIER] (inkl. Lage der Weddinger Niederlassung)

[M] Bottermanns Schattenklinik (!Lich) Exzellente Klinik, betrieben von früherem AGC-Chefarzt Werner Bottermann (Zwerg). Info+ [#berlin S.A51]

[M] Erbays Gemüseladen (AZTSHW) Unspektakulär wirkender Gemüseladen mit verstecktem Tunnel zu Barghest-Zuchtstation. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Glowakis Klingen (ZICTEG) Auf Nahkampfwaffen spezialisiertes Waffengeschäft mit beeindruckender Auswahl neuester und antiker Klingen. Schwarzware im Keller. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Hausners Garage (Potsd) Autowerkstatt mit großem Ersatzteillager an der L40. Betreiber Hausner ist ein zäher Elf, der auch illegale Einbauten durchführt. Enge Connections zu den Autobahnkriegern von der B101 und den Kampfbike-Gangs des näheren Umlandes. Info+ [#berlin S.K59] 

[M] Hanfitamin-Shop (!Köpe) Fachgeschäft für rein biologische Entspannungsmedizin. Gut sortiertes Geschäft mit extrem unsortierter Betreiberin. Zeit mitbringen! Info+ [#berlin S.A55]

[M] Jaroschs Baumhaus (Zdorf) Verkramter Laden für Hand- und Heimwerkerbedsarf. Verkauft unter der Hand auch semilegale oder „spezielle“ Werkzeuge. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Löfflers Magicshop (!Spand) An der Pichelsdorfer Straße gelegener Taliskrämer mit freundlicher Besitzerin, die wenig Fragen stellt. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Out/Insider (Zdorf) In der Schlossstraße 54 gelegener Kult Fashion Store mit 5 Ebenen und breitem Spektrum an Styles und Accessoires. Lizensierter Cyberpirate-Store. Werbung [#berlin S.K52] 

[M] MILITANA (ChaWi) Am Dunkelzahnplatz beheimateter Fashion Shop guter Auswahl gepanzerter Kleidung plus kleinem, aber feinem Sortiment persönlicher Verteidigungswaffen (Pistolen, Schlagstöcke, Taser) und Drohnen. Werbung [#berlin S.K52] 

[M] Ralwes Guns (StraFre) Gut sortierter Waffenladen an der Peripherie, d.h. mit gutem Zugriff auf Angebote und Nachfragen aus der Brandenburger Ödnis. Besitzer Carlos ist bestens in der Szene vernetzt und besitzt angeblich mehrere Lagerhäuser voller Militärware im Umland. Info+ [#berlin S.K60]  

[M] Resistor Elektronik (!Lich) Durch mehrere verbundene Wohnungen wuchernder Elektrohändler mit Schwerpunkt auf Gear für den Widerstand gegen Überwachung und Kontrolle. Eigener Anonymisierungsdienst entfernt RFIDs, Marker, Seriennummern etc.

[M] Sony Kommlink Store am Hackeschen Markt (Mitte) Repräsentativer Kommlink-Shop in den M-Bahn-Bögen. Der hiesige Servicetechniker Fabio ist ein Genie was das Entsperren von Kommlinks angeht. Hint, hint. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] Tir Nan Shop (ChaWi) Touristischer Nippesladen für „elfische Kunst“ und „Eso-Design“ an der Gedächtniskirche. Info+ [HIER]

[M] TRIAGE Privatklinik (!FhKb) Dr. Ezkibel ist ein alteingesessener elfischer Mediziner im Kreuzbasar am Moritzplatz mit gut ausgestatteter Klinik. Kauft auch gebrauchte Implantate oder „interessante BioTech Daten“ an. Info+ [#sr2050 S.114, Bild Dr. Ezkibel S.114, Lageplan S.104] [VIDEO] (ca. ab 4:15)

[M] Verschließmeinnicht (Mitte) „Einbrecher-Fachgeschäft“ (Schlüsseldienst und SecTech-Verkauf) betrieben vom in Berlin bekannten Ex-Knacki und Serieneinbrecher Karl Korff. Info+ [HIER]

[M] WummenWelt (überall im Osten) In F-Zeit entstandene Berliner Alternative zur Waffenkette Weapon’s World. Kerngeschäft der WuWe sind Second-Hand-Waffen und Altmayr-Produkte.

[M-U] DaTaPuLs (RENSAN) Kompetenter Elektrohändler. Gelegentlich „vom Lkw gefallene Ware“ verfügbar. Info+ [#berlin S.K58]

[M-U] HomeHelper Baumarkt (überall) Der Allround-Ausstatter (#reiseführer). Filialen-Tipp: Bernhard-Rybar-Straße in Moabit. Info+ Katalog [#reiseführer S.161] Lageplan Filiale Wedding [HIER]

[M-U] Medicare (AZTSHW, Mitte, !Lich) Für den Berliner Testmarkt gegründeter deutscher Ableger von Aztechnologys Tochter „Medicarro“. Versucht, sich mit reduzierten Leistungen als Billigalternative im Berliner Osten zu etablieren. Info+ [HIER]

[M-U] The Neutopist (Rdorf) Unweit des M-Bhf Alt-Tegel gelegener Nerd- und Comicstore mit eigener Kellerkneipe “Grumpfy”. Berlins größte Auswahl an seltenen Captain Corporate Sammelkarten. Überraschend gut gesicherter Host für VR-Tabletop-Runden.

[M-U] Ödnur Pyramide (!FhKb) Kleinere und richtig große Ödnur Supermärkte gibt es überall in Berlin. Das größte Shoppingcenter des Ödnurkonzerns aber ist zugleich der Sitz der Berliner Zentrale des türkischen Megakonzerns (der sich hier wie dort mit weit mehr als nur Lebensmitteln und preiswerten Textilien beschäftigt). In dem eher großzügig als Pyramide zu betrachtenden, sich nach oben verjüngenden, mit den umliegenden Wohnblöcken reichlich verwachsenen Schachtelbau mit aufgesetzt wirkender Pyramidenspitze am Kottbusser Tor befinden sich neben dem größten Ödnur-Markt der Stadt zahlreiche Cafés, Dönerias, ein Ödnur-Kleidergeschäft, ein großes Ein-Euro-Paradies, eine Reste-Rampe, ein großer Kommlinkshop („Ödnur Allkom Ay Yildiz“) einer der wenigen Berliner „Ödnur Erkan Mobilya“-Möbelläden und eine Reihe kleinerer, verpachteter Läden mit Friseuren, Barbieren, einem türkischen Brautmodengeschäft etc. In den oberen Etagen ist die Ödnur-Konzernführung für Ödnurs wichtigsten Markt außerhalb der Türkei untergebracht, rückseitig des M-Bahnhofs Kottbusser Tor befindet sich ein großer Parkplatz für Kunden und Lieferverkehr, mehrere Lager und Manufakturen des Konzerns sind im engeren Umfeld verstreut. Das angrenzende Emirat und Scharia-Gebiet Kreuzberg lässt sich durch die Pyramide hindurch betreten, die Pyramide selbst ist „Sondergebiet“ (sie gehört zum Emirat, die Scharia ist hier aber der Touristen wegen so weit gelockert, dass sie faktisch nicht existiert). Seit die Lausitz-Arkaden am nächstgelegenen M-Bahn-Halt Görlitzer Bahnhof geöffnet haben, hat einerseits der Betrieb in der Gegend nochmal zugenommen, andererseits häufen sich auch „Störfälle“ in beiden Malls, die mitunter auf Schattenläufer zurückgehen (Langfristig wird sich nur eine der beiden Malls halten können – Ödnur ist alteingesessen, bei Türken beliebt, aber laut und ziemlich heruntergekommen, die Lausitz Arkaden sind ultramodern, teilweise ebenfalls an ein türkisch-arabisches Publikum ausgerichtet und deutlich vornehmer. Ein bisschen Ankara versus Dubai). Info+ Ödnur [#dids S.59] Ödnur Pyramide [#diegraueeminenz S.48-50]

[M-S] Großer Tiergarten (Mitte) Nachts (speziell im Sommer) Berlins größter Open Air Markt für Prositution und Drogenhandel. Info+ [#berlin S.K62]

[M-S] Lichtenberger Mittwochsmarkt (!Lich) Praktisch im ganzen Bezirk stattfindender Tausch-, Trödel- und Wochenmarkt. Neben Händlern auch zahlreiche Hinterhof- und Privatverkäufe. Jeder bringt raus, was er nicht mehr braucht oder selbst gebastelt hat. Viele Fabrikverkäufe der im Bezirk ansässigen Manufakturen. Hochsaison für Klafter! Info+ [#berlin S.A45] Klaften [#berlin S.A41] 

[M-S] Osramhöfe (Mitte) In Weddinger Industriealtbau gelegener Basar mit großem Warenlager der Russenmafia, mehreren russischen Bars, Tanzdielen etc. Unter Kontrolle der Lideri Nadjeska „Drakova“ Girkin („Die Drachin“). Info+ [#reiseführer S.146] [#berlin S.K18] [#mephisto43 S.20] [HIER]

[M-S] Schattenmarkt (!Lich) Berlins bekanntester Straßenmarkt für Schwarze und Graue Ware am M-Bahnhof Landsberger Allee. Klassischer Rynak mit Verkauf direkt aus Kofferraum und von der Pritsche. Info+ [#dids1 S.68] [#dids2 S.82] [#berlin S.A49, A61] [#dp:adl S.49]

[U] Akasha Reinigung und Änderungsschneiderei (überall) Bietet “versehentliche” Zerstörung von Kleidungs-RFIDs beim Schnelltrocknen in osteurop. Mikrowellen-Trocknern.

[U] Berlin Kombat (!MaHe) Berlins größter alternativer Ausstatter für Straßenkämpfer und Gangmitglieder. Große Auswahl an gebrauchten Wummen, Klingen, Panzerungen, Gear. Gelegentliche „Schnellfeuer“ Sales, wenn eine Ladung Militärgear vom Lkw gefallen ist.

[U] Dr. Sadistics Praxis (Rdorf) Kleiner Bodyshop Schrägstrich Tattoo- und Piercing-Studio. Betreiber ist ausgebildeter Arzt (Freie Universität Berlin) mit künstlerischer Ader. Führt auch anspruchsvolle ästhetische Cybermoddings aus (aufwendige Lackierungen, silbereloxierte Tribal-Arme, invertierte Cyberaugen, Cyberaugen mit Bildschirmfunktion etc.). Info+ [#berlin S.K54] 

[U] Gimlis Garage (Mitte) Betrieben von (tadaa) einem Zwerg mit Fokus auf Klaften, Refitting und De-Branding ausgedienter Klein-Lkws, Vans und Pritschenwagen. Info+ [HIER] Klaften [#berlin S.K41] 

[U] Habibi Supermärkte (überall) Alternative Berliner Lebensmittelkette mit primär türkisch-arabischen Kunden. Viele Nahost-Produkte, davon viele in Berlin hergestellt.

[U] Incredibly Strange Sims (!Grop, !Pank) Zwei verkramte Läden für abgedrehte Sims und möglichst seltene/verstörende Chips. Möglichkeit zur Speicherung von sensiblen Daten auf WORM-Datentresor als „Lebensversicherung“. In Shader-Hand.

[U] Mädd Mäxx (!Grop) Bekannter Ausstatter der M-Jock-, Parkour-, Urban Exploration- und Neo-Nomaden-Szene. Inhaber Mäxx (Ex-SurfTurf, Elf) und Personal kennen sich aus und wissen, was aktuell in Big B abgeht. Urbanite Style [#reiseführer S.26]

[U] Märkte an den Müggelbergen (!Köpe) An allen Tagen werden entlang der Wege zu den Müggelbergen Waren aus dem Kofferraum verkauft. Die Besonderheit: der besonders hohe Anteil an schwarz gehandelten Telesma, praktisch Berlins größter Taliskrämer-Rynak (natürlich viel Ramsch und Wicca-Nippes; die beste Qualität bieten die sorbischen Händler aus dem Spreewald). Info+ [#berlin S.A49]

[U] M-Speed (!MaHe) Das M-Speed sieht sich als geistigen Nachfolger des bereits Ende der 2050er geschlossenen „U-Bahn“. Die engmaschige Überwachung des modernen M-Bahn-Betriebs hat zwar die Subwayjockey-Szene weitgehend gekillt, einige Unentwegte aber halten am Speed-Kult des M-Bahn-Surfens fest – oder leben sogar von SimSinn-Aufzeichnungen ihrer halsbrecherischen Stunts. Das M-Speed befindet sich direkt an der M6, die innerhalb der alternativen Gebiete als „skandalös schlecht gesichert“ gilt – eines der letzten Paradiese der Surferszene. Die Inneneinrichtung besteht größtenteils aus den Resten ausgeschlachteter U- und M-Bahn-Wagen und fungiert ebenso als Bar wie als Verkaufsraum für Subwayjockey-Bedarf (Berlins größte Auswahl an Gecko-Handschuhen!) sowie Ausrüstung und Labels der Urbanite-, Urban Exploration- und Parkour-Szene. Info+ U-Bahn [#dids1 S.64] Subway Jockeys [#dids1 S.180] Urbanite Style [#reiseführer S.26]

[U] Pulverfabrik (!Spand) Eiswerder Waffenmanufaktur mit Direktverkauf für Munition und Schusswaffen (ohne Markierung handgefertigte Maschinenpistolen, Karabiner, Sturmgewehre). Unter Kontrolle des Waffenschiebers Osman Krekar Barzani (Ork) und seinen „Freunden“ von der islamistisch-kommunistischen kurdischen Terrorgruppe Khabat 44. Verkauf nur an der Gruppe vertraute Personen (Kauf-Weitervermittlung z.B. über Spuk von der Kneipe Eiskeller). Info+ [#berlin S.A76]

[U] Rastplatz Fischer (Sfeld) Kleiner Autohof im Süden des Bezirks unweit des Schönefelder Kreuz. AldiBurger, Motel, Automatentankstelle, ein paar kleine Werkstätten und im Umfeld viele Schuppen, Container und Garagen verschiedener Größe. Beliebter Schmugglertreff und Umladestation für Schwarzmarktware. Info+ [#berlin S.K60]

[U] Schattenklinik Eiswerder (!Spand) Anarchistisches Schwarzes Kreuz Klinik auf der Inselfestung Eiswerder. Verkauf von gebrauchter Cyberware und Einbau von mitgebrachten Systemen. No questions asked. Info+ [#reiseführer S.126, Grundriss S.127] [#berlin S.A76, Lageplan S.A77]

[U] Schönefelder Trödelmarkt (Sfeld) Allmonatlich am ersten Sonntag stattfindender Trödelmarkt auf großer Freifläche unweit des Flughafens. In der Hauptsache unspektakulär, aber einer der größten Trödelmärkte Berlins, in dem immer wieder auch Schätze zu finden sind. Info+ [#berlin S.K60]

[U] Softline (StraFre) Schon vor Jahren musste der letzte große Ton- und Datenträger-Dealer der Berliner Musik-Enthusiasten seinen Stammplatz in der Breite Straße 13 räumen. Zwei Umzüge und eine Neugründung später findet man ihn absolut JWD (janz weit draußen) an der Peripherie von frdersdorf, dafür aber mit fast doppelter Fläche in einem einstigen Herlitz-Logistikzentrum. Im Softline arbeiten (und z.T. leben) nur Sound-Enthusiasten und absolute Geeks mit Leidenschaft für veraltete Technologie – je obskurer, seltener oder ausgestorbener, desto besser. Gerade Letzteres macht die Softline-Crew zum unverzichtbaren Kontakt für die Schattenszene: Alte Speicherchips, erbeutete Uralt-Festplatten, Prä-Crash-Cyberdecks, Floppy Disks und Datenbänder, die Crew ist die beste Chance, das Gespeicherte nochmal irgendwie auszulesen. Und natürlich gibt’s im Kneipenbereich der vollgeramschten Lagerhalle neben Soundliegen auch Sitznischen mit Ports und Jacks zur Kabelmatrix Berlins. Info+ [#dids1 S.65, Werbung S.50]  

[U] The Body Chop (alle alternativen Gebiete) Alternative Ripperdoc-Kette. Meist ein erfahrener Doc als Aufseher, OP-Teams bestehend aus Studenten oder Amateuren mit ARO-Unterstützung. Bietet „Abfuckprämie“ für Ausbau alter Cyberware (Verkauf der Altware deckt OP-Kosten, ggf. übrig bleibender Rest wird anteilig ausbezahlt). Werbung [#berlin S.A74]

[U-S] Autonomer Tauschbasar Eiswerder (Spand) Ständiger Markt auf den Freiflächen der autonomen Inselfestung im Spandauer See. Primär graue Ware, eigene Munitionsmanufaktur vor Ort. Info+ [#berlin S.A49, S.A76, Lageplan S.A77]

[U-S] Leonak (Mitte) Der Rynak auf dem Leo (Leopoldplatz) im Wedding ist einer der kleineren Schattenmärkte Berlins und im Gegensatz zu manch anderem nicht in der Hand einer bestimmten Verbrechensgruppe. Viele Freihändler, Schmuggler und Schieber. Indirekter „Schutz“ durch die Likedeeler, die örtliche Gangs und Runner anwerben, um die Unabhängigkeit des Leonaks zu erhalten. Info+ zum Leo [HIER] 

[U-S] MetaHumana (alle alternativen Gebiete) Im Status F entstandener alternativer Nachfolge-Betreiber der aufgegebenen Berliner Warenhäuser. Neben Verkauf von Zweite-Hand- und Zweite-Wahl-Artikeln bietet MetaHumana einen umfassenden Reparaturservice sowie Geräteverleih. Info+ [HIER] und [HIER]

[S] ORWO (!MaHe) Mehrstöckiger Tauschmarkt plus zahlreiche niedergelassene Dealer und Schieber in uraltem, siebenstöckigen Industriegebäude, in dem auch die polit. Bezirksvertretung sitzt. Info+ [#berlin S.A67, S.A26]

[S] Pemex Tankstelle an der Neuköllner Straße (!Grop) Die Pemex an der Neuköllner Ecke Fritz Erler gegenüber einigen besetzten Wohnblocks und einem Stuffer Plus wurde auf einem umfassenden Waffenlager errichtet, das der Tankstellenbetreiber bei der Vergrößerung der Lagertanks vor einiger Zeit eher zufällig entdeckte. Seitdem hat er Kontakte zur Schattenszene (und den Gangs der Gegend) geknüpft, um die Waffen stückweise abzustoßen. Im Angebot ist beste Militärware aus den 2050ern, vielleicht ein vergessenes Thraex-Lager. Schnell hin und zuschlagen, ehe es auffliegt! Lageplan [#blutundspiele S.86]

[S] Schrotter (!MaHe) In der Rissenbeckstraße unweit des Helter Skelter gelegener, gigantischer Schrottplatz mit anmietbaren Werkstätten, Garagen und Lagercontainern. Zahlreiche Schlosser- und Kfz-Betriebe im Umfeld. Info+ [#berlin S.A50] Betreiber [HIER]

TOP-SPOTS BERLIN: Nightlife

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und onward zu Liste 3:

TOP-SPOTS: NIGHTLIFE

[L] Arcanum (Potsd) Kleine Diskothek + Barlounge im Holländerviertel. Zutritt nur für magisch Aktive, daher in Magierkreisen extrem beliebt. Info+ [#berlin S.K59]

[L] Berlin-Sky-Lounge (Mitte) Früher Berlins höchster nichtfliegender Club (heute auf Rang 3 hinter Kitaro und Supernova). Sich langsam drehender Panorama-Club in der Kugel des Fernsehturms am Alexanderplatz. Chillige Elektro-Musik mit Bassbreathing-Vibes. Info+ [#berlin S.K62]

[L] Blu Door (Mitte) Sehr diskrete und gediegene Bar für Berlins Toprunner, Luxuskriminelle, Top-Infobroker und den Anarcho-Geldadel. Kein Zutritt ohne Luxuskleidung, Stil, Empfehlung und makellose Reputation. Info+ [HIER] 

[L] Maria Nova (ChaWi) Einzigartiger Musikclub in der 30. Etage der Metropolis Arkologie. Hier wird nur Filmmusik (z.T. in tanzbarem Remix) gespielt. AR-Styling, Trideo-Samples und Lasershow als Tribute passend zum jeweiligen Film. Strenge Türkontrollen. Zutritt nur in Abendgarderobe. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[L] Roissy (Mitte) Edel-SM-Club an der berühmt-berüchtigten Rotlichtmeile Oranienburger Straße mit zahlreichen Möbeln und Deko-Objekten aus dem früheren Pankower Nobelclub 2ndFaceInfo+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[L] The Orchid Berlin (Mitte) Am Alexanderplatz gelegene Edeldisko. Beliebt wegen aufwändig inszenierten Themenparties. Viele Events wie Fashion Shows, Kickoffs oder Prototyp-Vorstellungen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77, Floorplan S.K79] [#dp:adl S.114]

[L] Nihyaku (RENSAN) Berlins höchster nichtfliegender Club in der 200. Etage des Tenno-Wolkenkratzers. Steht unter direktem Schutz von Renraku. Kleiner „öffentlicher“ Bereich (für lange vorab registrierte, prominente oder Konzern-Gäste) sowie mehrere Nebenbereiche/Private Lounges. Angeblich existiert eine sündhaft teure Lounge mit eigenem Mitarbeiterstab, die ausschließlich der kaiserlichen Familie zur Verfügung steht (und die noch nie genutzt wurde). 

[L] Uräus (Mitte) Altägyptisch gestyltes Nobelcasino direkt am Gendarmenmarkt. Treffpunkt der Reichen, Bald-Nicht-Mehr-Reichen und vor allem der Schönen. Eigener Sicherheitsdienst mit mehreren Vertragsmagiern zur Verhinderung technischer und magischer Manipulationen. Beinhaltet auch Bar mit Revue-Bühne und Direktzugang zum benachbarten Restaurant „Gislinde“. Info+ [#berlin S.K62]  

[L-M] Boomtschacka (Zdorf) Alteingesessene Giganto-Mainstream-Disko mit 10 Floors auf 5 Etagen just außerhalb der Villenenklave Neu-Dahlem. Je weiter oben die Etage, desto teurer Drinks und Publikum. Reiche Konzernkids „ordern“ sich gerne Flirts aus den unteren Etagen, die sie über die Kameras der Floors auswählen. Info+ [#dids2 S.80]

[L-O] Yoshiwara (ChaWi) Legendärer, in sich geschlossener Vergnügungskomplex innerhalb der Metropolis-Arkologie. Kein Wunsch zu exotisch, um hier nicht erfüllt zu werden. Zutritt nur für Mitglieder. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] 11811 (ChaWi) Inzwischen Berlins wohl exclusivster Decker-Club. Architektur und Einrichtung werden themenspezifisch und musikdynamisch mit AROs und Holos überlagert. Virtuell eingelinkte Gäste werden in der AR dargestellt und können weitgehend frei mit den Realgästen interagieren. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] 1927 (ChaWi) Gediegener, öffentlich zugänglicher Danceclub im 16. Stock der Metropolis-Arkologie. Metropolis-typisches „Golden Twenties“-Design mit vielen Sitznischen und kleinen Private Lounges. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] 20.000 Meilen (ChaWi) Angesagter Aqua-Club im früheren Wasserturm des Gaswerks Charlottenburg. Tripp-Hopp-Sounds mit Jules-Vernes-Feeling. Info+ [#berlin S.K52]

[O] Cyberia Rooftop Bar (ChaWi) Im 34. Stock auf dem Glasdach des Pioneer Showrooms gelegene Rooftop Lounge mit Promifaktor der Cyberfetischisten-, Bodymodder- und Elektromusik-Szene. Alien Queen (HH) ist hier Stammgast, wenn sie in der Stadt ist. Info+ [HIER] und [HIER]

[O] Goya (ChaWi) Edler Musikclub und Event Location am Nollendorfplatz. Des öfteren von Konzernen für Mitarbeiter-Events, Kickoffs oder Tradeshows gebucht. Info+ und Grundrisse [HIER]

[O] Herzetod (ChaWi) Industrialclub mit echten Zahnrädern und langsam kreisenden Schlaghämmern, viel Pyrotechnik und martialischer Musik. Lage im 37. Stock der Metropolis-Arkologie und damit eigentlich im nur für Turmbewohner zugänglichen Bereich. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] Le Voltaire (Rdorf) Versteckt in der heruntergekommenen Cité Foch gelegener, unsagbar dekadenter Club. Info+ [HIER]

[O] Lolipop (Mitte) „Privatbordell“ mit betont zwielichtigem Charakter im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[O] Obelisk (Mitte) Komplett lichtlose Dunkeldiskothek in der Mega-Mall „Alexandria“ am Alexanderplatz. Kollisionen werden vermieden, indem Hindernisse und andere Tänzer in der AR als sphärische künstlerische Konturen und Kraftfelder angezeigt werden. Info+ [#berlin S.K62]

[O] Raabe & Schmeling (Zdorf) In der früheren Jazzkneipe Limes (Info+ [#dids2 S.80]) gelegene „Nouveau Retro“-Edeldestille im Look „typischer“ Altberliner Kneipen, aber mit edelsten Materialien. Besitzt versteckt hinter dem großen Brokat-Ecksofa der Zigarrenlounge (dem ehem. Hinterzimmer des Limes) „Berlins westlichsten Accesspoint zur Kabelmatrix“, offenbar ohne Wissen der Betreiber. 

[O] Samuraiii!!! (RENSAN) Grellbunt-überdrehter Nachtclub für Renraku-Lohnsklaven mit Karaoke Lounges, Billigsake und Pachinko-Glücksspielautomaten. Treffpunkt für Visual Keis, NuFurries, Chrome Lolitas, Yamanbas, Sleazy Samurai, Chanwaru etc. Gelegen in der Mall für japanischen Wahnsinn, Wakk-O: Info+ [#berlin S.K58] [HIER]

[O] Thai-Fun (ChaWi) Im 11. OG des Neuen Europacenters gelegener Erotik-Club mit Konzernpublikum. Leitung und Mädchen sind empfänglich für Anfragen aus den Schatten z.B. zum Unterschieben von RFIDs, Mikrodrohnen oder Peilsendern. Info+ [HIER]

[O] Ufaplex (ChaWi) Berlins größtes Filmtheater mit 14 Spielsälen (VR, Trideo, 2D) und allem Prunk der Goldenen Tage des Kinos. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O-M] 2*loop (RENSAN) Vergnügungsparkartiger Lieblingsclub des Middle Managements von Renraku und Evo. Auch bei MSI-Konzernern angesagt. Bedienung durch Sexaroid-Drohnen Modell “EVE-E“ von Evo Consort. Info+ [#reiseführer S.178]

[O-M] Blowfish (Mitte) Berlins erster Sexclub für Aquaclubber. Lage direkt an der Oranienburger Straße. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.77]

[O-M] Blu Node (Mitte) Lauschige Jazzkneipe mit Liveprogramm in den M-Bahn-Bögen am Hackerschen Markt. Synchronisierter Live-Host „Node Blu“. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[O-M] Dante Connexion (Sfeld) Dem Seattler Kult-Club “Dante’s Inferno“ nachempfundene Kleindisko/Bar. Viel Original-Merchandise und nachgemixte D.I. Hauscocktails.

[O-M] Je M’aime (Mitte) Elegant mit körperwarmen Gelee-Liegekapseln eingerichtete Biofeedback-Erotiklounge an Berlins bekanntester Rotlichtmeile Oranienburger Straße. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O-M] Varieté Blauer Engel (Mitte) Lauschiges Varieté mit sehr kleiner Bühne in den Hackeschen Höfen. Meist Solo-Sänger/innen. Gelegentlich Burlesque und Travestie. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O-U] Schloss Köpenick (!Köpe) Tanzen und Abfeiern in der (reichlich verblassten und zerstörten) barocken Pracht des Schlosses. Verschiedene Veranstalter und damit einhergehend wechselndes Publikum. Info+ [#berlin S.A49]

[M] Alhambra (SKTEM) Beliebte, palastartige Großdiskothek mit Chartmusik. Mehrere Syndikate ringen um Kontrolle. S-K Sicherheit hält Lage unter Beobachtung. Info+ [#berlin S.K60]  

[M] Anastacias (Sfeld) Kleinere Disko mit überwiegend Balkan-/Griechen-Publikum. Chef-Rausschmeißer „Minos“ ist Minotaurus und war früher Söldner. Info+ [#berlin S.K60]

[M] Asselkeller (Rdorf) Trotz des wenig einladenden Namens ein recht gemütlicher Club mit gut bestückter Bar, Zigarrenlounge, Empore mit Hashishas, kleinem Dancefloor + Bühne und vielen Hinterzimmern. Der inoffizielle Treffpunkt der Runnerszene im Norden der Stadt. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Boomtschacka II (ChaWi) Ableger der Zehlendorfer Giganto-Mainstream-Disko am Dunkelzahnplatz. Dancefloor „Street“ plus mit Extra-Eintritt betretbare Chillout- und Fummel-Lounge „Leet“. Aufreißer-Konzept und „Versuchsballon“ für ein mögliches zukünftiges Franchise-Konzept. Beliebt bei reichen Konzernkids und Gold Diggern. Info+ [#dids2 S.80] [#berlin S.K88]

[M] Dance Heaven (ZICTEG) CorpPop-Disco direkt am Flughafen, sehr beliebt bei Konzernangestellten und deren Nachwuchs. Sehr wachsame Haussicherheit mit direktem Draht zur Konzernpolizei, die den Club dem Flughafen zuordnet und entsprechend hoch einstuft (AAA). Info+ [#berlin S.K56]

[M] Dorando (ChaWi) Im einstigen Far Out gelegener, lateinamerikanischer Dancepalast, in dem man leicht an BTLs und Drogen herankommt. Info+ [#berlin S.K59] 

[M] Far Side 5 (!Spand) Das Jahr des Kometen hat dem „Freak-Club“ am Lindenufer 30 sprunghaften Zuwachs der Kundschaft beschert und das Standing der Location als DEM Treffpunkt für SURGE-Opfer und andere Freaks zementiert. Vergangen die Zeiten, als der Freak-Treff nur ein 14-tägliches Event war: Wer heute hier reinkommen will, sollte entweder erkennbar mutiert sein oder mindestens in Style und Aufmachung die Lust am Grotesken leben. Mutantengaffen für Normalos gibt’s hier nicht. Info+ [dids1 S.65] 

[M] Ga-Ga (ChaWi) Gigantische Großraumdisko in Ebene 11 bis 14 der Metropolis-Arkologie (jew. 1/3 der Turmfläche füllend). Geschmackloser Konzern- und Kitschpop mit lärmigem Marketing, jugendlichem Zielpublikum und jeder Menge Aufreißevents, Beautywettbewerben, Wet-T-Shirt-Contests und anderen Ballermannereien. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[M] Gazongas (ChaWi) In der Q-Mall gelegene Oben-Ohne- und Tabledance-Bar mit detailreichem AR-Design und Separees. Entspannungsort für Touristen als westdeutschen Spießergegenden und Kleinkonzerner auf der Suche nach schneller Entspannung in der Mittagspause oder After Work. Später am Abend deutlich leerer; Separees gut als preiswerte und gut schallisolierte Treffpunkte für Teambesprechungen geeignet. 

[M] Himmel & Hölle (Mitte) Extrem angesagte Großdisko außerhalb der üblichen Partymeilen. Zwei durch einen Glasboden getrennte Floors in einer gigantischen Lagerhalle des Westhafens mit jeder Menge AR-Effekten. Info+ und Floorplan [#berlin S.82], Umgebungsinfo und Lagekarte [HIER]

[M] Huppertz (ChaWi) Im Bauch des Metropoliskomplex gelegener, schummriger Musikclub ausschließlich für nichtaugmentierte und nichtelektronische Musik (Smooth Jazz). Exzellente Cocktails und Longdrinks. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[M] Hualpas Dance Palast (!Spand) Grelle laute Abschleppdisco an der Grenze zu Aztech-Schönwalde. Billige Tequila-Mixes, warmes aztlanisches Bier und zu viele Casual Glam und Vidflash Outfits. Besitzt vom Getränkelager aus einen geheimen Tunnel nach Aztech-Schönwalde (früher eine schöne Nebeneinkunft für den Barkeeper, aber heute sind die Tore zum Bezirk eh meist offen und Kontrollen finden nur noch punktuell statt. Wenn hingegen Alarm ist eine mögliche Fluchtroute) Info+ [#berlin S.K54]

[M] Josaphat (ChaWi) An die Arbeiter- und Maschinenszenen des Films Metropolis erinnernder Oldschool Industrial Club mit angeschlossener Bar in der „Vergnügungsarkologie“ Metropolis. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[M] Nifelheim (Mitte) Immer gut besuchter Fightclub plus Dancefloor im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Am frühen Abend eher inszenierte Shows für Touristen. Nach 1 Uhr nachts ungeschöntes Fratzengeballer (z.T. auch illegal, z.B. gegen Ghule) mit zum Teil sehr hohen Wetteinsätzen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[M] Playboy 53 (Rdorf) Musikbar mit breit gefächertem Rapmusik- und Frap-Angebot, überwiegend Balkan-Publikum und oft aggressiver Stimmung. Kontakte zur Maffiya. Info+ [#berlin S.K54] Frap [#berlin S.A36]

[M] RagnaROCK (Mitte) Im Kommen begriffene Kellerclub unter dem Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Vielleicht nicht der Ort, um einen Abend zu beginnen, aber Late at Night oder am frühen Morgen der beste Ort, um ihn zu beenden. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[M] Schopenhauer (!FhKb) Dark Poetry-Club und In-Treff der Underdogging-Szene: Reiche Gäste, die sich für ein paar Stunden wie arme (naja: etwas ärmere) Wichte fühlen wollen. Lowtech-Romantik und inszenierte Gefährlichkeit unter den wachsamen Augen der in Casual Glam und NuGoth gesteckten Personenschützer. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Soul Garden (AGCSIE) Gut schallisolierter Musikclub mit angenehm dezenter Musikkulisse. Treffpunkt von Kleinganoven und Schiebern. Info+ [#berlin S.K57]

[M] Supernova (Mitte) Tokio-Style Großdisko für 8.000 Gäste im 111. Stock des Digiland-Buildings mit Dachterasse, Außenpool und Blick auf den Alexanderplatz (der zweithöchste nichtfliegende Club der Stadt). Sehr gute Haussicherheit. Mietbare Lounges. Beliebt bei Schmidts als Treffpunkt. Info+ [#berlin S.K58]

[M] The Loveboat (!Köpe) Durch die Kanäle und Seen Köpenicks kreuzendes, schwimmendes Bordell mit Kneipe im Hauptdeck. Info+ [#berlin S.A54]

[M] The Factory (!Pank) Industrieruine mit großer Tanzfläche und vier an den Wänden umlaufenden Balustraden aus Lochblech. Aus Sicht des Arbeiterpublikums eine Nobeldisko, bei mutigen Jungkonzernern als Aufreißerdisko („The Fucktory“) beliebt. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Zaubertheater Merlin (ChaWi) In den Räumen des früheren „Mörlin“ am KuDamm 216 gelegenes, kleines Varieté. Auftretende Künstler sind überwiegend Illusionsmagier, aber auch Vertreter exotischer Traditionen werden gerne gebucht. Guter Ort, um als magisch aktiver Runner nebenher ein paar Nuyen extra zu machen oder einen interessierten Magier für ein Ablenkungsmanöver anzuwerben. Info+ Mörlin [#dids1 S.K66]

[M] Zooblick Lounge (ChaWi) Im 18. Stock des westlichsten Zoo Turms über einem Sarghostel gelegene All Night Rooftop Bar. Bis etwa 2 Uhr von besoffenen Teens und Backpackern bevölkert, danach sehr ruhig. Atemberaubender Blick auf den Breitscheidplatz. Info+ [HIER]

[M-U] Anni’s Room (Mitte) Moabiter Dartkneipe mit verstecktem Zugang zum ummauerten Stephankiez. Info+ [HIER]

[M-U] Bishojo Den (Mitte) Verwinkelter Sexclub mit über 50 stundenweise mietbaren Schlafkapseln. Beliebt bei den Straßenprostituierten der Oranienburger für die schnelle Nummer. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.77]

[M-U] Interface Bar (Mitte) Alteingesessene, ursprünglich auf Gaming abstellende Destille in ehemaliger Moabiter Kellermanufaktur (Zugang durch ebenerdig gelegenes „Stammhaus“ des im 2. Matrixcrash zusammengebrochenen Interface-Franchise). Heute Treffpunkt von Althackern, Schockwellenreitern, arbeitslosen Skript-Opies und Jungdeckern mit OldSchool-Faible. Info+ [HIER], RL-Vorlage und offizieller Meetingpoint der SR Berlin Fans [HIER] 

Das "neue" Interface in der Perleberger Straße in Moabit.

Das „neue“ Interface in der Perleberger Straße in Moabit.

[M-U] Takeoff Club (!Spand) Einmal im Monat stattfindender Club auf dem Dach des Lagersilos der Senatsreserve auf Eiswerder. Parodie der Lynar Boyz Gang auf die dekadenten Zeppelinclubs der Reichen und Schönen. Zutritt nur auf Einladung oder als Bezahlung für geleistete Gefallen. Info+ [#berlin S.K76, Lageplan S.77]

[U] Ballhaus Spandau (!Spand) Siffiger Tanzclub mit hohem Aggrolevel. Gefühlt ist die erste Hälfte hier, um was aufzureißen, die zweite, um sich zu prügeln (wobei die Skinhead-Haussicherheit gerne mitmacht), die dritte zum Saufen und Rumlungern und die vierte, um Mathematik zu lernen. Bei eher brutal veranlagten Runnern im Bezirk beliebt, die wie Könige auf der Empore über der Theke thronen, auf das Chaos hinabblicken und schon mit Just-over-Schmalspur-Level ein wenig Top-Runner-Atmo schnuppern können. 

[U] Bijjous Club (AGCSIE) Mit übermäßig viel Glitterprunk, Wohlstandskitsch und anderem Bling Bling dekorierte Disco mit Arbeiterpublikum (bzw. deren Nachwuchs). Einflussreicher DJ Bijjou („Big Bijjou für Bitches“, Ork mit goldenen Hauern, immer ohne Shirt, immer Wumme im Schritt, fährt vergoldeten Saab Dynamite, B-Promi, eigenes Label und haushoch verschuldet) besitzt Kontakte zu den Grauen Wölfen. Wirbt gelegentlich Runner an um reale und eingebildete Feinde „fertigzumachen“ oder an heiße Daten (Rhymes und Pre-Release-Tracks der Konkurrenz) ranzukommen. Info+ [#berlin S.K57]

[U] Blue Horizon (StraFre) In früherer Lagerhalle eingerichteter Dance Club mit schwerem Dorfdisko-Feeling. Ohne erkennbare Gründe der örtliche Treffpunkt der Ökoszene sowie des Hexenzirkels der freidenkenden Schwestern. Info+ [#berlin S.60] Schwestern [#brennpunkt:adl S.K65]

[U] Elternschelter (!FhKb) Auf rebellierende Konzernkids abzielende „Anarcho“-Disko. Info+ [#berlin S.A53] 

[U] Das Auge (!Spand) Große Dancefloor-Disco Richtung Staaken nahe der Grenze zu Falkensee. Unterschlupf der Grauen Wölfe im Bezirk. Namensgebendes gigantisches Auge dominiert den Main Floor und beleuchtet die Gäste mit den besten Moves. Häufige Rap und Dance Battles. Auf dem Parkplatz oft Schlägereien und Messerstechereien zwischen rivalisierenden Cliquen und Jugendgangs. Info+ [#berlin S.K56]

[U] Gargoyle (ChaWil) Durch den Sexshop Slippery in der KuDamm Mall erreichbarer, versteckter BDSM Kellerclub mit Maskenzwang. Zutritt nur für Mitglieder, zu denen auch einige Berliner Promis zählen. Info+ [#berlin S.K66] Slippery [#berlin S.K66], [#dids1 S.68]

[U] Helter Skelter (!MaHe) Berliner Institution schon zu F-Zeiten, auch heute noch der lauteste Deathcore-Trashclub der Stadt in der Rissenbeckstraße umgeben von menschenleeren Abbruchhäusern und einem nahen, riesigen Schrottplatz. Info+ [#berlin S.A52] [#dids1 S.196]

[U] Jadedrache (!Lberg) In einstigem, mehrstöckigen Asia-Restaurant gelegenes Opium-Café/Bordell der Vietnam-Mafia. Entsprechende Klientel aus den nahegelegenen Plattenbauten des Dong Xuan Kiezes.

[U] Kachelwerk (!Oburg) In ehemaliger Kachelofenfabrik gelegener Industrial-Club mitten im Nichts. Aktuell einer der angesagtesten Tanzschuppen der Berliner Underground-Szene mit Livegigs der Stars von morgen. Info+ [#berlin S.A52]

[U] Köşk (!FhKb) In einer Kaufhausruine am Hermannplatz gelegene Türkendisko, von Asenas Grauen Wölfen kontrolliert. Leerstehende obere Etagen werden für Schwarzmarktdeals oder Meetings von Gangs verwendet.

[U] Lynar44 (!Spand) Legendärer HipHop-Club in der berüchtigten Lynarstraße. Keimzelle des anarchistischen Widerstandes in Spandau schon vor F-Zeiten und Schauplatz mehrerer Gangkriege und Mordanschläge auf Promi-Rapper. Nach wie vor Ort häufiger Gewalttätigkeiten. Info+ [HIER] 

[U] Munitionskeller (!Spand) Tonnengewölbe unter der Alten Pulverfabrik auf der autonomen Inselfestung Eiswerder. Perfekter Meeeting Spot für geheime Treffen und Übergaben. Zweimal im Monat Music Club gleichen Namens mit Rakatak und Aggro Frap. Info+ [#berlin S.A76, Lageplan S.A77]

[U] Nauss-Kasino (SKTEM) Unter Metzgerei Nauss verborgenes, illegales Kasino. Neben den üblichen Glücksspielen auch Barghestkämpfe, Wetten auf Anzahl der Todesopfer eines Anschlages, Mutproben unter Einbeziehung gefährlicher Critter und vor allem Setzen von Versprechen aller Art anstelle von Geld (inklusive eigener Verkauf in Sklaverei). Angeblich von SK toleriert. Info+ [#berlin S.K60]  

[U] Ragnarök (Mitte) Weddinger Death Metal Club mit starkem Germanen- und Neuheiden-Einschlag. Neutraler Treffpunkt verschiedener völkisch geprägter Rassisten (Pro-Norm, Pro-Ork, Pro-Elf, Pro-Zwerg…), der unter einer Art stillschweigendem Waffenstillstand steht. Info+ [HIER] 

[U] Tanzlokal Molotov (Mitte) Weddinger Besauferia, exilrussischer Konzertraum und Treffpunkt der hiesigen Politaktivisten und Verschwörungstheoretiker. Info+ [HIER]

[U] Volksbad Wedding (Mitte) Das frühere Volksbad wurde in der F-Zeit zur Massendusche umfunktioniert. Heute finden hier gelegentlich feuchtfröhliche Parties wie „Wet’n’Wild“, „Wet Wedding“ und andere Events mit Musik, Wasserberieselung, Nackttanzen, Schaumparties und Wetroom-Orgien statt. Info+ zum Volksbad [HIER]

[U-S] Spreeland Funpark (ChaWi) Vor dem Bankrott stehender Vergnügungspark mit bei Touristen beliebten Riesenrad am Zoologischen Garten. Nachts frequentiert von Junkies, Betrunkenen und Gangern.

[S] Block X (!Grop) Eigentümerloser Wohnblock, im Laufe der Jahre zu Markt- und Vergnügungskomplex umfunktioniert. Jede Wohnung ist eine Bar, ein Bordell, eine Drogenhöhle, ein Laden für gefälschte Marken-T-Shirts, ein Kasino, eine Teufelsrattenkampf-Arena, ein unregistrierter Doc, eine Halal Fleischerei, ein Hotel, ein Meth Labor. Um den Block werden heftige Gangfights geführt. Aktuell in Charge sind die Ripperz, allerdings war der Blutzoll der Eroberung so hoch, dass sie schon von den Atzassins und den K-Bloxx bedrängt werden. Ripperz-Chefin Kalighoula sucht Hilfe in den Schatten zur „Konsolidierung und langfristigen Befriedung des Kiezes“ … Info+ [#berlin S.A48]  

[S] Jugendtreff Sankt Melitta (!Grop) Vom Vermittler und Verbürger Siegfried Sorgenheimer betriebener Jugendtreff mit Disko-Betrieb am Wochenende. Gilt unter den örtlichen Gangs als neutraler Boden (sehr im Gegensatz zum Platz vor dem M-Bahnhof Lipschitzallee direkt vor dem Club). Info+ [#berlin S.A51]  

[S] Trashcave (Mitte) Unter Weddinger Wohnhaus gelegene Kellerdisko mit Schrottmöbeln, selbstgebranntem „Caveman“ und ohrenbetäubendem Cyberfunk. Info+ und Floorplan [HIER]

[S] Vesuv Casinos (überall). Berliner Automatenkasino-Kette mit über 600 Standorten. Ging als Überlebender aus den erbitterten Kasino-Kriegen der 60er hervor, bietet Glücksspiel, Wettautomaten, Sara Grey VR Kabinen, billigen Tabledance und Separees für schnellen Sex.

[S] BYO! BYO! (!FhKb) In der von Bauzäunen umsperrten Ruine der 2072 zerstörten Diskothek „Ende“ entstandenes „Dauer-Rave“. Irgendwer tritt auf oder bringt eine Anlage mit, irgendwer verkauft Bier aus AldiReal-Tüten, irgendwer stellt sich hin, macht Security und kassiert dafür „Eintritt“. Es wird getanzt, gedealt, gesoffen, gekämpft, gefickt und gekotzt. Nicht immer in dieser Reihenfolge. Info+ Ende [#berlin S.A48]

 

TOP-SPOTS BERLIN: Essen + Trinken

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und weiter geht’s mit Liste 2:

TOP-SPOTS: ESSEN + TRINKEN

[L] Gislinde (Mitte) Nobelrestaurant am Gendarmenmarkt, in dem klassische Landfrauenküche zelebriert wird (legendärer Zwiebelkuchen). Info+ [#berlin S.K62]

[L] Keyakizaka (RENSAN) Bestes und teuerstes japanisches Restaurant der Stadt. Treffpunkt aller Top-Konzerner der Japankons. Schwerstens bewacht.

[L] Restaurant Belvedere Sans Soucis (Potsd) Im und um das Belvedere auf dem Klausberg errichtetes Nobelrestaurant im Besitz der Preußenstiftung (PSt) mit großem Sommergarten und international gefeierter Küche. Im Sommer Barockkonzerte, im Winter der begehrteste Ort für Weihnachtsfeiern der Konzerne (gerne mit Schlittenfahrt durch den Kunstschnee-bepuderten Park von Schloss Sanssouci und Unternehmensansprache im (sonst der PSt vorbehaltenen) Muschelsaal oder der Orangerie). 

[L] Schnepfendreck (Mitte) Mehrfach preisgekröntes Privatrestaurant von Starkoch Alexander Hesslich in den Hackeschen Höfen, das ausschließlich den Bewohnern der Höfe und deren Gästen offen steht. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[L] Seçkin (!Lich) Im Dachgeschoss eines Betonwohnblocks mitten in Gangkrieg-Gebiet gelegenes Nobelrestaurant mit gepanzerten Panoramafenstern (zoomfähig) auf die Gewalt in den Straßen. Zieht samt Einrichtung um, falls das Umfeld zu unspektakulär wird.

[L] Stop Motion (ChaWi) Berlins exklusivster Club nur für Trolle. Schwere überdimensionierte Ledersessel, feine Zigarren, riesige Whiskey-Tumbler. Hier treffen sich Troll-Professionals vom Personenschützer über den Manager bis zum Runner. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] Avo (Mitte) Sich langsam drehendes Panorama-Restaurant in der Kugel des Fernsehturms am Alexanderplatz. Lange Warteliste für Reservierungen (blühender Schwarzmarkt). Info+ [#berlin S.K62]

[O] Byron & Bowie (Mitte) Berühmte No-Nonsense-Bar in den Hackeschen Höfen mit über 100 Sorten Absinth und internationalem Publikum für ernsthafte Trinker. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O] Café Freder (ChaWi) Etwas versteckt im 16. Stock der Metropolis-Arkologie gelegenes Café mit mehreren privat anmietbaren, prunkvoll dekorierten Salons (modernste Präsentations- und Kommunikationstechnik, beliebt für Investoren-Pitches der DeMeKo zu neuen Film- und Musikprojekten. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] Costa Negra (Mitte) Edle Zigarrenlounge und Bar im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Ausschließlich südamerikanische Zigarren. Breite Rum-Auswahl und die besten Cuba Libre der Stadt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.77] 

[O] Couatl Bar & Grill (AZTSHW) Sehr gediegenes aztlanisches Steakhouse mit legendärem Elf-Gänge-Rodizio-Menü und „Mex ohne Tex“ Schlemmereien. 

[O] Farinee (Rdorf) Nach allen Seiten offene Saft- und Cocktailbar in der Body Mall „Schöner Leben“. Jeder, der in der Mall eine Behandlung bekommt, kommt davor und/oder danach hier vorbei. Aufgrund des offenen Charakters und der Nähe zur Autobahn zudem ein guter Ort, im Schutz der Öffentlichkeit zusammenzukommen. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Goldene Henne (RENSAN) Fusion Food in deutschem Nobellandhauskitschambiente direkt an der Friedrichstraße. Beliebter Treffpunkt der Reichen und Mächtigen. Bei Renraku beliebt für Geschäftsessen mit Nichtjapanern, um Weltoffenheit und kulturelle Toleranz zu demonstrieren. Info+ [#berlin S.K58]

[O] Gore (Mitte) Vermutlich war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand den alten medialen Hype um das Kannibalenrestaurant aus F-Zeiten (das immer wieder mal in Actiontrids, bei Trog of War Online oder bei Karl Kombatmage auftaucht) neu aufkocht und aus der Mischung von Skandal und verschämter Snuff-Neugier Profit schlagen will. Das neue Gore ist ein reines (und teures!) Touristenspektakel, ein Showroom wohligen Anarcho-Gruselns mit F-Memorabilien, durchaus geschmackvollem Essen und geschmacklosen Speise-Namen („Lammkotelett ‚Elfenlendchen‘ mit püriertem ‚Orkhirn‘ Parfait“). Wenig überraschender Weise ist der Eigentümer ein pensionierter DeMeKo-Manager, der lange Zeit für die SuperBILD tätig war. Extrem gesichert wegen hoher Gefahr von Anschlägen. Info+ [#dids1 S.63] [#berlin S.A37, S.K52, S.K65] [HIER]

[O] Oh!Julietta (SKTEM) Italienisches Dachrestaurant auf der Spitze des OLYMP-Wohnturms der Dudenstraße 23. Herausragende hauchdünne Steinofen-Pizza mit tatsächlich frischen Belägen aus dem anlageneigenen nature-Bioladen. Info+ und Grundriss [#berlin S.K90]

[O] KaDeWe Food Court (ChaWi). Legendär breit gefächerte und edle Speisenauswahl verteilt im 12. Stock des altberliner Nobelkaufhauses (z.T. mit Blick hinab in die tiefen Atrien, die das ganze Haus durchziehen). Info+ [#berlin S.K62] [#dp:adl S.114] [HIER]

[O] Lauterbach’s (ChaWi) Im Keller unter dem Theater des Westens gelegene, sehr gediegene Theaterkneipe, in der oft Schauspieler und andere Theatermitarbeiter nach der Aufführung zusammenkommen. Eine der besten Gin-Selektionen Berlins. Info+ [HIER]

[O] Loveness8 (Zdorf) Extrem angesagter Matrixclub mit korrespondierender Real-Location und reichlich Tech, um virtuelle und reale Gäste zusammenzubringen (AR, Trideo, Holoprojektoren, SimSense und SimSex Lounges). Info+ [#berlin S.K59]

[O] Mahagoni (Sfeld) Komfortables Flughafenrestaurant mit internationalem Speiseangebot auf der obersten Ebene. Zugang zur Besucherterrasse und freier Blick aufs Rollfeld. Info+ [#berlin S.K60]

[O] Malchior (Rdorf) An der Malche gelegenes Ausflugsrestaurant mit Biergarten und Blick auf den Tegeler See und die Villa Borsig. Besitzt einen der schönsten Billardsäle Berlins (nur vier Tische, Reservierung dringend empfohlen).

[O] Monikas (ChaWi) Edelrestaurant auf halber Strecke zwischen Deutscher Oper und Theater des Westens, beliebt für gediegenes Speisen nach üppigem Kulturgenuss. Ebenfalls beliebt bei Schauspielern und anderen Promis. Info+ [#berlin S.K59]

[O] Moving (wechselnd) Berlins ältester und angeblich auch dekadentester Fleshmobbing-Club bietet außergewöhnliche bis illegale gastronomische Erfahrungen. Vom Aussterben bedrohte Tiere, geschützte (angeblich auch: sapiente) Critter, mit illegalen Drogen gewürzte Kreationen – hier wird Einzigartiges geboten. Im Laufe von über 20 Jahren hat die Moving Crew das Prinzip perfektioniert, den Club weitgehend identisch an immer wieder neuen Orten nur für ein paar Nächte aufzubauen. Info+ [#dids1 S.66] Fleshmobben [#berlin S.A37]

[O] Night Owl (ChaWi) Gepflegte Allnight-Cocktailbar auf dem Dach des Luxushotels Waldorf-Kempinski Am Zoo mit legendärer Whiskey-Auswahl und eigenem Airtaxi-Pad. Beliebter Treffpunkt der „Alten Garde“ der Berliner Schatten (oder was davon noch lebt). 

[O] Restaurant Fontane (!Oran) Mit vielen alten Kunstwerken dekoriertes Hotelrestaurant mit gemütlichem Kaminzimmer und 2 kleinen Salons mit Seeblick. Gehört zum Hotel Lehnitzsee. Beliebter Treffpunkt für diskretes Lobbying. Sehr beliebt bei ADL-Diplomaten und -Beamten, die etwas in Berlin zu erledigen haben. 

[O] Restaurant Pfaueninsel (Zdorf) Im Kavaliershaus auf der Pfaueninsel untergebrachtes Sternerestaurant mit großem Sommergarten und Organic Food Anspruch. Wegen naher Bassbreathing-Anlage in jener Szene besonders beliebt. Zudem viele Touristen. Restaurant verfügt über 6 kleine High Class Ferienwohnungen in den oberen Stockwerken.

[O] Shinjuku (Mitte) Im Großen Tiergarten gelegene Pagode mit Teehaus, Teppan-Yaki-Restaurant und kleiner Asia-Mall. Perfekter Meetingort für diskrete Gespräche im Schutz der Öffentlichkeit. Haussicherheit durch Renraku (Eigentümer). Info+ [#berlin S.K62]

[O] Stop Motion (ChaWi) Ein feiner Club für betuchte Trolle in der Metropolis-Arkologie. Echtledersessel, edle Whiskeys in riesigen Tumblern, feine Zigarren. Einlass nur für Mitglieder, Mitgliedschaft nur auf Empfehlung. Alexander Cerny (EMC-Chef Berlin) ist hier Mitglied. Info+ [HIER] 

[O] Yamato’s (RENSAN) Exzellente und diskrete Sushi-Bar. Koch Yamato ist Ex-Yakuza, hat aber noch Kontakte. Sohn Kei ist Mitglied der 99 Ronins. Info+ [#berlin S.K58]

[O-M] Bageleisen (Mitte) Waschsalon mit integriertem Café und herausragendem Backshop. Beliebt bei Konzernern, Underdoggern, Touristen und Latenightern auf der Suche nach Irgendetwas zwischen Finisher und Frühstück. Info+ [#berlin S.78, Lageplan S.K77] 

[O-M] Fredersen (ChaWi) Um das riesige Atrium der Metropolis-Arkologie angeordneter Esstempel mit 5 Ebenen, die jeweils andere stilistische Nuancen der 1920er bis 1940er Jahre bedienen (Jugendstil, Art Déco …). Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O-M] The House of Netjer (SKTEM) Gepflegtes ägyptisches Restaurant mit angeschlossenem Haustempel der örtlichen koptischen und kemetischen Gemeinde. Der Restaurant-Host ist vordringlich ein virtueller Tempel mit atemberaubendem Detailreichtum, der gerne von Technomancern besucht wird.

[O-M] Teehaus Kasbah (!FhKb) Exzellente orientalische Küche im Emirat (Scharia!). DER Meetingpoint, wenn man sich mit Leuten aus dem Emirat treffen will. Info+ [#dids2 S.80] [#berlin S.48]

[O-M] Zum Tempelritter (SKTEM) Gemütliches Restaurant im Nachbau der Dorfkirche Alt Tempelhof mit wunderschönem Biergarten zwischen alten Grabsteinen. Gutbürgerliche Küche, exzellente Wein- und Bierauswahl mit persönlicher Beratung durch Sommelier. 

[M] Akbaba (!FhKb) Destille und Tango-Stampe am Kottbusser Tor mit Meeting- und Schlafräumen im zugemauerten Hinterhaus. Werbung [#berlin S.A67]

[M] Batus Taverne (Mitte) In Nebenstraße gelegenes kleines Lokal mit fürchterlichem Essen, aber hoher Diskretion. Betreiber ist Wüstenkrieg-Veteran. Viele Söldner und Soldaten im Publikum, denen der Geschmack des Fraß offenbar wenig ausmacht. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Bei Cosy’s (Rdorf) Kleines gemütliches Restaurant mit guter, preiswerter Hausmannskost. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Bei Dills (Potsd) Gemütliches Wohnzimmer-Restaurant in Stadtvilla eines pensionierten Ärztepaares, die noch immer nebenbei als Straßendocs arbeiten. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Bei Klara (ZICTEG) Gemütliche Kneipe mit Imbissgerichten (Pommes, Currywurst, Döner, Schabulle) und mehreren diskreten Hinterzimmern. Info+ [#berlin S.56]

[M] Bullets & Burgers (Mitte, Rdorf, Sfeld und !Spand). Oben Burgerbude, im UG Shooting Range zum Spaßballern mit allen Waffentypen. Bei Konzernkids beliebt für Geburtstage. Weapon’s World Filiale immer nebenan.

[M] Café Bruchstein (ChaWi) Einstmals sehr angesagte Erlebnisbar mit Betonruinen- und Stahlträgeroptik. Heute Hashishabar und wenig besucht. Perfekter Meeting Point (verwinkelt, mit schallgeschützten Sitznischen). Info+ [#dids2 S.81]

[M] Café Le Piaf (Rdorf) Kleines, französisches Café an der Rue Charles de Gaulle. Teil der Wohnenklave „Entspannungsstadt Monamour“ (im Besitz von ESUS). Exzellenter Café und leckere französische Spezialitäten (Baguettes, Tartes, Brioches, Petit Fours, kleine Gerichte, Elsässische Flammkuchen) zu sehr moderaten Preisen. Info+ [HIER] 

[M] Café Mameluk (!FhKb) Angesagtes zweigeschossiges Hashisha-Café mit Blick auf Checkpoint Delta nach Tempelhof. Von den Logen oben sieht man gut, wer kommt und geht. Info+ [#blutundspiele S.75, mit Bild]

[M] Café Peter Pank (ChaWi) Am Viktoria-Luise-Platz gelegenes, lauschiges Hinterhof-Galeriecafé. Teil des Galerie- und Auktionshauses Nimmerland. Gäste meist Auktionspublikum sowie Künstler und neo-anarchistische Intellektuelle. Info+ [#berlin S.K86, Grundriss S.87]  

[M] Casablanca (ChaWi) Am Savignyplatz unter den M-Bahn-Bögen gelegene, verschwiegene Bar, in der gelegentlich Stummfilme und 2D-Streifen im Trideoformat vorgeführt werden. Beliebt bei Filmfans und Intellektuellen. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Duffner (AGCSIE) Restaurant für „orkische Spezialitäten“ (= überwürzte Rippchen und Schnetzelgerichte mit Bullshitnamen in gebrochenem Or’zet). Häufiger Probleme mit rassistischen Übergriffen. Info+ [#berlin S.K57]

[M] Da Gianni (!Oburg) Familienrestaurant mit guter Steinofenpizza und schöner Weinauswahl. Ein guter Ort, um BGS-Personal mit ihren biologischen Schwachpunkten zu scannen. Info+ [#berlin S.A44]

[M] Dunkelrestaurant Eclipse (Mitte) In den Hackeschen Höfen gelegenes, kleines Restaurant ohne Licht. Bei einigen Schmidts beliebt wegen naturgegebener Anonymität der Begegnung. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Flug 4239 (ZICTEG) Kleine Bar am Ort der einstigen Absturzstelle (Hintergrundstrahlung!). Einige Originaltrümmer wurden in die Einrichtung integriert. Rest der Einrichtung zwar angeblich ebenfalls authentisch, tatsächlich aber ausgemusterte Flugzeugsitze etc. irgendwelcher Maschinen. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Fritz Lang (ChaWi) Im M-Bahnhof Metropolis gelegenes Straßencafé mit schönem und abhörgeschützten Veranstaltungsraum (Roter Salon) sowie Wintergarten mit bestem Blick auf Bahnhof und Übergangsbereich zwischen KuDamm-Mall und Arkologie. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[M] Juanita’s (AZTSHW) Aztlanisches Grillrestaurant, beliebt bei Orks wegen der würzigen Küche und bei Runnern wegen Infos und Gear, welche die Ork-Besitzerin (Juanita) im Kühlraum verkauft. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Kiroshi (Mitte) Kushinoya-Restaurant an der Rotlichtmeile Rosenthaler Straße, beliebt bei Latenightern. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[M] Knossos (Rdorf) Herausragendes griechisches Restaurant mit „All you can eat“-Angeboten (Stadtweite AR-Werbung: „Der Koloss bei Knossos!“), bei Orks und Trollen sehr beliebt. Zuweilen Schauplatz von Zwischenfällen, wenn Hauer nach stundenlangem Schlemmen alkoholisiert weggehen und mit der Nobelklientel bzw. dem Wachschutz der nahen Body Mall „Schöner Leben“ aneinandergeraten. Gerüchteweise provoziert der Knossos-Betreiber Twinn, ein pensionierter Schattenläufer und intimer Kenner von Antisprawl-Taktiken der Konzerne, diese Situation ganz bewusst, um irgendwann an die Betreibergesellschaft der Mall zum Spitzenpreis verkaufen und sein Restaurant an anderer Stelle in den alternativen Bezirken neu und größer wiedereröffnen zu können. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85] 

[M] Krassers (Mitte) Imbiss vor der Staatsoper Unter den Linden, die laut Touri-Guide „die beste Currywurst Berlins“ bietet. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Medikus (Mitte) Auf Anarchie getrimmtes, inzwischen aber legales Erlebnisrestaurant mit ständiger Ausstellung zum Status F. Sehr beliebt bei Touristen und Neuberlinern. Info+ [#dids1 S.64] [#berlin S.K65]

[M] Mon Bijou (Mitte) Lauschiges Barlounge-Café in den M-Bahn-Bögen am Hackeschen Markt mit großem Außenbereich zum Monbijoupark hin. Im Sommer stets bestens besucht. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] NaturPur! (!Köpe) Shabby Chic Restaurant mit authentischem veganen Essen in Bio-Qualität zu unschlagbar günstigen Preisen. Hauseigene Hanf-Zigarillos. Info+ [#berlin S.K49]

[U-S] Ödnur’s Diner (überall) Rundgelutscht aussehende 50s Style Diner Cars mit türkischen und berlinerischen Imbissgerichten. Wurden vom Ödnurkonzern in den 2050ern und 60ern überall hingestellt; heute sind viele (aber nicht alle) Diner Cars arg heruntergekommen. Info+ Ödnurkonzern [#diegraueeminenz S.48-50]

[M] Omae (RENSAN) Beliebte Sunakku-Bar der japanischen Jungkonzerner. VRcade-Geräte, Karaoke, Snacks, Schlafsärge verfügbar.

[M] Preußens Stolz (SKTEM) Gutbürgerliches Restaurant mit zahlreichen, überwiegend beschädigten Antiquitäten (meist Flohmarktfunde, die eine gewisse Schwermut über den Untergang vorgeblich noblerer Zeiten ausstrahlen) und zwei großen abtrennbaren Gasträumen, sehr beliebt bei Policlubs. Info+ [#berlin S.K60]

[M] Rapa Nui (Mitte) Indisch angehauchte Shishabar in der Rosenthaler Straße im Scheunenviertel. Wer die Dauerbeschallung mit Bollywood-Soundtracks aushält, findet hier einen angenehm diskreten Ort für treffen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Red Leprachaun (!Köpe) Gemütlicher Irish Pub. Zwergischer Besitzer Evan O’Riley ist namhafter Infobroker und freier Schmidt. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Rivaldos Café (AZTSHW) Aztlanische Coffee Bar mit echtem Röstkaffee direkt gegenüber der Zufahrt einer Aztechnology Critterzucht. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Schöne Aussicht (AZTSHW) Kneipe direkt am Zugangskontrollpunkt nach Spandau. Treffpunkt von Bloggern und Verschwörungstheoretikern. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Slippery Connexion (ChaWi) Vom Skandalfaktor des F-Zeiten-Slippery zehrende, übelst überteuerte Oben-Ohne-Bar und Touristenfalle in der Q-Mall. Runner kommen hierher, um das Bunraku-Elf-Girl Suzie Side zu bedauern – früher die extrem erfolgreiche und langjährig aktive Top-Runnerin Samantha Z, ehe sie übelst von KFS erwischt wurde und nun als süßlich-dumm weggetretene Bedienung hier Dienst tut. Info+ [#berlin S.K66] Slippery [#berlin S.K66], [#dids1 S.68]

[M] St. Patrick’s (Rdorf) In der Tegeler Fußgängerzone Gorkistraße gelegener, alteingesessener Irish Pub auf zwei Ebenen. Betreiber Paddy bietet gegen Bezahlung Streaming der Aufnahmen seiner Frontkameras mit Blick auf den direkt gegenüberliegenden Eingang zur Body Mall „Schöner Leben“ an. Info+ [#berlin S.84, Übersichtsplan S.K85]

[M] Tupedo (Sfeld) Unaufgeregte Altberliner Destille. Treffpunkt einiger Berliner Altkommunisten und Exilsowjets. Info+ [#berlin S.K60]

[M] Trattoria Monticchiello (ZICTEC) Preiswerte und dabei hervorragende Trattoria direkt am Tegeler Hafen im Biotechnologiepark Berlin (legendär riesiger Trollsize-Salatteller mit gegrillten Sardinen und Tintenfischen). Begrenzte Tischzahl und der Gastgeber kann sich aussuchen, wem er die Gunst seiner Küche gewährt (nein, der Credstick entscheidet nicht). Info+ BTPB [#berlin S.K62]

[M] Wolfsschanze (!MaHe) Über die Grenzen der Stadt hinaus bekannter Treffpunkt rechter Gruppen und Nazi-Sympathisanten. Mehrfach durch Anschläge aus dem linken Spektrum zerstört, ist die aktuelle Inkarnation der Wolfsschanze im Industriegebiet Wolfener Straße in Marzahn in einem umfassend zur Festung verstärkten Ziegelbau mit ummauertem Parkplatz und mehreren Lagerhallen untergebracht – mitten im Sitz der örtlichen „Alternativen Polizei“, der Falkenwehr. Info+ [#dids1 S.65]

[M] Wolke X (überall) Schnellimbiss-Kette mit Stammhaus „Wolke“ in Steglitz (Zdorf). Andere Imbisse tragen fortlaufende Nummern nach Gründungsreihenfolge (Wolke 2, 3, 4 …). „Wolke 7“ ist Vorzeige-Nobelimbiss der Oberklasse direkt auf dem Potsdamer Platz und sehr beliebt bei den Angestellten der umgebenden Bürotürme. Die Nummern jenseits der 30 sind meist M-Bahn Imbisse. Seit Neuestem auch „Wanderwolken“ (mobile Wurstverkäufer). Info+ [#berlin S.K59]

[M] Zankapfel (!FhKb) Gepflegte Kiezkneipe mit Tanzdiele, Jabifu, F-Bier-Ausschank und Dämmerlicht. Regelmäßiger Diskordianer-Stammtisch an jedem 5. Süßmorg. Info+ [HIER]

[M] Zederer (!Spand) Altberliner Kneipe im Kolk, beliebter Treffpunkt für Straßensamurais, Söldner und Waffenschieber. Stets übellauniger Besitzer ist Goldgrube für Infos. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Zillegarten (Mitte) Altberliner Kneipe mit Biergartenbereich zur Fußgängerzone am Hackeschen Markt hin. Schöne Auswahl Berliner Traditions- und Szenebiere zu deftigen Berliner Gerichten. Beliebt bei Touristen, aber auch Berlinern. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] Zhou Chao (Mitte) Immer gut besuchtes Asia-Büffetrestaurant in der Moa Mall. Viel Publikum vom darüber liegenden Moa Westin Hotel. Info+ [HIER]

[M-U] Der Food Konvoi (wechselnde Orte in !Pank, !MaHe, !Lich) Der Konvoi hält bei Rynaks und steht tageweise an verschiedenen Orten. Er besteht aus 1 Sattelschlepper mit Küchenvorräten, der auch als mobiler Supermarkt dient und Verteidiger auf dem Dach hat, 2 zerbeulten und gepanzerten Foodtrucks (Kesselcurry/Schabulle bzw. handgemachte Burger) sowie 2 gepanzerten und bewaffneten Geleitfahrzeugen und 3–5 Motorrädern, die dem Konvoi als Scouts vorausfahren.

[M-U] Hauergasse (ChaWi) Indoor-Kneipengasse mit Orkpublikum: 33 Mini-Kneipen, 16 Grill-Kleinstimbisse, 8 Stehcafés, 2 Restaurants und 14 Kleinstläden für Kunst und Krempel (auch Schwarzmarktware). Info+ [HIER]

[M-U] TegelWelt Foodcourt (Rdorf) Verwinkeltes Mall-Labyrinth kleiner Imbisse, Restaurants und Minikneipen. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[M-U] UnsagBAR (Mitte) Schäbige und überteuerte Touristenfalle im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Serienabfertigung von Pauschalreisenden, die Dutzendweise mit Touristenbussen herangekarrt werden. Schlechte Qualität wird konsequent als „das authentische Berlin-Erlebnis“ zelebriert und gute Qualität im Prinzip als „fake“ vereunglimpft. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[U] Adrians Kellerchen (Zdorf) Kleine Kellerbar am Mexikoplatz im Besitz eines Alt-Anarchos, der offenbar einen besonders großen Groll gegen Proteus hat. Kann Gerüchten zufolge Kontakt zur Letzten Front herstellen. Info+ [#berlin S.K59]

[U] All Around (!Lich) Typische Berliner Eckdestille und Anarcho-Treffpunkt. Info+ [#berlin S.A47]

[U] Bei Milieuowitsch (!Spand) Einfache Balkanküche, vor allem Grill- und Kesselgerichte. Viel Ork- und Zwergenpublikum. Überwiegend Osteuropäer. Info+ [#berlin S.K56]

[U] Café Budayeen (!FhKb) Kleines Straßencafé am M-Bahnhof Kottbusser Tor, direkt vor einem der Haupttore in das Emirat Kreuzberg. Info+ [HIER]

[U] Schulle & Schabulle (Zdorf) Legendärer Steglitzer Imbiss mit Schultheiss vom Fass und deftigem Kesselcurry, für das sich das Nobelpublikum sogar mit dem schäbigen Straßenabschaum mischt (häufiger allerdings holen Lakaien die begehrten Berliner Spezereien ab).   

[U] Alcatraz (Mitte) Bei Runnern beliebte Absturzkneipe unweit der Massenhaftanstalt Plötzensee und dem Westhafen. Beliebt für After-Run- und Haftentlassungs-Parties. Info+ und Lageplan [HIER]

[U] Arcanova (!FhKb) Off-Destille mit relaxter, aber bewaffneter Stammkundschaft, darunter einige Runner. Hinterzimmer mit Sofaecke für Meetings und Unterschlupf. Schieber „Toysoldier“ verdealt im Keller Waffen. Info+ und Floorplan [HIER] 

[U] Automag (Sfeld) Kneipe mit F-Charme und Aggrorock. Barmann Khaos (Zwerg) kann Zugang zu Hinterzimmerbereich geben (praktisch zweite Kneipe für Runner, Hacker und Anarchos. Drinks serviert in alten Konservendosen). Info+ [HIER]

[U] Beim Jochem (Mitte) Von einem Exilsaarländer betriebene Destille mit einfacher, aber vorzüglicher Küche (GROSS Bier, Lyoner, Doppelweck, Dibbelabbes, Schaales…) Info+ [HIER]

[U] Bierwirtschaft Zur Assel (Mitte) Im Weddinger Asselkiez direkt an die Schallschutzwand zur A100 in der Jüdenstraße gelegene Destille mit Arbeiterkundschaft. Im OG gelegenes Wohnzimmer des Betreibers fungiert als Hinterzimmer. Gelegentliches Kartenspiel, zudem Meetingpoint des Batsche-Schmidt seit Schließung der Batsche. Info+ [HIER]

[U] Blue Max (!Spand) Das Blue Max ist keine regelmäßig betriebene Bar im eigentlichen Sinn, sondern nur ein gemütlicher Bar-Room mit Theke, Kühlraum, ein paar Tischen, einem alten Kicker und zwei Flippern im Erdgeschoss der Tower-Ruine vom Flugfeld Gatow, der von den hier operierenden Schmugglern (und ein paar Runnern) als Hangout, Meetingroom und als Partyraum verwendet wird. Info+ zum Flugfeld Gatow [#berlin S.K6] [Karte #schnellunddreckig2]

[U] Bücherwyrm (!FhKb) Direkt neben der Bücherei Kreuzberg gelegene Destille, in der oft Lesungen stattfinden. Der greise Bibliothekar Samuel ist hier Stammgast und versucht die Lektionen seines (für Orks) langen Lebens weiterzugeben. Info+ und Bild Samuel Beckenbauer [#sr2050 S.113] [VIDEO] ab ca. 7:20

[U] Die Stampe (!Grop) Altberliner Kiezkneipe mit Arbeiterkundschaft: Trid mit Sportkanälen, 4 lokale Biere, dazu Schmalzstullen und 18–22 Uhr Rippchen und Kesselcurry. Raucherpinte ohne Waffenkontrolle.

[U] Krützkamps (Potsd) Bikerkneipe in Neubabelsberg direkt an der alten L40, die als Zubringer zur „Autobahnkriegpiste“ B101 fungiert. Hat faktisch die Funktion der einstigen Spinnerbrücke übernommen (diese schloss, als die Avus zur EuroRoute ausgebaut wurde, von der die meisten Gangbiker sich fernhalten bzw. mangels CEERS-ID / ADL-SIN keinen Zugang bekommen), ist also Meetingpoint der (Kampf-)Bikerszene der Gegend. Info+ [#berlin S.59] 

[U] Matrixcafé Ağ Oluşturma (Mitte) Türkisches Haschischa-Café in Moabit mit Matrixzugang, alten Videowalls und voller Jungtürken, die Shooter zocken. Außerdem werden hier BTLs und verbotene Progs gedealt. Info+ [HIER]

[U] Modem (AGCSIE) Im Jewühl gelegene Hackerkneipe mit eigenem Datentresor zum Abspeichern von „Lebensversicherungen“. HQ der Hackbirds Matrixgang.

[U] Pizza Planet (StraFre) Pizzafabrik zur Herstellung von Handelsmarken-Billigstpizza verkauft Dieselben Produkte als No Name via eigenem Großraum-Pizzadienst (Drohnenlieferungen bis nach Mitte). Direkt an der Fabrik zudem angeschlossenes Restaurant mit Blick auf den Igelpfuhl. Am Wochenende Disko und Jugend-Hangout. 

[U] Pizz King (überall) Im ganzen Stadtgebiet verbreitete Lieferpizza-Kette mit 30 Niederlassungen. Bild [#berlin S.A59]

[U] Rabenbar (Mitte) Im Keller des Wohnhauses Eichendorffstraße 5 versteckte alternative Kleindestille mit gutem Jabifu. Beliebter Treffpunkt der im weiteren Umfeld tätigen Künstler, Tänzerinnen und anderen Entertainer. Troll-Barkeeper Krah ist (unausgebildeter) Straßenhexer und bestens über das wer mit wem und warum nicht im gesamten Gebiet informiert. Bild [#berlin S.K34]

[U] Sude (!Pank) Jüdisch-russisches Spezialitätenrestaurant einfacher, aber guter Qualität. Bietet alle Speisen auch im Takeaway an. Info+ [#berlin S.A46]

[U] Schabovskis Schultheiss Eck (!MaHe) Einfaches Restaurant in der Einkaufshalle eines Hortbau-Wohnblocks an der Thälmannstraße. Der Legende zufolge wurde hier vor langem irgendein Elite-Schattenläufer erschossen, an dessen Namen sich irgendwie keiner erinnern kann. Egal. Jedenfalls treffen sich hier immer wieder mal Gestalten, die nicht in die Anlage gehören, und hinterlassen in der AR des Restaurants in Geheimsprache codierte PNs. Info+ [#berlin S.A78, Lageplan S.A79]

SRB-Alt-Ad-Schrapnell-1sphoch.pptx[U] Schrapnell (!FhKb) Berlins bekannteste Anarchokneipe. Perfekter Einstiegspunkt für neue Runner im Plex (Besitzerin Eva Lenz vermittelt Kontakte). Info+ [#dids1 S.64] [#dids2 S.81] [#berlin S.A52] [#reiseführer S.119] [#dp:adl S.49]

[U] Schwarzer Hahn (!Falk) Schattenkneipe im Fort Hahneberg. Viele Schmuggler und Schieber im Publikum dank ständigem Basar und Auktionsraum „Fundstübchen“ im Fort. Info+ [HIER]

[U] Tarantel (!Grop) Alteingesessener, im Laufe der Jahre aber heruntergekommener F-Musikclub mit kleinem, gutem Imbiss-Menü neben Containerhof mit Lkw-Parkplatz. Noch immer Treffpunkt zahlreicher osteuropäischer Waffendealer. Info+ [#dids1 S.65]

[U] Zum Bratteuffel (!Lich) Großes Ork-Familienrestaurant mit schwerem Mobiliar und offener Grill-Showküche, in der sich zu jeder Zeit ganze Tiere über glühenden Kohlegruben drehen. Zu jeder Zeit gut besucht, da das Restaurant Kundschaft aus dem ganzen Stadtgebiet zieht. Große Spielecke für Kinder, offene Bühne, viele Orkrechtsaktivisten, aber alle Metarassen willkommen wenn sie sich benehmen und den derben Umgang aushalten. 

[U] Zum Stammhaus (AGCSIE) Komplett von Rohren und anderen Gebäuden überbautes Berliner Traditionshaus (seit 1911), heute am Ende eines funzlig beleuchteten Tunnels zu finden. Arbeiter-Treffpunkt im Bezirk. Hat Kegelbahn und Shooting Range.

[U-S] Curry & Kaplan (überall) Erfolgreiche Döner-, Currywurst- und Kesselgerichte-Kette mit über 80 Imbissen in Berlin. Einfache Streetfood-Qualität. Offizieller (Neben-)Sponsor der Berlin Cybears. Werbung [#berlin S.K42]

[U-S] Eiskeller (!Spand) Auf der autonomen Inselfestung Eiswerder gelegene Anarchokneipe mit eigenem Steg. Sehr sicherer Meetingort. Ausgemergelter und überall tätowierter elfischer Betreiber „Spuk“ ist Schamane. Info+, Lageplan und Floorplan [HIER], Info+ Eiswerder [#berlin S.A75] Karte Schattenklinik Eiswerder [#reiseführer S.127]

[U-S] Zum Kohlensack (Mitte) Weddinger Zuschütteria im baulichen und inneneinrichtungstechnischen Originalzustand von ca. 1960. Info+ [HIER] [Realvorlage]

[S] Bierdealer (StrFr) Die beliebteste Zuschütteria im „Industriesektor Ost“, wo’s wenig gibt außer Ausbeutung. Treffpunkt der Arbeiter im Bezirk. Info+ [#berlin S.K89]

[S] Billigmeilen (RENSAN) In mehreren Nebenstraßen des Bezirks gelegene Abschnitte dicht an dicht stehender Automatenkneipen (Shokuyasu Shoten). Trotz Billigcharakter von allen Teilen der Bevölkerung genutzt.

[S] Café Radikal (!MaHe) Stammtreff der Anhänger und Macher von Radio Radikal (linksautonomer Piratensender). Exzellente Quelle für Infos über aktuelle Konzernskandale und die Neo-A Szene. Info+ [#berlin S.54] Werbung Radio Radikal [#berlin S.A59]

[S] Grimes (Zdorf) Siffige Bar mit Offkultur-Dancefloor im Keller des heruntergekommenen Hochaus an der Ecke Neuwalderstraße. Bei Konzernkids beliebt, um vor der Tür abzuhängen und „besoffene Asoziale“ zusammenzudreschen (gelegentlich gegen Trinkgeld). Lokaler Dealer Haze (Elf) kann Druck auf Konzernkid-Klienten ausüben, um Zugangskarten der Eltern o.ä. zu beschaffen. Hochhaus Info+ [#berlin S.59]

[S] Imbiss Pilvodnik (Sfeld) Durch steigende Mieten aus dem Wedding verdrängte legendäre Imbissbude. Borschtsch, Wodka, Currywurst und die beste Schabulle der Stadt (scharfes Ersatzfleisch mit viel Ketchup und Zwiebel in Fladenbrot, Berliner Spezialität). Info+ [HIER]

[S] Kehlkaserne (!Spand) Im Schwarzen Hahn (Fort Hahneberg) gelegene Schattendestille mit Schrottmöbeln und ohne Heizung. Jabifu, Bier und wechselnde Kesselgerichte. Publikum hauptsächlich Wachen, Fahrer und Schmuggler des Hahns. Zudem wegen Lo/No-Tech bei Runnern beliebter Treffpunkt. Info+ [#berlin S.A87, Grundriss und Lageplan S.A88] Schwarzer Hahn [HIER]

[S] Pipeline (!Spand) Gatower Absturzkneipe mit Drinks zum Selberzapfen an jedem Tisch. Abrechnung nach Durchflussmenge bei der Besitzerin, dem taffen Ork-Klingengirl Biljana Hrdlicka. Info+ [#dids S.K80]

[S] Rattennest (!Lich) Im 17. Stock eines einsam stehenden Ex-Wohnblocks liegende, gut gesicherte Schattenkneipe. HQ der Sprawlguerillas vom Letzte-Front-nahen Komitee 221 um den Ork Karzer. Man sitzt auf Autositzen und Schrottsofas und trinkt F-Bier. Mehrere Hideouts und Hinterzimmer. Info+ [#berlin S.A80, Floorplan S.A81]

[S] SoiSoiSoi (überall) Ultrabillig-Automatendiner-Franchise, bietet „realnahe“ NutriSoy Gerichte zum Selberziehen. Einheitslook mit Milchplastikfenstern und schmutzabweisenden Plastmöbeln. Selbstreinigend. Kein Personal. Info+ [HIER] 

 

TOP-SPOTS BERLIN: Übernachten

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Mit dem etwas älteren [#berlin]-Schattenfile und dem Berlinteil im topaktuellen [#Datapuls:ADL] ist jeder Berlintourist aus den Schatten bereits ziemlich gut informiert. Wir haben dennoch unsere Lieblings-Kampftaxifahrerin Zoé nach einer Art „Masterlist“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex befragt und die Berliner Runnerszrene eingeladen, ihre persönlichen Favorites beizusteuern.

Das Ergebnis sind mehrere Hotspot-Toplisten, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – nicht nur eine aktuelle, sondern sich in Zukunft in demselben SRB-Post weiterhin aktualisierende Liste der nicht unbedingt besten, aber der definitiv kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und here we go mit Liste 1:

TOP-SPOTS: ÜBERNACHTEN

[L] Berlin Hilton (Mitte) Bis in die 2060er hinein Berlins „erstes Haus am Platz“ mit mittlerweile etwas verblasstem Glanz. Legendäre Präsidentensuite bleibt teuerstes Hotelzimmer der Stadt (ab 3.600 ¥/Nacht). Info+ [#dids2 S.79]

[L] Hotel Adlon (Mitte) Neubarockes Traditionshaus, bekannt für perfekten Service und absolute Diskretion. Executive Lounge mit Top-Störtechnik beliebt für Geheimdeals. Info+ [#berlin S.K61]

[L] Krasnaya Zvezda Schlosshotel (!Pank) Berlins bestes Hotel in den alternativen Bezirken im früheren Schloss Schönhausen (in der F-Zeit größtenteils zerstört, danach mit Hilfe der PSt als „Haus der russischen Vertriebenen“ wiederhergestellt, zwischen 2075 und 2077 mit Vory-Geldern zu Luxushotel umgebaut). Treffpunkt der osteuropäischen Unterweltsgrößen mit dem Anspruch, „noch besser“ als die Konzern-Luxushotels zu sein.

[L] Mandarin Berlin (RENSAN) Wichtigste Unterkunft für asiatische Geschäftsreisende. Mehrere Restaurants und angesagter Sky Club „Shibuya Gardens“.

[L] Residenz & Spa Hotel Potsdam (Potsd) Edelhotel im ehemaligen Landtag auf dem Brauhausberg mit nur 21 Betten, deshalb beliebt bei Prominenten. Info+ [#berlin S.K65]

[L] Streletzki Excelsior Grunewald (Zdorf) Aus der sonst sehr flach bebauten Villenenklave Dahlem herausstechender Hotelturm (ehem. Hotel Charlton, Info+ [#dids2 S.79]) mit 26 Stockwerken. Beliebt bei Besuchern der Dahlemer Oberklasse und Runnern die einen erhöhten Blickwinkel über Dahlem, Wannsee und Grunewald brauchen.

[L] Zum Alten Stift (!Pank) Luxuriöses Gastpension in einstiger Abtei unweit des Weißensees, umgeben von einer ausgedehnten und sehr gepflegten, (mehr oder weniger) reinelfischen Wohnenklave. Gäste sind überwiegend Besucher ebenjener Enklave. Besitzer Dieter Limperisch (Elf) eröffnete das Haus zu Status-F-Zeit, besitzt wenig Sympathien für Anarchos oder Konzerne und ist sehr auf Neutralität bedacht. Info+ [#dids1 S.K63]

[L-O] Alexandria Spa Hotel (Mitte) Luxusqualität mit gepflegtem Understatement. Zutritt nur für Gäste. Beliebt bei jenen Mitgliedern der oberen Zehntausend, die auf Diskretion bedacht sind. Eigene Klinik (Betaware). Bild [#berlin S.K28].

[L-O] Grand Berlin Messe Hotel (ChaWi) Anstelle des 2076 abgerissenen „Hotel am ICC“ gebautes und im Juni 2078 neu eröffnetes Luxushotel mit 60 Stockwerken und Blick über Messelichtplatz, ICC und Neue Messe. Alles State of the Art. 3 Restaurants, Rooftop Bar, eigene Falknerei zur Drohnenabwehr, eigene EuroRouten-Abfahrt direkt in die Tiefgarage. 

[L-O] Waldorf-Kempinski Am Zoo (ChaWi) Unweit des Hardenbergplatz gelegenes, etwas aus der Mode gekommenes Luxushotel mit Altberliner Charme. Bei Nachtschwärmern und Berlins Oldschool-Runnern beliebte Skybar „Night Owl“ mit legendärer Whiskey-Auswahl und eigenem Airtaxi Pad.

[O] euleXia Hotel (ChaWi) In der KuDamm-Mall. Beliebt wegen der „Traveller Lounges“ (Komfortsärge mit Matrixzugang, Sarggäste können alle Einrichtungen des Hotels nutzen). Info+ [HIER]

[O] Fürstenhof Berlin Hotel (ZICTEG) Gewohnt komfortables Haus der Nobelhotelkette in Flughafennähe. Viele Business Traveller. Eigenes Konferenzzentrum mit 16 Tagungs- und veranstaltungsräumen wird von Zeta ImpChem für Tradeshows genutzt. 

[O] Helios (ZICTEG) Beständig im nördlichen Berlin zirkelndes Zeppelinhotel mit eigenem Zubringerdienst vom Flughafen Tegel aus. Berühmte mtl. Mondscheingala über den Wolken.

[O] Hotel Columbia (SKTEM) Gediegenes modernes Hotel für Geschäftsreisende gleich am Flughafen Tempelhof. Der Veranstaltungsort Columbiahalle gehört zum Hotel, wird aber überwiegend durch externe Konzertveranstalter gebucht. 

[O] Hotel Lehnitzsee (!Oran) Modernes Haus der Streletzki-Gruppe mit Top-Ausstattung und vielen alten Kunstwerken aus Berlin. Sehr beliebt bei ADL-Diplomaten und -Beamten, die etwas in Berlin zu erledigen haben. Restaurant „Fontane“ mit gemütlichem Kaminzimmer und 2 kleinen Salons mit Seeblick ist beliebter Treffpunkt für diskretes Lobbying.

[O] Landhotel Am Eichenhain (Rdorf) Unweit der A111 im Norden der Stadt gelegenes Erholungshotel mit großzügigem Wellnessbereich, Pool-Landschaft und eigenem Golfplatz (800m entfernt). 

[O] Spin Resort Potsdam (Potsd) Großzügig dimensionierte Hotelanlage mit umgebendem Park, in dem kleine Gästehäuser in moderner Bauklötzchen-Optik verstreut sind. Nähe zu Schloss Sansscouci und benachbarter Golfplatz.

[O–M] Pergamon-Hotel (Mitte) Mit der Preußenstiftung (PSt) verbundenes Megahotel (2.000+ Zimmer) der Streletzki-Gruppe, äußerst beliebt bei Touristen und für Großevents. Eigenes Kongresszentrum. Architektonisch mit dem Pergamonmuseum verwachsen. Pergamonaltar in der Lobby. Info+ [#berlin S.K61, Bilder S.K20, S.K28, S.K43], Verflechtung zur PSt [#reiseführer S.141].

[O–M] Streletzki Ferien Resort Kladow (Potsd) Vorzeigeanlage der Streletzki Ferienwohnungssparte direkt am Glienicker See. 12 Häuser mit insgesamt 18 Wohneinheiten. Angeschlossenes Strand-Spa mit Sauna und in den See gebauter Whirlpoolanlage. Anlageneigenes Gourmetrestaurant „Fischerhütte“.  

[M] Axolotl (AZTSHW) Einfaches kleines Hotel. Saubere Zimmer. In Schattenkreisen vor allem bekannt wegen seiner Lage am Oberjägerweg direkt gegenüber einer großen Aztech Critterzuchtstation und direkter Nachbarschaft einer Aztech Förderschule, deren Zweck besteht „Ausnahmetalente“ von Kindern frühzeitig zu erkennen (z.B. Magiebegabung oder emergierende Technomancer). Info+ / Karte der Critterzuchtstation [#reiseführer S.209]

[M] Chavanne Hotel Alt Köpenick (!Köpe) Solides Mittelklassehotel der Chavanne-Kette mit nicht sehr überzeugend nachgefaktem Altberliner / Nouveau Retro Stil und Hauptmann von Köpenick Nippes im gleichnamigen Hotelrestaurant. Ein Stück deutsche Spießigkeit im alternativen Berlin. Beliebt bei Anarchotouristen und Intellektuellen. 

[M] City Stop Domhotel (Mitte) Alteingesessenes Budgethotel (mit Preisaufschlag durch zentrale City-Lage) in der Kronenstrasse. Vor Kurzem von der Marke City Stop übernommen und renoviert. Nüchterner „leicht zu reinigen“ Charme in austauschbarem globalen Einheitslook. Info+ [#dids1 S.63]

[M] City Stop Hennigsdorf (Rdorf) Einfaches Business Hotel in Autobahnnähe mit nostalgischer Countrystyle Truckerkneipe „Take It Easy“, in der man wunderbar der Zeit vor den Drohnen-Lkws hinterherweinen kann.

[M] Congress-Palace (Mitte) Unweit der Megamall Alexandria gelegenes Business Hotel inmitten einer gut gesicherten Wohnenklave überteuerter Eigentumswohnungen. In den Schatten eher bekannt wegen der Möglichkeit, mit der Gäste-ID des Hotels Zutritt zu jener Wohnenklave zu bekommen. Info+ [#dids1 S.63]

[M] Hotel Schlüters (AGCSIE) Direkt am Siemensdamm im dicksten „Jewühl“ gelegenes Hotel, das sich verschachtelt vom Helipad über den Förderbändern bis in die vierte Subebene einer dauerwummernden Fabrik für Spritzgusserzeugnisse windet. Kein Wifi-Empfang außer in der Top-Ebene. Kein Belauschen dank Vibrationen. Automatencafé-Lobby und kleine Hotelbar „Stammplatz“.   

[M] Kanagawa Komfort Hotel (RENSAN) Einfaches Hotel mit Kleinzimmern und Schlafmodulen, eigenem (Nudel-)Restaurant und 3 Räumen voller Pachinko- und VRcade-Automaten. Bunraku-Service über Zimmerterminals buchbar. Etwas verstecktes „Teezimmer“ in traditioneller Aufmachung für diskrete treffen.

[M] Rubikan Int’l BSI (Sfeld) Direkt am Flughafen gelegenes Businesshotel mit sauberen Zimmern und Schlafsärgen.

[M] Spreeber Hotelschiff (wechselnd zwischen Mitte-!FhKb-!Lich-!Mahe-!Köpe) Kleines Hotelschiff mit nur 6 Zimmern (2 EZ, 4 DZ) und einfacher Ausstattung. Verkehrt zwischen der Spree in Mitte und dem Müggelsee. Kapitän „Spatz“ (Zwerg) kennt alle Piraten und Gangs am Flußlauf.

[M] Hotel am Moritzplatz (!FhKb) Alteingesessenes „Künstler“-Hotel im Kreuzbasar-Kiez. Seit den Sechzigern im Besitz der Schatten-nahen Familie Burakgazi, sehr diskret. Versteckte Zusatz-Zimmer mit Security+ im Keller und in Nebenhäusern. Lageplan im Kreuzbasar [#sr2050 S.104]

[M] Moa Westin (Mitte) Moabiter Großhotel über Moa Mall und Asia-Büffetrestaurant Zhou Chao. Info+ [HIER]

[M-U] Metropolitan (ChaWi) Ehem. Luxushotel, völlig heruntergewirtschaftet und z.T. als Bordell genutzt. Trotzdem wegen Diskretion und Lage direkt am Zoo bei Reisenden, Nostalgikern und Runnern beliebt. Info+ [#dids1 S.63]

[M-U] City Stop Am Flughafen Tempelhof (SKTEM) Unaufdringliches einfaches Hotel ohne Persönlichkeit unweit des Flughafens Tempelhof. Kleine komfortable Zimmer zu guten Preisen. Klrine Konferenzräume mit aktueller Tagungstechnik auch für Hotelfremde stundenweise buchbar.

[M-U] Zoo Hostel (ChaWi) Im westlichsten der drei Zoo-Türme gelegenes Sarghotel für Backpacker und Feierwütige am Ende ihrer Kräfte. Trotz feiernden Teenagern in den Automatencafé-Bereichen und Schnapsleichen plus Kotze in den Gängen bei Runnern beliebt wg. der Möglichkeit ohne Registrierung zu übernachten (10 ¥/Nacht an 0300-dumpsite, Hackbirdz-Decker cloaken Zugang und löschen anfallende Daten). Info+ [HIER]

[U] All-In Berlin (AZTSHW) Auf der Grenze zu Spandau gelegenes Kleinzimmerhotel mit einfacher, aber sauberer Einrichtung (selbstreinigende Zimmer, Gepäck unbedingt in dafür vorgesehene Schränke räumen vor dem Verlassen!)

[U] Autohof Wilde Briese (!Falk) Ansammlung schäbiger Motels mit AldiReal, AldiBurger, AldiTank und namenloser Truckerkneipe, die auch von Hoverpiloten und Kanalpiraten vom nahen Havelkanal genutzt wird. Info+ [#berlin S.A54]

[U] Bunkerhotel Balaklawa (!Pank) In ehem. Luftschutzbunker gelegene Absteige unter Russenkneipe Krasny Oktjabr, laut Eigenwerbung das sicherste Hotel der Stadt.

[U] City-Hostel Kurfürstenhof (Zdorf) In der Steglitzer Albrechtstraße unweit des Rathaus gelegenes Hotel mit Mittelklasseanspruch und Abnutzungsproblemen. Preiswerte Veranstaltungsräume beliebt bei örtlichen Policlubs, Vereinen und für Teenager-Parties. Tiefgarage mit vielen Ausgängen bei Riggern beliebt, um Verfolger abzuschütteln.

[U] City-Hostel Holi Moli (!Lich) Eines der wenigen seit F-Zeiten durchgehend bestehenden alternativen Hotels in Lichtenberg. Seit 2077 mit Franchising der Marke City Hostel, ohne dass sich (außer der Beschriftung und etwas Branding Optik) geändert hätte. Rund 1/3 der Zimmer sind langzeitvermietet. 

[U] City-Hostel Martin Gropius (!Grop) Zu Hotel umfunktionierter, maroder Wohnblock mit 100+ Zimmern. Früher von Vory betrieben, nach Shootout mit 12 Toten 2076 neuer Besitzer und City Hostel Franchise Partner. 

[U] DKK Jugendherberge Berliner Bär (StraFre, !Spand, !Grop) Kleine schäbige Herbergen mit überwiegend jungem Publikum (Backpacker). Prinzipiell jedem offen stehend. Klassische Anlaufstelle für entlaufene Konzern-Kids.

[U] Hotel Yanagibashi (RENSAN) Sarghotel in einfachster Qualität. Bunter Plastiklook. Abgesplitterte Fronten, verblasste Neontöne, flackernde Lichter, draußen direktes Pachinko-Getümmel. Ständiges Komen und Gehen, perfekt zum Abtauchen. 

[U] Little King’s (!MaHe) Kleine, alteingesessene Pension. Beliebt bei Metamenschen und Magiern. Betreiberin Henrietta Spoerl war schon zu F-Zeiten hier, ist definitiv magisch aktiv und irgendwie alterslos, trotzdem sie offenbar keine Elfin ist. Info+ [#dids1 S.63]

[U] Neue Messe Hotels (ChaWi) Gegenüber den Türmen der Neuen Messe gelegene Gruppe von Hotels. Ursprünglich für Messebesucher gedacht, heute heruntergekommen und meist Rotlichtbetrieb. Beliebter Runnertreffpunkt am „Main Hub“ der Berliner Schattenszene im Westsektor. Info+ [#dp:adl S.116] 

[U] Rent & Rest Hennigsdorf (!Oran) An der A111 Richtung Hamburg gelegenes Motel mit Riggerkneipe „Lancebiker“. Beliebter Treffpunkt von Combat Biker Fans.

[U-S] ZZboxx (überall) Modulare Sarghotelkette, die auf bestmögliche Raumnutzung angelegt ist: Die Schlafeinheiten (Särge) sind freistehend, wetterfest, stapel- und überall aufstellbar, wo’s Strom gibt (leere Wohn-/Gewerbeflächen, Park-/Treppenhäuser). Bezahlung und Entriegelung via Kommlink, Provision für Modulaufsteller/-pächter. Beliebt bei Wirten, die so ein Zusatzgeschäft für Schnapsleichen haben.

shadowrun_berlin_underground_by_raben_aas-d30248t[S] Asselloch (Mitte) Insgesamt 8 siffige, aber mit Metalltüren gut gesicherte Kleinsträume in einem Miethauskeller der Jüdenstraße. Verbindungstunnel zur Bierwirtschaft „Zur Assel“. Fun Fact: Unser Konnopke macht hier zuweilen Kellersicherheit. Konzjärsch ist der Troll Schiller (Ex-Runner). 

[S] Leif Erickson (!Pank) Äußerlich eine schäbige Pension. Tatsächlich ein gut gesichertes Versteck mit Zimmern zum Untertauchen und Vergessen werden. Inhaber Zoffke (Zwerg) ist Ex-Samurai, passionierter Fallenbastler und mit allen Wassern gewaschen. Besitzt Verbindungen zu Vory- und Anarchokreisen als Teil des Sicherheitskonzepts des Hauses. Info+ [#reiseführer S.170]

[S] Bai Yok (!MaHe) Von Thailändern geführtes schäbiges Hotel in einem einstigen, nun mit Wellblech und Schrott verkleideten Parkhaus. Rotlichtbetrieb. Keine digitale Gästeregistrierung. Ein Ort zum Untertauchen.  

[S] Block X (!Grop) Ehemaliger Megawohnblock, heute Rotlicht“viertel“ voller Bars, Privatabsteigen und Prostitution auf den Gängen.

[S] Endstation (!Lich) Improvisiert wirkende Unterbringung in einer Reihe außer Dienst gestellter U- und S-Bahn-Wagen am toten Ende zugewucherter Abstellgleise. Wagenfenster meist zugesprüht oder mit Blechen verkleidet. Verpflegung über den „Speisewagen“, eine in einen S-Bahn-Wagen hineingebaute Kneipe mit einfacher Kessel-Kost. Im Umfeld einige Neo-Nomaden und andere Rollheimer.  

[S] Kesselhaus (!FhKb) Versifftes, gang-geführtes Appartementhotel in alter Fabrik mit dröhnendem Club im EG im Drogenkippe-Kiez (zahlreiche Labors, Dealer und Süchtige, Schwerpunkt Cram). Als Hideout tauglich. Info+ [#sr2050 S.104, Plan S.106], [#srr:dragonfall], [Video]

 

 

Brennpunkt Stephankiez

stephankiez

Auf der Mauer, auf der Lauer

// Dateiupload von TOLSTOI // 22.03.2076 – 09:00:00

Durch den gleichnamigen STERN-Artikel über Gated Communities in Berlin bzw. darüber, dass eigentlich ganz Berlin zunehmend aus ummauerten Nachbarschaften der einen oder anderen Art besteht, wurde ich wieder mal auf den Stephankiez aufmerksam. Und beschloss, diesem Stück Normalität in Mitte ein kleines File zu widmen.

Lage im Bezirk

Der Stephankiez liegt in Moabit, was wiederum – neben dem schon ausführlicher beschriebenen Brennpunkt Wedding – die Schmuddelecke unseres Nummer-1-Vorzeigebezirks Mitte ist.

Über Mitte will ich gar nicht allzu viel sagen, das Meiste dazu findet ihr eh im noch ziemlich aktuellen Berlin Upload. Aus diesem Upload ist Moabit wohl am Besten bekannt als der Stadtteil, in dem auch der ARlebnisclub HIMMEL & HÖLLE [2] liegt, in unmittelbarer Nachbarschaft des BEHALA Hafengeländes Westhafen mit dem Berliner Großmarkt [1] sowie der in den 2050ern neu gebauten Massenhaftanstalt Plötzensee (JVA Plötzensee VII) [3], eine weitere Erweiterung der unweit in der Lehrter Straße ansässigen JVA Plötzensee I [11] mit umgebender Sternschutz-Einsatzzentrale Berlin-Mitte I.

Wenn man vom M-Bahnhof Westhafen den Aufgang zur Putlitzbrücke nimmt und sich statt zum Lagerhaus-Moloch der BEHALAG im Westen bzw. statt zum Müllverbrennungskraftwerk Moabit [4] und der benachbarten Müllverwertung bzw. Müllverschiffung Gerhardt Kuhn KG [6] lieber nach (Süd-)Osten wendet, hat man den Stephankiez praktisch im Blick. Auch wenn einem dieser nicht weiter auffällt:

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Unter der Putlitzbrücke erstreckt sich ein großes Gleisareal, südlich begrenzt von einer zweispurigen Entlastungsstraße, der Bernhard-Rybar-Straße. An deren anderer Straßenseite liegen BEHALAG-unabhängige Im- und Export-Lagerhäuser, einige Konsumklötze von Aldi-Real, zwei Self Storage Filialen [12] [15], jede Menge alter und schäbiger Werkstätten und Lagerhäuschen mit unklaren Besitzverhältnissen, ein riesiger Lagerklotz eines Asiatischen Lebensmittel-Großimporteurs [14] und – in der Ferne, praktisch schon an der Perleberger Brücke, welche die große Gleisbrache überwindet – ein HomeHelper Baumarkt [13].

Der Stephankiez ist das Wohngebiet hinter diesem Sammelsurium architektonischer Abscheulichkeiten, und von der Putlitzbrücke bzw. der nördlichen Außenfront aus sieht das Gebiet alles andere als einladend aus: Von den Lagerschuppen und Konsumkästen durch eine müll- und schrottautobestreute Sackgasse getrennt – die Quitzowstraße – sind die unteren beiden Stockwerke der Außenfassade paktisch vollständig abgedichtet.

Einige Fensteröffnungen wurden vermauert, andere mit Wellblechen, Gittern, Stahlplatten mit eingeschweißten Schießscharten oder mindestens schwere Eisengitter blockiert – und das, obwohl der Stephankiez ansonsten eine Politik eher offener Grenzen fährt.

Der Grund für die Abschottung zur Quitzowstraße ist einfach: Im ewigen Schatten zwischen den Riesenbauten und den hohen Altbauwohnblocks des Kiezes gelegen, war diese Sackgasse schon zu F-Zeiten ein echtes totes Ende, ein Müllabladeplatz und Niemandsland. Im Laufe der Jahre, in denen der Stephankiez noch eine regelrechte Vollabschottung praktizierte, haben sich die Anwohner darauf eingestellt, dass sie nach Norden hin „dicht“ sind. Als der Kiez sich wieder zunehmend öffnete, gab es eigentlich keinen besonderen Grund, aus dem die Leute ihre Wohnungen wieder hätten umgestalten sollen: Ohnehin hatte sich in den Wohnungen an der Nordseite des Kiezes eher lichtscheues Volk eingenistet, und wer auf Sonnenlicht gesteigerten Wert legt, zieht den hochauflösenden „Ausblick“ von Trideotapeten eh dem realen Ausblick auf Schrott und Industriebrache oder das jenseits der Gleise liegende Müllverbrennungskraftwerk vor. 
Konnopke

In Richtung der zweiten Begrenzungsstraße des insgesamt „dreieckigen“ Kiezes wirkt der Stephankiez weit weniger abweisend. Dies liegt neben den zur Perleberger Straße hinaus insgesamt etwas hübscheren Fassaden vor allem daran, dass dort im Erdgeschoss eine Reihe kleiner Läden, Imbisse, Cafés und die in Berlin allgegenwärtigen „Spätis“ untergebracht sind. Diese Läden, freilich, sind nicht Teil des Stephankiezes: Sie können nur von der Straße her betreten werden und besitzen – zumindest offiziell – keinen Zugang in den Stephankiez (das heißt: in den Hinterhof des Hauses oder auch in das Treppenhaus des Hauses) hinein.

Die eigentlichen Wohnhäuser entlang der Perleberger wiederum sind nur über ihre Hinterhöfe, das heißt vom Stephankiez aus, betretbar. Die früheren Hauseingänge zur Perleberger sind blinde Vertiefungen in der Fassade, die gelegentlich von Squattern oder fliegenden Händlern okkupiert werden.

Natürlich gibt es neben den beiden offiziellen Eingängen in den Stephankiez jede Menge weitere Zugänge. Einige dieser Zugänge haben den Status offener Geheimnisse und fungieren z.B. als Notausgänge der Kiezbewohner im Fall einer Evakuierung des Kiezes. Andere Zugänge sind nur dem bekannt, der sie angelegt hat – etwa Schleichrouten durch frühere Mieterkeller oder eigentlich versperrte Türen und zugemauerte Durchgänge, die vom Ladenbesitzer an der Perleberger mit oder ohne Duldung der Hausgemeinschaft wieder geöffnet wurde.
Konnopke

Mitten in Moabit

Mitte ist ein Normalbezirk, und die Stephankiez-Bewohner betrachten sich selbst als ganz normale Berliner, oder zumindest normale Bewohner von Moabit. Tatsächlich zählen die Meisten aber eher zu den Bessergestellten im Bezirk, wie man es anhand der wirklich wunderschönen, vollständig erhaltenen Stuckfassaden des Altbaukiezes auch erwarten kann. Anderswo in Moabit sieht es schon derber aus.

Vom leicht gehobenen Anspruch dieser Mittelklasse-Insel im sonst eher unterklassigen Moabit profitieren auch die rund um den Stephanplatz [16] angesiedelten kleinen Cafés und Geschäfte, die voll auf der Berliner Neuromantik und Lowtech-Welle reiten – im krassen Gegensatz zum hoch aufragenden Block des 30-stöckigen Moa Westin Hotels [18], in dessen unteren Etagen neben einem Stuffer-Plus Billigsupermarkt und der teilweise verwaisten Moa Mall auch das exzellente Asia-Büffetrestaurant Zhou Chao und eine Filiale des Waffen- und Munitionshändlers WeaponsWorld mit eigener kleiner Shooting Range im zweiten Untergeschoss untergebracht ist. 

Die starke Durchmischung von auf einen Aufschwung im Bezirk hoffenden Toplevel-Anbietern und den zumeist wesentlich länger in Moabit angesiedelten Billigheimern ist kennzeichnend für das gesamte Gebiet. So strahlt schräg gegenüber dem Moa Westin die mit enormem Geldaufwand in den 2060ern errichtete Ayasofya Moschee [19], während zur anderen Seite einige einsturzgefährdete Beton-Wohnklötze aus den 2020ern [17] vor sich hin rotten. Einige seit über zehn Jahren stehende Baugerüste sowie verfallene Schautafeln mit nicht mehr erkennbaren Modellzeichnungen lassen frühere ehrgeizige Pläne für eine umfassende Modernisierung des gesamten Bereichs Birkenstraße erinnern – diese sind offenbar aber schon vor Jahren aufgegeben worden und harren eines neuen Investors.

Im Umfeld des Stephankiez noch erwähnenswert ist das Traditionslokal mit Stampe Deichgraf [5] und ein zu Renraku gehörender Lagerkomplex [7], in welchem der Konzern eher „schattigere“ Operationen durchführen soll (Zwischenlagerung heißen Materials, diskrete Treffen und vor allem Verschwindenlassen von Beweisen und/oder Zeugen im geländeeigenen Schredder plus Entsorgung im benachbarten Müllverbrennungskraftwerk). Wer dort ein Treffen hat, kann das Gebiet am Besten vom nie fertiggestellten Hochbahnhof Perleberger Brücke [8] überwachen. Das nur im Rohbau vollendete Bahnhofsgebäude mit ebenso nie fertiggestellter Ladenpassage zieht zwar speziell Nachts echt übles Volk an und ist regelmäßig Battleground der Südwedding-Gangs, dafür ist der Blick über das Industriegebiet aber exzellent.
Konnopke

Ich würd noch das Maersk-Lager am Nordhafen [9] erwähnen und – aus persönlichen Gründen – die Freien Werkstätten in der Lehrter Straße [10], unweit der Kulturfabrik. Die Werkstätten sind ein Ensemble von insgesamt so 20 einzelnen KfZ-Werkstätten plus Garagen, die zum Teil fest an Dauermieter, also selbständige Mechaniker, vergeben sind, und die man aber auch privat anmieten oder vorübergehend nutzen kann. Die Besitzverhältnisse sind extrem undurchsichtig – der Eigentümer ist ein Altberliner Privatmann, der sich um nichts kümmert, solange die Kasse stimmt, und viele Werkstätten werden über mehrere Schieber, Schmuggler, Tuner und Auto-Irre weitervermietet. Immer ein guter Ort, um sich was Ungemeldetes einbauen zu lassen oder ein Auto zum Ausschlachten abzustoßen.
Russenrigger

Direkt gegenüber Bullizei und Haftanstalt? Stimmt, da hat man’s nicht weit. Ist gut für die CO2-Bilanz.
Bomberman

 Jetzt haben wir fast alles erwähnt, da können wir auch noch die Freie Heiliggeist Kirche [20] mit seiner Essensausgabe für Bedürftige und dem extrem gut vernetzten Pfarrer Markus und die bei Runnern beliebte Absturz-Kneipe Alcatraz [21] erwähnen.
 Teotwawki

Im und um den Stephankiez

Die Bewohner des Stephankiez sind nicht paranoid, nur gut vorbereitet. Nähert man sich dem Kiez und seinen zu jeder Tages- und Nachtzeit offenen Eingängen, gibt es nichts, was auf ein besonderes Schutzbedürfnis der Anwohner hindeuten würde (obwohl alle Häuser erkennbar mit stabilen Fenstern, Halterungen zum Einhängen von Metallverblendungen und von innen zusätzlich verkleideten Toren gesichert sind, und obwohl links und rechts der Hauptzugänge Sandsäcke, Panzersperren, Stacheldraht und andere unersprießliche Dinge zum zügigen Verschließen gelagert werden).

Man ist sich aber des Umstandes bewusst, irgendwie zwischen den Schmuddelteilen und den Wow-we-would-totally-kill-for-these-bits-Vorzeigeteilen der Konzerne in Berlin-Mitte zu stecken. Und für den Fall, dass das mit dem Frieden in Berlin nix wird, well – hat man einen Plan B.   

Von außen ist der Stephankiez wie schon gesagt rundum vermauert: Entlang der Nordseite die komplette Front bis hinauf zum dritten Stock, im Fall der anderen Seiten gehören die Ladenfronten noch zum „außen“ und die Vermauerung verhindert, dass man durch das Geschäft in die dahinterliegenden Häuser gelangen kann. 

Die einzigen Zugänge zum Reinkommen sind ein reiner Fußgängereingang [6] sowie ein Tor für Fahrzeuge [12], hinter dem sich sofort der Parkplatz des ansonsten verkehrsberuhigten Kiezes anschließt. Beide Eingänge sind zu jeder Tag- und Nachtzeit von 4–10 Bewachern besetzt, irgendwelche Kontrollen finden aber eher oberflächlich statt und beschränken sich meist auf „Fremde, die irgendwie verdächtig aussehen“. 

Wenn in Berlin Unruhen herrschen – zum Beispiel immer Anfang Mai, selbst wenn diese weit entfernt sind – werden die Zugänge geschlossen. Zugang erhalten dann nur Anwohner und deren angemeldete Gäste.   

Im Inneren finden dann zwar keine Kontrollen mehr statt, die Kiezbewohner kennen sich aber untereinander (nicht alle, aber die Meisten) und was wichtiger ist: Sie achten aufeinander, bemerken Ungewöhnliches und informieren dann per Kommlink-Rundruf an die Kiezgemeinschaft die Bewohner und deren Schutzmannschaft (zum einen eine Kiezwehr aus Freiwilligen, aber auch die Sicherheitsdienste des Nobel-Apartmenthauses Stephan Residenz [14], mit denen man gut zusammenarbeitet). 

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Locations im und um den Stephankiez

  1. HomeHelper Baumarkt. Informationen über einige lohnenswerte Gegenstände zum Einkaufen finden sich im nicht mehr ganz taufrischen, aber noch immer aktuellen [#Reiseführer]
  2. AldiReal Supermarkt mit AldiBurger Schnellrestaurant und Tankstelle. Als solches auch spätnachts noch ein Punkt, wo man die örtliche Jugend antreffen kann, die auf der nahen Entlastungsstraße auch ganz gerne kurze Sprint-Rennen fährt. Örtlicher Platzhirsch ist eine „Crew“ („Gang“ ist so 2060er) namens „Screw“ (also die ScrewCrew) um ihren Anführer Blitz Machine (ein 17-jähriger Elf mit einem hochgetunten 3er BMW, der die Straßen von Wedding und Moabit sehr gut kennt).
  3. Gimli’s Garage. Betrieben von (tadaa) einem Zwerg in speckiger roter HomeHelper-Latzhose, dessen Spezialität das Refitting und De-Branding ausgedienter Klein-Lkws, Vans und Pritschenwagen ist, damit diese auf dem Gebrauchtwagenmarkt an Selbständige, Runner und Kleinunternehmer weiterverscherbelt werden können. Nebenbei versteht sich Gimli auch auf den Einbau von Schmuggelbehältern.
  4. Destille Zum Kohlensack. Typische Altberliner Zuschütteria, an der nicht nur das Ende der Anarchie, sondern sogar schon deren Anfang vorbeigegangen ist. Flackrige Schultheisswerbung zu nikotingelben Spitzengardinen, Stehtische aus Brauereifässern, holzverkleidete Wände, PVC-Fußboden und im Keller neben dem Getränkelager ein Raum mit einem Tisch und 6 Stühlen, in dem gezockt oder diskret gedealt werden kann. Im Hinterhaus besitzt die Destille zudem eine große Zahl von Kellerräumen, in denen tatsächlich Kohlen und andere Heizbriketts verkauft werden.
  5. Schlüsseldienst und Sicherheitstechnik Verschließmeinnicht. Der Ex-Knacki und in den frühen 2060ern zu einiger Medienaufmerksamkeit gekommene Serieneinbrecher Karl Korff betreibt hier einen kleinen Schlüsseldienst und verkauft zudem Systeme zur Wohnungssicherheit wie die im Stephankiez verwendeten Fensterblenden und Torverstärkungen, aber auch Kameras, Türschlösser, Sperrriegel und schnöde Vorhängeschlösser nebst Ketten. Er macht keine illegalen Sachen mehr, kennt sich aber mit Brüchen und dem Verkauf heißer Ware aus wie kaum ein zweiter, und wenn es nicht grade um top-moderne Konzernsicherheitssysteme oder superaktuelle Vorgänge in Berlins Halbschatten geht kann man von ihm erstaunlich viel erfahren.
  6. Tor 1: Fußgänger-Zugang zum Stephankiez. In der ansonsten geschlossenen Häuswrfront der Quitzowstraße „fehlt“ hier ein Haus, so dass man über eine kleine Brache von der Quitzowstraße direkt in den „Hinterhof“ des Hauses Stephanstraße 9 gelangen kann. Die Brache wird als Parkplatz (nur für Stephankiez-Bewohner und deren Gäste) genutzt; über den Hof und durch den Hausdurchgang gelangt man in den Stephankiez (natürlich kann man auch vom Hausdurchgang direkt ins Vorderhaus oder vom Innenhof direkt in den Seitenflügel bzw. den Keller der Nummer 9 gelangen; alle Hauszugänge sind durch verstärkte Türen separat abgeschlossen, und die Bewohner dieses und des benachbarten Hauses überwachen in „Gefahrenzeiten“ den Innenhof von oben herab (beide Altbauten haben 5 Stockwerke plus eine ausgebaute Dachetage mit einem gemeinsamen „Tauer“).
  7. Café Paxlava. Kleines, von Aserbaidschanern betriebenes Café mit (nehme ich an) landestypischer Einrichtung (PVC-Fußboden, Tische mit grellen Wachsdecken, gelbe Wände mit Aserbaidschaner-Nippes, lärmende Klimaanlage, nur männliche Gäste).
  8. Spätkauf Perle24. Hat alles, was man braucht: Getränke, Snacks, Mikrowellenfood, 3 Matrixplätze, Rauchware und eine überschaubare Auswahl an Messern, Schwertern, Pistolen und Munition.
  9. Taliskrämer Aurora. Ungewöhnlich, da nicht klischeehaft klein und verkramt, sondern groß und verkramt, mit breiter Schaufensterfront direkt an der Bushaltestelle. Verkauft neben eigentlichem Taliskram auch Traumfänger und anderen Unfug für die Mundanen sowie Möbel und Dekoartikel für Zauberer und solche, die gern so rüberkommen wollen. Highlight: extrem unförmige Hocker, Sessel und Tische aus polierten Baumwurzeln. 
  10. Matrixcafé Ağ Oluşturma. Offenbar früher ein türkisches Hashisha-Café, jetzt ein türkisches Hashisha-Café mit Lichtschläuchen, an die Wände getackerten Second-Hand-Vidofolien und irgendwie Sci-Fi-mäßigen Dekorationen, in dem man auch in die Matrix gehen kann. Rund um die Uhr bevölkert durch junge Türken, die über das lokale Netzwerk VR Egoshooter zocken – die Spiele werden meist auf die (störbalkenden, teilweise blinden) Videofolien gestreamed und von den anwesenden Türken lauthals bejubelt.
  11. Turkestanisches Kulturzentrum. In diesem prunkvollen und mit einem kleinen, zur Straße hin abgeriegelten Garten umgebenen Gebäude residierte früher die Botschaft von Usbekistan. Nun ist hier die inoffizielle Berliner Botschaft von Turkestan (inoffiziell deshalb, weil Berlin natürlich kein Regierungssitz und kein eigener Staat ist), die äußerlich aber auf Kulturzentrum macht.
  12. Tor 2: Fahrzeug-Zugang zum Stephankiez. Hier hat man ein motorbetriebenes Rolltor installiert und einen mobilen militärischen Faltturm noch dazu, was dem Zugang einen recht martialischen Eindruck verschafft. Hinter dem Tor erstreckt sich ein Parkplatz. Der Rest des Stephankiez ist verkehrsberuhigt.
  13. Ristorante Pizzeria Gianni. Familiäre Pizzeria mit guter Qualität und hausgemachten Nudeln zu einem sehr okayen Preis. Zudem praktisch der exklusive Pizzalieferant des Stephankiezes und der zentrale Veranstaltungsort für alle Arten von Feiern im Kiez von Taufe über Geburtstag bis Hochzeit, Scheidung und Todesfall. Entsprechend kennt der Pizzaiolo Gianni jeden hier im Kiez, und weiß auch alles, was man sich über ihn erzählt.
  14. Stephan Residenz. Ein erst 2069 umfassend instand gesetztes Nobel-Appartmenthaus mit leuchtend weißer Fassade und eigenem Sicherheitsdienst, das von ENGEL & WÖLLNER betrieben wird, bis es – vermutlich bald und für eine absurde Summe – an einen Immobilienspekulanten verkauft wird.
  15. Kiezbüro. Quasi direkt neben dem Eingang zum Stephankiez befindet sich das Kiezbüro, das man grob als Mischung aus „Concierge des ganzen Kiezes“ und Treffpunkt der Kiezbewohner beschreiben kann. Hier laufen alle Meldungen über Verdächtige oder auch technische Ausfälle, verdreckte Aufgänge, bösen Nachtlärm oder andere die Gemeinschaft betreffende Dinge ein und werden entweder vom kleinen Concierge- und Handwerkerteam um Else „Ellie“ Businski, von der Kiezwehr um den Troll Falko Wallbrecher oder von der Kiezgemeinschaft per Versammlung oder kurzes Online Voting geregelt.
  16. Notstandszentrale mit Waffenkammer. In diesem Haus stehen Wohnungen für Verstärkungen der Kiezwehr bereit, außerdem ist hier der Kiezwehr-Aufenthaltsraum, die Kiezwerhr-Rüstkammer und zu Vorratsräumen umfunktionierte Wohnungen mit allem, was man im Falle eines Notstandes benötigt (vor allem Konserven und Medikamente, aber auch Panzerschränke mit Waffen für jene kiezbewohner, die Feuerwaffen nicht in ihrer eigenen Wohnung haben möchten).
  17. Kiezcafé. Wenn man zu viert oder sechst zusammenkommt, kann man das im Kiezbüro tun. Für alle größeren Versammlungen gibt es das Kiezcafé, das auch außerhalb von Meetings als Caféteria Bewohnern und Gästen offensteht. Daneben finden in den Räumen des Kiezcafés auch kulturelle Veranstaltungen, ein Yoga-Workshop, Tanzkurse und Ähnliches statt.
  18. Dartkneipe Anni’s Room. Benannt nach dem 1er Feld im Dart und betrieben von einer gleichnamigen Elfe mit auffallend schwarzen Haar, in das rot glimmende Strähnen eingewoben sind, ist diese Kneipe eine Art Übergang zwischen dem Außen und Innen des Stephankiez: Von beiden Seiten aus betretbar, könnte man natürlich jederzeit einfach durch die Kneipe in den Kiez gehen (und tatsächlich tun Annis Stammgäste just das), wer das aber als Fremder macht wird angeblafft und wenn er nicht schleunigst außenrum zu einem der Tore geht bei der Kiezwehr gemeldet. Die Kneipe bietet verschiedene Arten von klassischem, E-, AR- und VR-Dart an, mit deutlichem Fokus auf die Lowtech-Variante. Dazu trinkt man Guiness, obwohl der Rest der Kneipe eigentlich nicht nach Pub aussieht. Die Stephanstraße hier ist sorgfältig vermauert worden. Die Spitze der 3 Meter hohen Mauer ist mit Eisenpfählen und Stacheldraht bekrönt; Balkone links und rechts der Straße fungieren als Ausguck. Am „Toten Ende“ der Stephanstraße sind kiezseitig mehrere ausrangierte Mobile OPs für Bundeswehr-Lazarette abgestellt. Diese sind für gewöhnlich versperrt und fungieren als Krankenhaus für en Fall von Aufständen, Seuchen oder Biowaffen-Einsätzen in der Stadt. Wie gut diese letztlich ausgestattet sind ist unbekannt – es sollen aber in den Containern und nahen Mieterkellern genug Medikamente lagern, um den Stephankiez und etwa 300 Flüchtlinge mehrere Wochen versorgen zu können. Im Keller von Anni’s Room lagern für den gleichen Zweck Lazarettzelte.
  19. Destille Beim Jochem. Eine nur von außen betretbare und somit nicht zum eigentlichen Kiez gehörende Destille eines nach eigenem Bekunden „Exilsaarländers„, deren Wände mit allerlei Nippes und Bildern aus der SOX ehe sie die SOX wurde dekoriert ist. Ein befreundeter („nur“ rheinländischer) Fleischer liefert Lyoner, ein Bäcker Doppelweck, und zu besonderen Anlässen gibt es Jochems selbstgemachten Dibbelabbes, oder es wird auf dem Gehweg geschwenkt. Ansonsten „tringe ma Bier“, hört an den Wochenenden Livemusik aus den glücklichen Saarland-Tagen vor Cattenon-GAU und Magiegedöns, oder schaut mal wieder Dudenhöfer, als habe es danach keine Kultur mehr gegeben. Oder davor.
  20. Sasha Grey Sexshop. Eine typische (wenngleich kleine) Filiale der bekannten Sexshop-Kette: Außen schwarze und rote Dekos mit deutlichem BDSM-Einschlag, drinnen eine eher nüchterne Warenpräsentation mit verstörender AR-Spamzone, die man tunlichst wegwedeln sollte, ehe man den Laden betritt. Besonderheit: Aufgrund der geringen Größe hat man sich VR-Kabinen geschenkt. Dafür scheint man eine gut funktionierende Partnerschaft mit dem Vesuv Casino [28] zu haben.
  21. Freie Kita Feuerschwinge. Eine von insgesamt 6 Kitas im engeren Umfeld des Stephankiezes.
  22. Reinigung Akasha. Kleine Reinigung, die als Service die versehentliche Zerstörung von Kleidungs-RFIDs beim Schnelltrocknen in einem modifizierten Mikrowellengerät anbietet.
  23. Bar Café Suarez. Ob man hier auf dem Gehweg oder beim Café Achteck gegenüber im Sommer den Sonnenschein genießt oder Abends zum Absacker einkehrt: Das Suarez ist in ganz Moabit bekannt und beliebt.
  24. Drogerie Apotheke Hubertus. Verkramte kleine Apotheke eines „alternativen Apothekers“, was im Klartext bedeutet:  Ein Berliner Anarcho-Apotheker, der ebenso gut Meth kochen wie Hustensaft mixen kann. Und auch beides tut.
  25. Freies Gemeindezentrum Am Stephanplatz. Von einem Verein betriebener Allzweckbau mit mehreren Räumen für Workshops, Diskussionen, Kursen etc.
  26. Habibi Lebensmittel. Eine Berliner Lebensmittelkette mit beinahe 100 Standorten, die vor allem an die türkische und arabische Gemeinschaft ausgerichtet ist und zahlreiche authentische Produkte aus dem Nahen Osten führt (von denen ein sehr großer Teil in Habibi-eigenen Betrieben in Berlin hergestellt wird).
  27. Café Stephan. Kleines Kiezcafé mit eher studentischem Flair, das aufgrund der Sonnenlichtallergie der Betreiberin Dariah Hahnert (einer Zwergin) erst nach Sonnenuntergang öffnet.
  28. Vesuv Casino. Moabit ist so etwas wie das Klein-Las Vegas von Berlin. Jedenfalls was die Zahl der Automatencasinos und Wettbüros angeht. Die liberaleren Gesetze Berlins nutzend, haben sich die Casinos der Vesuv-Kette (eine Nachfolgerin der früher in Berlin existenten Vulkan-Kette) während der Zeit der Anarchie auf eine Mischung aus Zocken, Wetten, Rauchen, Trinken und Sex verlegt. Gemäß dem Motto: Wenn schon halbseiden, dann aber richtig. So stehen auch in diesem Casino neben allerlei Wett-Terminals und Geldspielgeräten einige Sasha Grey VR-Sexkabinen, auf einem schmalen Laufsteg windet sich irgendeine nackte Osteuropäerin, und die Tiefe des überraschend großen Casinos mit 4 Separees verliert sich im Dunst von Zigaretten, Joints und den an der Bar ganz normal bestellbaren Bongs.
  29. Bar Café Harem. Das Eckgebäude hier gehört komplett nicht zum Stephankiez: Inhaber, Vermieter und Betreiber des im Erdgeschoss angesiedelten Cafés Harem – das sich redlich bemüht, dem Namen gerecht zu werden, wofür verschiedene der Wohnungen des Hauses verfügbar sind – ist der halbtürkische, halbrussische Ork Ejderha, dessen gemischtrassige Gang zugleich der hauseigene Verwalter-, Luden- und Schlägertrupp ist. Vor dem Haus parkt konsequenter Weise meist eine Gruppe von 3–5 extrem teuren Sportwagen, und die Hausherren führen sich hier gerne als genau das auf.
  30. Spätkauf Zu Spät. Zu spät ist es für das Zu Spät eigentlich nie: Der kleine Supermarkt ist rund um die Uhr geöffnet und bietet alles, was man abends oder nachts noch dringend brauchen könnte.
  31. [ FREIGEHALTEN FÜR DEINE BERLIN-KAMPAGNE ]
  32. FMIB Freies Magisches Institut Berlin. In den Gebäuden der ehemaligen Polizeizentrale hat sich in den Jahren der Anarchie eine Studiengemeinschaft von Magiepraktizierern eingenistet, die ihr Institut schrittweise zu einer Schule mit angeschlossenen Forschungsräumen ausgebaut hat. Hier kann man sich Rat in magischen Fragen holen oder auch die Wohnung magisch sichern lassen. Begehrt ist auch der magische Bereitschaftsdienst, ein etwas hochgestochener Begriff für den Service, der im wesentlichen bedeutet, dass bei Anruf auf der Institutshotline einer der Magiekundigen hier auf den Weg macht, um Beistand bei was auch immer zu leisten. Gegen das richtige Geld, natürlich, und nur, wenn man eine Patenschaft mit dem Institut unterhält (gibt’s ab 100 Euro im Monat).
  33. The Nerdstore. Kleiner Laden für Videospiele, gedruckte(!) Comics, sinnlose Gimmicks, Trading Card Games und Tischrollenspiele. Praktisch die Art Laden, für welche die NO!AR-Messe innerhalb der Essener SPIEL existiert.
  34. Altberliner Kneipe Kaputter Heinrich. Eine Altberliner Kiezkneipe, die in exakt dieser Form bereits seit Urzeiten existiert, und daran wird sich auch hoffentlich nie etwas ändern.
  35. Interface. Als das alte Interface mit einem Konzept von gemütlichem Trinken und casual Zocken startete, traf dieses neue Konzept direkt einen Nerv, denn bis dahin waren „Gamer“ eher eine gastronomische Randerscheinung, die sich zum Zocken und Schnacken überwiegend ins eigene Wohnzimmer bzw. den Teamspeak zurückziehen mussten. Mit der Explosion der digitalen Games und der Matrix wurde Gaming – und hier eben gerade das casual Gaming – zu einer Massenbewegung, und bevor das Konzept „Drinks and Games“ von einer endlosen Flut neuer Kneipen kopiert wurde erlebte das Interface einen regelrechten Boom: Neben dem Stammhaus in der Perleberger Straße eröffneten bald nach Einführung eines Franchise-Systems Dutzende weiterer Interfaces in Berlin und auch darüber hinaus. Mit dem zweiten Matrixcrash und dem Aufstieg der AR-Games brach das Geschäft der „Gaming-Kneipe“ indes wieder zusammen, so dass von den 212 Interface-Bars 2061 heute nur noch dieses Interface übriggeblieben ist, das allerdings unter dem alten Stammhaus in einer stillgelegten Kellerfabrik 2072 „neu“ eröffnet wurde.
Das "neue" Interface in der Perleberger Straße in Moabit.

Das „neue“ Interface in der Perleberger Straße in Moabit. (Bild nicht von mir!)

Hotspots 4 – Spezial: Hauergasse

// gepostet von ZOÉ //

Hallo zusammen! Bei meinen Wanderungen und Amokfahrten durch Berlin fallen mir gelegentlich Orte auf, die bisher irgendwie von anderen Guides und Files übersehen wurden und daher ein ziemliches Schattendasein (ha, ha) führen. Hier kommen ein paar von ihnen, kompakt und straight aus der Memofunktion meines Links.

Hauergasse
Charlottenburg-Wilmersdorf (Charlottenburg) – Lietzenburger Straße 82

Bereits vor der Jahrtausendwende befand sich an dieser Stelle eine wuchernde Vielfalt an Kneipen, kleinen Restaurants und dazwischen eingestreuten Kleinstläden, die sich links und rechts einer kopfsteinpflasternen, aber mitten durch ein Gebäude verlaufenden Gasse gruppiert waren. Die „Sperlingsgasse“ war ein weit über Berlin hinaus bekanntes touristisches Highlight und ein Inbegriff von Berliner Bodenständigkeit, gewürzt mit etwas Schmuddelcharme. Schon vor der Goblinisierung untergegangen und halb in Vergessenheit geraten, fand die weitgehend entkernte und vernagelte Gasse im Status F neue Interessenten: Mehrere Berliner Gastronomen, die meisten Opfer von Plünderungen und Verlust ihrer früheren Restaurationen, fanden gefallen an dem schlauchartigen Design der Anlage. Wenige Eingänge, leicht zu verteidigen, dabei auf enge Nachbarschaft und damit Stärke in der Kooperation angelegt, wurde Ende der Dreißiger die Anlage unter dem Namen „Schwarze Gasse“ neu eröffnet. Viele der Schwarzgässler Wirte und Händler machten hier ihr Geld, um andernorts in Berlin – oder außerhalb – neu anzufangen, nachdem sie im Zusammenbruch alles verloren hatten. Ihnen folgten im Laufe der Zeit immer öfter Orks als neue Eigentümer bzw. Besetzer nach – ein sich von selbst verstärkender Wandel trat ein, der die Gasse rasch bei Berliner Orks beliebt machte und ab 2062 zum bewusst trotzigen Namen „Hauergasse“ führte.

Heute vereint die Hauergasse auf rund 500 Metern Länge die erstaunliche Anzahl von 33 Kneipen, 16 überwiegend auf Grill-Gerichte und scharfes BBQ ausgerichtete Imbisse (inklusive mitten in der engen Gasse stehende Wurstbrater), 8 Cafés, 2 etwas größere Restaurants und 14 Kleinstläden mit Kunst, Krempel, Ork Pride, Bundesdrache und Obey! Shirts und jeder Menge Schwarzmarktware. Die Wirte und Händler sind in einer genossenschaftlichen Kooperative organisiert, die vom gleichnamigen Wirt der Stehpinte „Taffke“ angeführt oder zumindest nach außen vertreten werden. Für die Sicherheit der Hauergasse sorgen je nach Andrang 6 bis 12 orkische Sicherheitsleute, die von den Hauergasse-Geschäftsleuten gegen Verzehr und schmales Geld geheuert werden und nur durch eine Armbinde mit einem orkischen Totenschädel, weiß auf rotem Grund, gekennzeichnet sind. Der Schwerpunkt des Sicherheitskonzeptes ruht freilich auf den breiten Schultern der verschworenen Gemeinschaft der Stammgäste und Anwohner um und unter der Hauergasse, die „ihre“ Gasse als Dorfplatz ihres „Geheimkiezes“ verstehen und Fremdlinge nur soweit tolerieren, wie diese Umsatz bringen und sich zu benehmen wissen.

Der aufgrund tragischer Ereignisse vor einigen Jahren zu einiger medialer Aufmerksamkeit und damit Erfolg gekommene Riedel Berlin Touristik Service (früher Riedeltours) bietet innerhalb seines Anarcho-Erlebnisprogramms auch begleitete Besuche in der Hauergasse an – ein spezieller Nervenkitzel, der gerne in Anspruch genommen wird. Die Hauergasse Klientel hat zum Begafftwerden durchaus unterschiedliche Meinungen, weswegen die Touristeninvasionen auf den Freitag- und Sonnabendnachmittag begrenzt sind. Zu diesen Zeiten sind die Kneipen deutlich weniger von Orks besucht, insgesamt aber ebenso dicht frequentiert wie immer.

Obgleich die Orks der Hauergasse gegenüber Trollen völlig aufgeschlossen sind, ist unsereins praktisch nie in der Hauergasse. Ich selbst als für Trollverhältnisse „Kurze“ und auch eher Schmächtige kann mich zwar halbwegs durch die Gasse und in die Kneipen winden, aber die wirklich „großen Jungs“ passen hier einfach nicht rein. Einzige Ausnahme: Das auf Altberliner Gerichte spezialisierte Restauration „AxHaxn“ gleich am Eingang links, die neben angenehmer Größe mit einem absolut unerwarteten Innenhöfchen mit „Biergarten“ aufwartet. Hier sitzen praktisch immer 4-5 Trolle bei Eisbein oder Schweinshaxe, und auch Berliner Troll-Promis wie Fletscher von Eiswerder, das A-Hörnchen und selbst EMC-Zweigstellenleiter Cerny (alle drei -> [#berlin]) sind gelegentlich anzutreffen.
 Fienchen

 Meine Hauergasse-Highlights: AxHaxn – zu Recht. Schweinelecker. Zichte – Raucherkneipe hinten links beim Bierbrunnen. Geraucht wird natürlich überall, aber das Zichte ist eine Pinte für echte Tabakliebhaber, und dabei vor allem die Freunde der Fluppe. PocoLoco – TexMex-Imbiss, ursprünglich gegründet vom aus seinem Restaurant gleichen namens ausgebombten Originalbetreiber. Solides Food zu okayen Preisen. Nachos Californios und Burrito Con Queso ist Kult. Live Fast – laut Eigenwerbung Berlins kleinste Stampe mit 2 x 2 m Tanzfläche. Brennt nen eigenen Jabifu namens (tadaa) „Die Young“. Unterzeile: „Jeder Die Young verkürzt Deine Lebenszeit um 42 Minuten. Viel Spaß dabei.“ Ferner das Spatzennest – kultige Bierpinte mit allen möglichen Trümmerfundstücken, Altplakaten und Zeuch aus dem 20. Jahrhundert, so ab 1970er und davor. Lampenschirme, Postkarten, dunkles Holz, Boots an der Decke, kein Glas passt zum anderen. Geil. Ahja, und dann das TOW!, sehr anständige Jabifu- und Wodkaauswahl, frische Grillwürste vom Brater am Eingang, und Deko gesammelt vom wohl größten Trog of War Nerd der Welt. Zeig deine Trophäen in allen Teilen der Videogame-Serie per AR und du bekommst Rabatt und Zugriff auf die Schmerzbringer-Spezialkarte derbst übler Killerdrinks und -drugs.
 WerDieWeltKenntKenntTubOrk

 

Hotspots 3

// gepostet von ZOÉ //

Hallo zusammen! Bei meinen Wanderungen und Amokfahrten durch Berlin fallen mir gelegentlich Orte auf, die bisher irgendwie von anderen Guides und Files übersehen wurden und daher ein ziemliches Schattendasein (ha, ha) führen. Hier kommen ein paar von ihnen, kompakt und straight aus der Memofunktion meines Links.

euleXia
Wilmersdorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Kürfürstendamm 31

In direkter Nachbarschaft von Niederlassungen und Filialen von FBV, Monobe, NovaChique, Prada, Armanté, Berlin Kredite und den berüchtigten Wirtschaftsanwälten von Thiede und Graal sitzt eine Ecke vom M-Bahnhof Uhlandstraße entfernt und direkt an das ehrwürdige Kempinski grenzend das Luxushotel euleXia. Die Front zur von der Entlastungstangente überbrückten Ku’Damm-Mall gelegen, die Seite zur nach oben geöffneten Uhlandstraße hin bietet das euleXia exzellenten Service vor allem für dienstlich in Berlin verkehrende Geschäftsreisende aus aller Welt. Wie viele Hotels entlang der Ku’Damm Mall verfügt auch das euleXia über gleich zwei „Top Discretion“ Etagen: Da die Stockwerke mit unverbaubarem Blick auf den sich dahinstauenden Tangentenverkehr wenig reizvolle Aussichten bieten, wurden hier die Außenfenster komplett entfernt und die Wandflächen der Suiten und Appartements stattdessen mit großzügigen „Ersatzfenstern“ in Gestalt von frei mit Ausblicken nach Wunsch belegbaren Videoflächen ausgestattet. Gegen das per Vibration über die Stützpfeiler von Malldach und Straßentrasse übertragene Brummen ist im ganzen Hotel ein Akustiksystem integriert, das mit Gegenschall die Störgeräusche der Tangente herabregelt und dabei als angenehmen Nebeneffekt auch Abhörgeräten die Arbeit erheblich erschwert. Für unsereins besonders interessant ist das euleXia zudem durch seine eher diskret kommunizierten „Traveller Loungers“, einem Block „Luxussärge“ für all jene, die in der Tat ausschließlich zum Schlafen ins Hotel kommen oder die rein virtuell arbeiten und an Meetings teilnehmen wollen und dabei einerseits auf ihren Geldbeutel achten müssen, andererseits aber nach außen hin eine repräsentative Unterbringung bei einer renommierten Adresse kommunizieren wollen. Lounger können wie jeder andere Hotelgast die Einrichtungen des Hotels nutzen – sei es der Wellnessbereich, die 4 Bars, das Hotelrestaurant „Xi“ oder die vielen Konferenz- und Besprechungsräume des Hauses.

Das Hotel bietet Hotelgästen zudem geschlossene Server zum Hosting von Konferenzen oder Konferenzschaltungen – ein Angebot, das auch dann gebucht werden kann, wenn man kein Hotelgast ist, übrigens. Alle Zimmer und Lounges sind mit den Präsentationssystemen der Konferenz- und Besprechungsräume festverdrahtret – ein System, das physisch von der Matrix getrennt werden kann, wenn man echt private Treffen abhalten bzw. sich „unabhörbar“ von der Lounge aus auf eine Videowand eines Konferenzraums schalten will. Letztere Option wird ganz gerne von Schmidts für Briefing-Gespräche verwendet. Die eher wenig präsentablen Runnertypen können durch die Haussicherheit über einen zum Lieferhof I hin gelegenen „Serviceaufzug“ zu einigen der Konferenzräume geschleust werden, ohne dass normale Hotelgäste durch deren Anblick belästigt werden.
 Tolstoi

Zankapfel
Kreuzberg (Xhain) – Fürbringerstraße 25

Quasi um die Ecke vom arcanova liegt die Kellerbar „Zankapfel“, an sich eine ganz klassische Kreuzberger Kiezpinte mit Tanzdiele, Jabifu, F-Bier-Ausschank und Dämmerlicht. Was die Bar – ähnlich ihrer Schwesterbar „Lethe“ – besonders macht, ist die enge Verbindung der Bar zur wachsenden Diskordianischen Bewegung in Berlin. Beschützt von der Nemessiden-Gang als Haussicherheit, ist die Bar ein perfekter Ort, um sich über die Krisenpunkte und schwelenden Streitereien in Berlin auszutauschen – vor allem deshalb, weil die Diskordianer quasi alles weiterverbreiten, was dazu geeignet ist, Konflikte eskalieren zu lassen. Damit der Streit in Berlin nie endet, verbreiten die diskordianischen Kreise – von denen einige, aber längst nicht alle der Eris-Kirche nahestehen – natürlich auch Gerüchte, Klatsch und Lügen. Für die Wahrheit muss wie überall Geld gelatzt werden, und bei den Diskordianern würde ich mich nie drauf verlassen, dass ihre Angaben dann nachher auch stimmen. Auch oder gerade wenn sie teuer waren. Eigner von Zankapfel, Lethe und einigen weiteren, über Berlin verteilten Pinten ist der auf mystischer Orientale Schrägstrich Schlange im Garten Eden gebürstete Saif Alhazred, der als Infobroker mit Spezialisierung auf die Berliner Misstimmungslage und Ärgermacher for Hire einen gewissen Ruf genießt.   

Oberflächlich betrachtet wirken die Diskordianer wie eine Witz-Bewegung, und tatsächlich gibt es große Überschneidungen zu den gerade in Xhain einflussreichen Spaßanarchisten. Wer aber tiefer in ihre Strukturen bzw. deren Mangel eindringt, der erkennt, das eine Menge von ihrem „Wahnsinn“ Methode hat. So war es zum Beispiel das Kommando Mindfuck, das über Provokationen – und Sprengstoffanschlägen – an den richtigen Stellen dafür sorgte, dass die Situation am 1. Mai zum Eskalieren brachte, und mittlerweile gilt es als sicher, dass die berüchtigte „Terrorgruppe“ UV-X mindestens Kontakt zur Diskordianerbewegung hatte, wenn sie nicht sogar ein direktes Werkzeug oder eine Ausprägung diskordianischer Technomancer waren. Oder sind.
Tolstoi

 Die Wahrheit ist Fünf. All Hail Eris! All Hail Discordia!
 Rolf Umar Ben Sarif-Schulze der Ältere, 12.476. Papst der Uneinigen Diskordianischen Kirche

Forschungspark Zehdenick
Zehdenick (Brandenburg)

Etwas außerhalb des Berliner Plexes liegt der bereits zum Einmarsch der Neosowjets fluchtartig verlassene und seitdem aufgegebene Ort Zehdenick. Der Ort wirkt von außen ebenso trist und verfallen wie zahllose andere Geisterorte in der Brandenburger Ödnis, wer aber seine Sensoren aufsperrt und weiß, wonach er suchen muss, findet im gesamten Grenzbereich des Ortes versteckte Alarmanlagen, Bewegungsmelder, Wärmekameras und einigen Gerüchten zufolge auch Selbstschussanlagen und Wachcritter. Wer sich dem Ort arglos per Karre nähert und angesichts zum Teil mutwillig zerstörter Straßen nicht umkehrt, wird an einem Schlagbaum am Ortseingang abgeblockt, der schlicht „Privatbesitz – Betreten strengstens verboten. Zuwiderhandelnde werden ohne Warnung neutralisiert. Vorsicht: Minen“ ankündigt. Infos, die von einer Gruppe Runnern vor einigen Jahren ausgegraben wurden, lassen darauf schließen, dass der Ort von einem Unternehmen namens TELTRONIX gekauft wurde. Die Brandenburger Polizei und der BGS führen ihn zudem als ExTer Gebiet.   

Ausbildungsstätte für Abstreitbare? Top Secret Forschungspark? Versteckte Lauschstation? Körperhalde?
Guttenborg

Shinobi Gardens
Tiergarten (Mitte) – Bremer Weg 16

Der renaturierte und aufwändig zum asiatischen Garten umgestaltete Tiergarten ist ein beliebtes Ausflugsziel insbesondere der Bürger aus dem unweit gelegenen Renraku-Bezirk Prenzlauer Berg. Idyllisch ragen zwischen den Baumwipfeln die japanisch geprägten Häusertürme feiner Japano-Restaurants, während sanft rot illuminierte Tore und ebenso rote Brücken die Schritte der Spaziergänger durch die Kunstlandschaft des Parks leiten. In Sichtweite von Löwenbrücke und Straße des 17. Juni liegt das Sento „Shinobi Gardens“: EIn bekannter Maßen von der Yakuza kontrolliertes Badehaus mit eigenem ummauerten Gartenbereich mit kleinem (neu angelegten) See draußen sowie 3 Becken, ein großer Ruhebereich und 10 Privatkabinen für Massagen und … anderes … im Inneren. Chef des Sento ist ein bestens vernetzter Infobroker namens Oboro, für die Haussicherheit sorgt seine rechte Hand „Jo“ (eigentlich Sho Musashi) sowie im Bedarfsfall eine überaus fähige, auf das Element Luft spezialisierte Magierin namens Kasumi und der Shinobi Garden gilt als Operationsbasis des durchaus nicht unbedeutenden Drogendealers Hayate. Wer mit der Yakuza keinen Ärger hat, kann hier in äußerst gepflegter Atmosphäre entspannen, ohne wegen nichtvorhandener SIN, komischen Implantaten oder seiner am Eingang abgegebenen AK seltsam angesehen bzw. eingeknastet zu werden. Oboro ist Geschäftsmann in Reinkultur und soll – wenig überraschend – über sehr gute Kontakte zu den Japankons in Berlin verfügen. 

Klingt, als habe Zoé in letzter Zeit einige Bessergestellte kutschiert.
AK Pulco

Kann man so sagen. Bin trotzdem froh, dass es vorbei ist. Kinder reicher Eltern können sehr anstrengend sein, gerade wenn sie sich für extrem „Straße“ halten.
 Zoé

Eiskeller [Anarcho-Bar]

// gepostet von KONNOPKE //

Heute mal schnell noch ein paar Zeilen zum EISKELLER, weil mir mit Ausbruch des Sommers grade wieder mal auffällt dass diese Location in den meisten Beschreibungen – auch dem aktuellen Berlin Upload – zu kurz kommt bzw. komplett fehlt.

An sich ist am EISKELLER wenig bemerkenswert: Ein schäbig-versiffter Anarcho-Club wie viele, mit selbstgezimmerten Sitzmöbeln, einer abenteuerlich aus Beleuchtungsträgern und Baugerüst gezimmerten Theke, auf deren Dach eine Art Empore besten Blick ins unten tobende Chaos bietet, durchgescheuerte Trollsize-Autositze aus zerschrammelten Schrott-Trucks als Sofaersatz, das ganze getauscht in Lichtgewitter, hasserfüllten Lärm (genannt Musik) und jede Menge Rauch, Fürze, Schweiß und Pisse. Weil echte Anarchisten lassen laufen.

Alter, Towarisch, Konnopkowitschkowskajesna, geht’s noch? Bist ja heute selbst für DEINE Verhältnisse Scheiße auf Anarchos drauf…
Vlady Wostock

Ach Mann, manchmal stinkt mir’s halt. Im wahrsten Sinn des Wortes. Sei es der verdammte Müll den irgendein Arsch bei mir am Treppenabsatz ablädt oder der Scheißknilch-Milchbubi gestern, der mir nen Vortrag über libertäre Prinzipien hält, dabei hab ich ihn nur gefragt was so schwer dran ist die VIER METER zum Klo zu gehen statt in die Kneipe zu pullern (war aber nicht der Eiskeller, sondern das Schorsch – und der hat den Knilch dann auch ganz libertär mit dem Kopf ins Pissoir gedroschen.
Konnopke

Der EISKELLER wäre wie jede andere Anarcho-Absteige – wenn er denn nicht auf Eiswerder liegen würde, der autonomen Inselfestung im Spandauer See. Als eine der wenigen Lokalitäten auf der Insel – und diejenige mit der schönsten Lage, nämlich zum Südufer und dem kleinen Hafenbecken der Privatschipper hin – ist die Location gewissermaßen Heimat und Lebensmittelpunkt vieler Insulaner:

Da wird im Sommer entlang der Stege gegrillt und verkohltes Fleisch mit gefrostetem Bier aus dem Eiskeller runtergespült, da wird geheiratet, Stadtkrieg auf Projektor geguckt, Kindergeburtstag gefeiert oder gepflegt zum Aggropunk Live-Act die Einrichtung zerlegt. Es finden Versammlungen statt, Alt-Anarchos sitzen im Kreis und tauschen Ideen aus – oder man baut einen Boxring auf und gibt sich Freestyle auf Fresse, während die wettende Menge heftigst mitgrölt. Einfach – und grade jetzt im Sommer – unbedingt mal hingehen. Aber vorher die Eiskeller-Seite checken, was an Programm ist (gibt häufiger geschlossene Veranstaltungen).

Der Eiskeller im Spiel

Eiswerder ist ein anarchistisches Bollwerk inmitten des Konzernbezirks Spandau und eine für das Spiel in Berlin überaus faszinierende Location: In direkter Nachbarschaft zu PsiAid und der Zitadelle Spandau, mit über 140.000 qm Fläche nicht zu ignorieren, vehement verteidigt von den auf ihr lebenden Außenseitern und Hardcore-Anarchisten, als frühere „Waffenschmiede des Deutschen Reiches“ voll auf Verteidigung ausgelegt, bestückt mit Lagersilos der alten Westberliner Senatsreserve für den Fall einer weiteren Blockade der Mauerstadt und natürlich mit eigener Strom- und Wasserversorgung ausgestattet, ist Eiswerder „autonom“ in mehr als nur einem Sinn.

Die Location Eiswerder wird ausführlich im Berlin-Quellenbuch ab Seite 75 behandelt.

Wie alles auf SRB ist die folgende Beschreibung des Anarcho-Clubs „Eiskeller“ eine Ergänzung und Erweiterung zur bestehenden Eiswerder-Beschreibung.

Der Eiskeller

Anarcho-Bar | Insel Eiswerder in Spandau [Kontrollierter Bezirk]

Der Eiskeller ist ein Anarcho-Club mit Bar und Bühne am Südufer der Insel Eiswerder, also mit bestem Blick auf die nahe gelegene Zitadelle Spandau. Gelegen direkt an einem mit zwei Anlegestegen begrenzten Hafenbecken, an dem ständig etwa ein Dutzend mehr oder weniger verrotteter, mehr oder weniger gepanzerter und/oder bewaffneter Motor- und Segelboote vertäut sind und in direkter Nachbarschaft zu einem großen Lagersilo mit eigenem Becken zum Andocken und Löschen von kleinen Frachtschiffen ist hier immer etwas los, wozu auch die hinter dem Clubgebäude liegenden Baracken, Zelte und verrosteten Camping- und Wohnwagen des Eiswerder-Camps beitragen.

Dem äußeren Schein nach gehört das Gebäude, in dem der Eiskeller-Club liegt zu der Minderzahl kleinerer Gebäude auf der Insel, die irgendwo zwischen Preußenzeit und Berlinblockade errichtet wurden (vermutlich in den 1930ern, worauf einige Buchstabenreste in Frakturschrift hindeuten). Das Haus ist aus hellen Ziegeln gefertigt und besitzt ein flaches Dach mit Giebel. Sämtliche der einmal bestehenden Fenster wurden im Laufe verschiedener Bauphasen vermauert oder mit Schrott versiegelt und beim nächsten Gebäudeanstrich übermalt.

Die Umgebung

Das direkte Umfeld des Clubs besteht nach „vorne“ aus der Kaianlage des südlichen Hafenbeckens von Eiswerder sowie nach „hinten“ aus verwildertem Gestrüpp, in welche das Camp wild hineingebaut wurde (einige Zelte wurden direkt an den Club angebaut; an der Mitte der Gebäuderückseite steht ein alter neosowjetischer Sanitätslaster, der einer 12-köpfigen Ork-Sippe als Wohnung dient).

Im direkten Umfeld des Clubs ist fast immer etwas los. Erst spät nachts (nach 2 Uhr) oder wenn das Wetter gar zu ungemütlich ist kann es hier auch mal einsam sein. Clubgebäude und Umgebung werden immer wieder mal von IR- oder Normallichtscheinwerfern gestreift: Meist kommen diese von der nahen Aussichtsplattform am alten Schlot (siehe Beschreibung im Berlin-Buch) oder dem Dach des benachbarten Lagersilos, selten auch von den stets an Vorgängen auf Eiswerder interessierten PsiAid Konzerngardisten auf der Bastion der Zitadelle Spandau.

Reinkommen

Der Zugang zum EISKELLER steht grundsätzlich jedem offen – wenn jemand nicht zur Szene passt oder wie ein feiner Pinkel aussieht, ist das durchaus nicht das Problem der Haussicherheit. Diese besteht aus (je nach Anzahl der Gäste und Programm des Abends) 3 bis 10 zerranzten Schlägern in Kutten mit markigen Anarcho-Sprüchen, die unter ihrem pöbelnden und alkoholstinkenden Äußeren aber tatsächlich recht gut trainiert sind (Ex-Söldner, meist Orks – verwenden Sie für die Haussicherheit die Spielwerte der Konzernsicherheit (→ SR4, S.326), aber mit Billig-Kommlinks der Gerätestufe 1 und natürlich Eiswerder als Vertrautem Terrain.

Aufgabe der Hausschläger ist weniger, Leute draußen zu halten, sondern aufkommenden Ärger drinnen aufzulösen, Störenfriede rauszuschmeißen, Hausverbote durchzusetzen und Leute, die nicht zur Stammkundschaft gehören, den Zutritt zu Billardzimmer und Empore zu verweigern: Die Hausregel, dass diese beiden Areale nur für Stammgäste sind wird derart scharf durchgesetzt, dass nichtmal Stammgäste ihre (dem Haus fremden) Freunde dorthin einladen können.

Drinnen

Der EISKELLER ist entgegen seinem Namen kein Kellerclub, sondern ganz normal ebenerdig angelegt und füllt das Gebäude komplett aus. Die Deckenhöhe wäre auch ausreichend für ein 1. OG (das es ja in Gestalt der Empore auch gibt), aber der größte Teil des Clubs ist auf das EG beschränkt.


Durch eine doppelflügige, in der Regel unbewachte Metalltür betritt man den Einlass, wo man an manchen Abenden an einem aus Getränkekisten gezimmerten Tresen Eintritt zahlt (andernfalls ist der Tresen unbesetzt und lediglich mit diversen Flyern und Pamphleten bedeckt).

Der benachbarte Abstellraum ist eng, mit Metallregalen zugestellt und sehr verkramt. Hier finden sich solch interessante Produkte wie „ANTIKRANK – MEHR ALS NUR GESUND“ enthält (ein Desinfektionsspray, das 99,99% aller Viren „inklusive MMVV, VITAS und SURGE“ entfernt (Surge. Ein Virus. Aha) – dessen Kleingedrucktes aber gnädiger Weise warnt: „Im Falle einer tatsächlichen VITAS oder MMVV Kontamination wenden Sie sich sicherheitshalber dennoch an die nächste Seuchenschutzstelle oder Euthanasieklinik“. Kurz: Jede Menge Zeug zum Putzen, dazu Werkzeug, jede Menge Schrauben, sortierter Schrott, Kabelreste – oh, und eine alte Ingram MP mit defektem Smartgunchip (sonst aber funktionsfähig – nur das Magazin fehlt).

Ebenfalls benachbart ist der Wachraum, in dem sich Verstärkungen der Sicherheitsleute aufhalten, lesen, trinken, Mindgames oder Karten spielen etc. Hier ist immer mindestens eine Person anwesend, um Leute von den Garderoben und dem Billardraum fernzuhalten. Der Wachraum enthält wenig außer einem alten Campingtisch mit Stühlen, mehreren Metallspinden mit der Aufschrift „Karl’s Kombat Fitness Studio“ und einem abgeschlossenen Waffenschrank (der aber leer ist, da alle Wachen ihre Bewaffnung ständig mit sich führen und auch mit nach hause nehmen).

Der Hauptraum ist das eigentliche Zentrum des Geschehens. Zugleich ist er auch der „wandlungsfähigste“ Raum: An ruhigen Abenden ist er eine etwas schummrige Spelunke, in denen ungepflegte Leute einigermaßen gepflegte Biere runterstürzen (Hausmarke ist hier das „Eisbräu Schädelpils“, dessen Logo ein mit Eiszapfen versehener Trollschädel ist und das für seinen Kopfschmerzfaktor berühmt und gefürchtet ist). Mehrere handelsübliche Markenbiere werden ebenfalls angeboten, allerdings nur unter der Bezeichnung „Pisse“. An Abenden mit Bühnenprogramm – was ebenso Standup Comedy wie Karaoke wie Musik vom DJ wie Live Gesang wie Bauchtanz wie Varieté wie Vorlesungen bedeuten kann ist es immer sehr voll, völlig egal was gerade gegeben wird. Die Leute drängen sich stehend nahe der Bühne und die Stammgäste auf der Empore fordern ihr Glück und die Belastungsfähigkeit der Emporenkonstruktion heraus. Dem Programm folgt man oder man lässt es bleiben, es wird vielstimmig geschwafelt, vielkehlig gesoffen und von der Empore wabern Shishadämpfe herab, die sich mit Mief von Zigaretten, Joints und Ausdünstungen mischen.

Ist echte Musik-Action angesagt – also wildes Moschen – wird hierfür der sonst leer stehende Partyraum geöffnet. Dieser ist weitgehend nackter Rohbau (mit einem umlaufenden Haltegriff an der Wand) und einer in den Raum montierten „Feuerlöschanlage“, die zur Abkühlung der Gäste genutzt wird und nicht immer nur Wasser versprüht. Da der Zutritt zur Empore durch den Partyraum erfolgt, steht der Wachposten, der unbefugten Zutritt verhindern soll, bei geöffnetem Partyraum direkt am oberen Ende der Treppe, indessen er bei geschlossenem Partyraum direkt an der doppelflügigen (metallenen) Zugangstür zum Partyraum steht (die er dann befugten Gästen aufschließt).

Herren- und Damen-WC sind die übliche neo-anarchistische graffittibedeckte Hölle, deren längst zertrümmerte Porzellanbecken aber vor Langem schon durch Metallversionen ersetzt wurden. Dem Filmklassiker Desperado nicht unähnlich – und nur leicht weniger eklig – verbirgt eine der zugesprayten und bepissten Wandplatten einer der Herrenklo-Kabinen eine Geheimtür, durch die man in das große Lager gelangt (bzw. durch die in die Enge getriebene Gäste im Falle einer Razzia vom Stammgästebereich in den regulären Clubbereich fliehen können).

Das Lager wird außer für Getränke kaum regelmäßig genutzt, natürlich kann es aber (z.B. im Zuge eines Abenteuers) durchaus sein, dass hier Schmuggel- oder Hehlerware gelagert oder übergeben wird. Der Raum ist karg, leer, unverputzt und lediglich mit großen Metallregalen ausgestattet, wie man sie in einem Lebensmittelmarkt für die palettenweise Lagerung erwarten würde. Als kleine Besondersheit ist eine Steigleiter in der Ostwand zu nennen, die zu einem längsseits durch den Raum führenden Stahlträger unter der Decke hochführt. Der frühere Zweck des Trägers ist unklar, jetzt jedenfalls ist er gänzlich funktionslos und höchstens als Versteck für eine sehr schmale Person oder als versteckte Ablage für kleinere Objekte oder Drohnen geeignet.

Hinterzimmer und Billardzimmer sind ebenso wie die Empore nur für Stammgäste zu betreten, worauf hier auch intensiv geachtet wird (die Stammgäste kennen sich untereinander und Fremde die hier auftauchen werden sofort gemeldet bzw. angesprochen bzw. auch angepöbelt oder geschlagen). Bauweise und Einrichtung der geschlossenen Areale unterscheiden sich kaum vom Rest des Eiskellers, allerdings sind hier keine Graffittis und alle Einrichtungsgegenstände sind im Wesentlichen unbeschädigt (aber deutlich gebraucht). An unregelmäßigen Stellen der drei genannten Areale befinden sich rotlackierte „Lichtschalter“ an der Wand: Dies sind „Ruftasten“ für die Haussicherheit, die über einen Brummton und eine rote Lampe im Wachraum verständigt wird.

Die beiden Garderoben sind nur dann in Verwendung, wenn es ein Bühnenprogramm gibt, und werden außerhalb jener Zeiten von den Wachleuten für Nickerchen oder Stelldicheins mit interessierten Damen verwendet. Die Garderoben enthalten jeweils eine quietschende Couch, einen Tisch mit Schminkspiegel und diversem Kosmetikzeug, ein Wachbecken mit Sprühbademittel und Seifenspray sowie eine billige Stereoanlage mit diversen raubkopierten Musikchips und Radiofunktion.

Der Hinterausgang führt direkt am Fahrerhaus des hinter dem Haus geparkten Sanitätstrucks hinaus (siehe oben). Die Tür ist durch eine Panikstange innen theoretisch dauernd verschlossen, tatsächlich aber an Abenden mit viel Publikum ab 20:00 mit einem Ziegelstein offen gehalten, um eine Lüftung zu ermöglichen (dann steht hier aber ein Wachmann, um den Zutritt von Leuten die nicht bezahlt haben zu verhindern).

Hinter den Kulissen

„Macher“ des Eiskellers ist ein gesichtstätowierter Elf, Hardcore-Anarchist und ausgebrannter Magier namens „Spuk“, der vor langer Zeit seine gut bezahlte Konzernstelle in Protest zu Dingen, die er erleben musste, aufgab, in die Schatten wechselte, bei einem Run seinen rechten Arm verlor und seitdem unaufhaltsam in Nihilismus und „Interesse“ für toxische Denkweisen abdriftet (und gelegentlich in der westlichen Innenstadt spazieren geht, offenbar).

Spuk ist tatsächlich eher selten im Eiskeller anzutreffen – meist ist er „irgendwo“ unterwegs, streunt durch die leer stehenden Baracken der nördlichen Insel, hilft bei der „Abwehr“ von Giftgeistern oder „überredet“ diese umgekehrt, lieber auf böse anrückende Konzernschergen loszugehen. Entgegen diesem unschönen Eindruck ist er (noch) kein Giftmagier oder Ähnliches – er geht nur hart an der Grenze, und seine negative, immer mehr vom Gedanken an den Untergang dominierte Weltsicht leistet nichts, ihn von seinem fatalen Pfad abzubringen.

Im Auftreten ist Spuk wortkarg, kalt, herablassend und distanziert. Auf Höflichkeiten kann er seiner Ansicht nach verzichten: Wer ihn braucht, wird ihn ertragen, und braucht er etwas, wird er es bekommen. Oder es sich nehmen – wie alle in dieser verschissenen Welt es eben auch halten.

Zu seinen Interessen zählen neben der Magie und Magietheorie und dem Trinken sehr hochdosierter Alkoholika (sein Lieblingsgesöff ist ein isländischer Strohrum namens „Niddhog“) das Studium und die Zucht von Kakerlaken – speziell Fauchschaben haben es ihm angetan. Redet man mit ihm Politik, erhält man den Eindruck dass er sich persönlich beleidigt fühlt durch den mehren Gedanken mancher, irgendjemanden und gerade ihn beherrschen oder regieren zu können. Mit Anarchismustheorie hat er nichts am Hut – wenn man seine Philosophie im Groben umreißen müsste, so wäre sie „das Recht des Stärkeren“ unter gleichzeitigem Totalverbot von Bündnissen und Zusammenrottungen gleich welcher Art: Jeder nur für sich.

Kaum kann es verwundern, dass die Wachleute des Eiskellers dem Besitzer keineswegs aus Freundschaft ergeben sind: Er bezahlt sie und gibt ihnen die nötigen Freiräume, sich nach ihrer eigenen degenerierten Art auszutoben, sollten sie das wollen. Gelegentlich nimmt Spuk noch immer Shadowrun-Aufträge an – allerdings nur, wenn diese ihn auf irgendeine morbide Art „faszinieren“ und ihm in Aussicht gestellt wird, in Konzerngebiet mit „Schafen“ aneinander geraten zu können (die Existenz von solchen, die sich führen lassen, scheint ihn noch mehr persönlich zu beleidigen als die Existenz derer, die sie führen).

Für Spuks Werte verwenden Sie den Kampfmagier (→ SR4, S.128).

Hotspots 2

// gepostet von ZOÉ //

Hallo zusammen! Bei meinen Wanderungen und Amokfahrten durch Berlin fallen mir gelegentlich Orte auf, die bisher irgendwie von anderen Guides und Files übersehen wurden und daher ein ziemliches Schattendasein (ha, ha) führen. Hier kommen ein paar von ihnen, kompakt und straight aus der Memofunktion meines Links.

Blu Door
Mitte (Mitte) – Niederlagstraße 18

Leicht zu übersehen, da außer durch einen dezenten blauen ARO Frame nicht gekennzeichnet, ist das Blu Door ein Insidertipp für die Schattenszene der Stadt: Nähert man sich der Tür mit dem korrekten PAN-Profil eines auffällig Unauffälligen und besteht man den Gesichtstest des geradezu gespenstisch empathischen Türstehers, erhält man exklusiven Zutritt zu einer rauchigen, dunklen Club-Bar, in der quasi nur jene Zutritt zu haben scheinen, die ihre gut sitzenden Designerlabel-Anzüge ohne Verwendung einer SIN erworben haben. Der Umgangston unter den Gästen ist höflich und professionell – exzessives Trinken werden ebenso wie Zurschaustellung unnötiger Gewalt oder drogeninduzierter Taffness mit freundlichem, aber bestimmten Rauswurf quittiert. Betreiber des Blu Door ist der 2068 zur Ruhe gesetzte zwergische Magier und Ex-Schattenläufer Hakim, der auch die exzellente magische Absicherung der Kellerlocation verantwortet. Die Türsicherheit übernehmen die wölfischen Gestaltwandler-Zwillinge Natascha und Kaira.

Die Kundschaft im Blu Door ist so exklusiv, dass es nach wie vor berechtigte Zweifel daran gibt, ob überhaupt je schonmal wer drin war. Jedenfalls scheint niemand jemanden aus erster Hand zu kennen, der tatsächlich eingelassen wurde, und sollte es dort draußen jene ominösen „Profi-Schattenläufer“ geben, die zur Klientel des Blu Door gehören, halten diese offenbar über diesen Umstand dicht.
Konnopke

Cyberia
Metropolis (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Kurfürstendamm 123

Im 52. Stock des Metropolis Arkoblocks gelegen, bietet der chillige Danceclub Cyberia sowohl einen atemberaubenden Blick über das westliche Berlin als auch die besten Sounds der E-Musik von Berlin. Sämtliche der Top-DJs der Stadt geben sich im Cyberia die Klinke in die Hand, und auch der Megastar der 2050er selbst soll das ein oder andere Mal im Club gesehen worden sein. Cocktail-Highlight des Clubs ist der „Cryo“, ein in kühlem blau leuchtender Drink in einem hexagonalen Shot-Glas, dessen metallisch bedampfter Rand so geladen wird, dass eine hauchfeine Nebelwolke schwerelos über der Flüssigkeit zu schweben scheint.

Cyberia. Die Musik meiner Jugend. Schade, dass die sich so schnell ausgebrannt hat. Für alle Kids, die sie verpasst haben: Cyberia startete praktisch als Mercurial-Klon, der sich auf die Flagge geschrieben hatte „echter“ und „härter“ als diese und alles zu sein, was je auf der Bühne stand. Wie Mercurial haute sich Cyberia mit Cyberware voll, wählte aber statt elegant verchromter Idealbeine und -arme lieber tierhafte invertierte Klauenbeine, einen funktionalen Greifschwanz-Schrägstrich-Peitsche und Ripperklauen mit Widerhaken plus Fangzähne und Chromaugen. Zugepumpt mit allem, was die Fünfziger an Audio-Cyberware und Glo-Tech hergaben, hatte sie ihren vorhersehbaren Cyberpsychoabsturz bei einem Gig in Köln, bei dem sie ihren Gitarristen auf der Bühne abschlachtete und mit allen 36 ausgefahrenen Cyberklingen ins Publikum hechtete. Danach ging sie in Reha bzw. Sicherungsverwahrung, wurde von der DeMeKo fallengelassen, heuerte aus der Klinik heraus ein Schattenteam für ihre Extraktion an und tauchte in Berlin ab, wo sie ihre letzten drei Songs beim Untergrundlabel „Welthass Rekortz“ releaste („Fleischsklave“, „Blut für den Cybergott“ und „Chromschmerz“) und endgültig verschwand. Seit 2063 hat sie niemand mehr gesehen (naja, außer Sichtungen im Elvis-Stil).
Russenrigger

Automag und Hinterhof
KuDamm Mall (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Kurfürstendamm 88

Das Automag ist eine Kneipe mit altanarchistischem Charme, deren Decke über und über mit an Schnüren aufgehängten, leergeschossenen Magazinen bedeckt ist. Die Musik ist Oldschool Aggrorock, und passend zur Musik aus dem Loader spielt die ARO Bilder aus dem alten Anarcho-Berlin ab. Wer dem Typ hinter der Bar (Enrik (Ork) oder Khaos (Zwerg)) glaubhaft machen kann, ein Insider der Schattenszene zu sein und Zugang zu Schockwellenreitern, Panoptikum, Arachnet oder Ähnlichem zu haben, kann Zugang zum „Hinterhof“ bekommen, einer angeschlossenen (Halb-)Schattenlokalität in einer Altbauwohnung zwei Flure nach hinten. Dort gibt es anarchistische Poetry Slams, Schwing Live, vor allem aber eine atemberaubende Auswahl an Zigarren und anderer Rauchware, Atemfilter für Nichtraucher und abenteuerliche Drinks, die nur in alten Konservendosen ausgeschenkt werden.

Hey, der Locationtip ist z.T. von nem Beitrag von mir im B!Tipp gecopied!
Guttenborg

Wakk-O
Prenzlauer Berg – Konfuziusstraße 14

Japans Hauptexportartikel bleibt der galoppierende Wahnsinn. Ob Visual Kei, NuFurries, Chrome Lolitas, Yamanbas, Sleazy Samurai, Chanwaru oder Kogal Bunhop – wo immer Japaner in größerer Zahl anzutreffen sind, gibt es auch isolierte Vertreter extremer und exotischer Fashion- und Biosculpting-Trends. Keinen kann es wundern, dass Berlin – genauer: Renrakus Prenzlauer Berg – einen besonderen Hotspot für Vertreter dieser abseitigen Trends darstellt, egal ob diese sich gezielt ins freiheitliche Berlin versetzen lassen oder aufgrund ihrer bekannt gewordenen „Macken“ in diese Stadt des Absonderlichen versetzt werden. Das Wakk-O in der komplett am Reißbrett entstandenen Konfuziusstraße ist eine Megamall der Absonderlichkeiten, die dem Liebhaber exotischer Trendfashion fern der Heimat heiß begehrte Einkaufsmöglichkeiten und dem geneigten Touristen was zum Gaffen und Kopfschütteln gibt. Das Wakk-O ist schrill – und das ist noch geschmeichelt. Jeder Laden, jeder Club, jede Bar, jeder Chatplace in dem 12-stöckigen schwarz verspiegelten Glaspalast ist bis ins kleinste Detail auf die Vorlieben „seiner“ Szene eingestellt. Und so findet sich die düster-muffige Gothic Lolita Bar „Hellthing“ Tür an Tür mit dem schreiend pinken Rollschuh-Ganguro-Solarzellen-Cocktail-Tanzpalast „Kawaii!“.

Aah, das Wakk-O. Der einzige Platz, wo man sich auf Synthacid fühlen kann, ohne was genommen zu haben.
Rasierklingenschorsch

Oder wo man auf Synthacid sein kann, ohne es zu merken.
Staaken Schnaake Topkilla 666

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