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[SRB] Nachgehakt: Geiselnahme-Folgen Teil 2

SRB NEWSSCAN: FOLGEN DER GEISELNAHME / September Update

In Folge einer Geiselnahme am 16. Juni hat die der Nationalen Aktion nahestehende Beschützer-Gang „Falkenwehr“ durch Sonderentscheid des Zweiten Berliner Bürgermeister Morek Pflügler offiziellen Polizeistatus und Fördergelder aus dem Polizeietat der BERVAG erhalten.

Wie der SRB Newsscan berichtete, hat die Falkenwehr als Polizei vor Ort im Juni „Mittel zur Beseitigung der illegalen Militärwaffen östlich der Märkischen Allee“ beantragt und dadurch einen sofortigen Gegenantrag der dort als Kiezpolizei agierenden, überwiegend aus Orks bestehenden exilrussischen Söldnergruppe Sevet provoziert. In rascher Folge werden seitdem die alternativen Bezirksbüros mit gleichlautenden Anträgen von Gangs, Gruppen und angeblich als „unabhängige alternative Bezirkspolizisten“ arbeitenden Einzelpersonen bestürmt.

Kleiner Reality-Check: Mein Antrag in Pankow vom 26. Juli ist im Eilverfahren mit „einstweiliger Subventionsbescheinigung“ durchgewunken worden, und zwar mit elektronischem Stempel „Gültig auf Landesebene“. Noch Fragen?
Tolstoi

Da du eine bekennende Vory-Wumme bist und die Sache in Pankow lief: Eigentlich nein. Mein Antrag (in Kreuzberg) kam Anfang August mit einstweiliger Bewilligung an. Inzwischen sind 43 Aufhebungsbescheide per Massenaussendung zugestellt worden, jeder Einzelne als Folge eines Bezirksgruppenvetos. Ebenfalls traf ein gesonderter Bewilligungsbescheid des Initiative autofreies Kreuzberg ein, denen ich zugesagt habe bei der Ausübung meiner Polizeitätigkeit einerseits keine motorisierten Fahrzeuge zu verwenden und umgekehrt mit entschiedener Härte gegen „Verkehrsdelikte auf Basis kiezbezogener Sondererlasse“ zu agieren. Bisher hab ich 4 widerrechtlich in Sperrstraßen fahrende Autos mit vorgehaltener Waffe angehalten und vor den entsetzten Augen des Konzerndrohnenbesitzers abgefackelt (zugelassen als „verkehrserzieherische Maßnahme im Härtefall“, §212b der „Sonderstraßenverkehrsordnung für autofreie Kieze“).
Mahakali

§212 der bitte WAS???
Russenrigger

Die SStVOFAK (umgangssprachlich „VO Autofuck“) ist eine durch verschiedene „autofreie Kieze“ Initiativen entwickelte, durch die Bank weg autofeindliche „Straßenverkehrsordnung“, die von BERVAG und Berliner Rat (und somit Sternschutz) zwar nicht formell anerkannt wird, die aber auf Basis des Rechts der alternativen Bezirke auf Selbstverwaltung und alternative Arbeitsweisen zweifellos dort Gültigkeit hat, wo die Verwaltung des alternativen Bezirkes dies zulässt bzw. vorschreibt. Einzige Bedingung ist, dass die Gültigkeitsgrenzen klar ausgeschildert sind. Speziell im durch verschiedene Interessengruppen und maximale Kiezfreiheitlichkeit geprägten Friedrichshain-Kreuzberg gilt die VO Autofuck selten für größere Gebiete, immer wieder aber einzelne Straßen oder auch nur Abschnitte derselben. Die Fahrt durch Nebenstraßen gleicht somit einem Navigieren durch ein Labyrinth, in dem einige findige Alternative auch „Autofallen“ aufgestellt haben. Eine Autofalle ist eine Reihe von Einbahnstraßen, die in einer Sackgasse oder einem Gebiet der SStVOFAK endet. Die Kiezpolizei, welche die Autofuck durchsetzt, kann und wird diese als Rechtsgrundlage verwenden, die Autos zu pfänden, wodurch diese in Kiezbesitz übergehen, verkauft werden und zur Zahlung der Kiezabgaben verwendet werden. Dass die Kiezpolizei verstärkt Konzernkarren im Visier hat, unterdessen man alternativ oder autonom wirkende Falschfahrer einfach nicht behelligt oder nach Zahlen einer Bestechung – hier mit Quittung als steuerlich absetzbares „Verwarngeld“ – fahren lässt versteht sich von selbst. 
Fienchen

In bestimmten Gegenden geltende alternative Verkehrsregeln? Wer kommt denn auf SOWAS? Ich könnte mir solche SCHEISSE nichtmal ausdenken, wenn ich wollte!
Russenrigger

Willkommen in meiner Welt. Dieses und baugleiche Probleme bestehen in allen Bezirken, in denen es keine Machtgruppenmehrheit auf Bezirksebene gibt. Überall dort, wo starke dominante Gruppen solchen Blödsinn nicht verhindern können (oder betreffende Anträge in der größeren Abstimmung unweigerlich am Widerstand anderer Gruppen scheitern) fällt die eigentliche Verwaltungsentscheidung auf ominöse „Kiezgruppen“ zurück. Und die können in ihrem Revier erstmal festlegen, was sie wollen. Druck gegen groben Unfug gerade der Abzocker und Spaßanarchisten müsste die Bezirksregierung machen – dazu wird sie auch wortgewaltig vom Berliner Rat oder Bürgermeister aufgefordert. Da der Bezirksverordnete aber durch Vetos an praktisch allem gehindert werden kann, fehlt ihm oft die Möglichkeit, die Zustände im Bezirk zu ändern. Was ja auch genau das ist, was die Kiez-Hirnis wollen.
Nakaira

Die eigentliche Krux ist Folgende: Jeder Berliner ist unsagbar findig darin, Lücken in bestehenden Regeln und Verordnungen zu finden oder diese umzudrehen und für die eigenen Zwecke zu missbrauchen. Siehe: „Wir ziehen Konzernern ihre Karren ab, zahlen damit unsere Kiezabgaben und erhöhen durch die Sonderbeiträge der Kiezes im Bezirk bzw. des Bezirks in Berlin dann auch noch das Stimmgewicht unseres Bezirksvertreters.“ Was dabei übersehen wird, ist die Lawine, die dadurch losgetreten wird: Nicht nur kommt der Konzerner, dem man das Auto geklaut, gepfändet, zerbeult oder angezündet hat nicht wieder (was ja ggf. noch gewünscht sein mag), er entwickelt regelrechten Hass gegen Alternative (den der geneigte liberale Kreuzberger-Vernissage-Besucher vorher gewiss gar nicht hatte!), sucht aktiv nach Möglichkeiten, es ihnen heimzuzahlen (z.B. am Firmenschreibtisch oder bei berlinweiten Abstimmungen), verbreitet die Schauergeschichte vom irren Alternativen in Konzernkreisen weiter und schürt somit Angst – und vor allem unterstreicht das unvernünftig korrupte Agieren der Kieze, dass die Alternativen mit Freiheitlichkeit und locker gefassten Regeln nicht umgehen können. Und entzieht sie ihnen.
Tolstoi

Sprach der Vor.
Mahakali

Tipp: Wenn du dir mit neuem Kommlink Zutritt verschaffst, miste vorher mal deine Linkliste aus, Mister WummenSindGeil68.
Tolstoi

<<< Mahakali wurde blockiert >>>

Anfang August tauchte in der alternativen Kabelmatrix ein SST File mit dem Titel „Voyé-Plan“ auf. Dieses schildert eine mögliche Integration von Kiezpolizeeinheiten in die Sternschutz-Kommandostruktur. Wie inzwischen bekannt wurde, hat der Vertreter von Mitte Alexander Schmidt (FBV, PNE) am 26. Juni eine Anfrage im Berliner Rat gestellt, ob man nicht die Kiezwehren gemeinschaftlich als „SST Unterstützungsgruppen“ klassifizieren und SST Einsatzleitern unterstellen könnte, die dann zugleich auch Anträge auf Bezuschussung etc. prüfen und durchwinken bzw. abblocken. Das offenbar durch eine Person aus dem Umfeld von Bronstein geleakte File vermittelt den Eindruck, der Sternschutz sei von dieser Idee alles andere als angetan (wenn es einen Kommandierenden des Sternschutz gibt, ist dieser immerhin auch für „Einsätze“ in Verantwortung). Das sehr langatmige File umfasst mehrere Szenarien, die aus diversen Gründen als undurchführbar verworfen werden.

Das Voyé-Papier umfasst auch einen Lösungsvorschlag: Dieser würde darin bestehen, dass der SST als Subabteilung des Sternschutz mit einem gesonderten Mandat der BERVAG den Direktauftrag erhält, einzelne Einsätze zu koordinieren, die durch Kiezpolizisten durchgeführt werden. Die reguläre alltägliche Arbeit bliebe „Belang der alternativen Kollegen“ und „wäre der Vollverantwortung der alternativen Bezirksvertreter anheim gestellt“, lediglich „Sondereinsätze, die von höchster Stelle verordnet“ seien können dann „zur Bildung gemischter Einsatzgruppen“ führen, in denen dann „natürlich“ jemand vom Sternschutz bzw. der SST den Befehl habe.

Wie Karel im Schockwellenreiterboard meinte: Hört sich so an, als ob der Stern bzw. Voyé schlauer ist, als man gedacht hätte: 99% der Zeit haben die alternativen Bezirksvertreter den Schwarzen Peter und die Verantwortung für allen Mist, den die Kiezwehren bauen… und in Sonderfällen (welcher Art auch immer) könnte die SST die Kiezwehren dazu zwingen, sich ihrem Oberbefehl zu unterstellen. Wenn das juristisch abgesichert ist, klingt das erschreckend praktikabel. Auf der anderen Seite können sich die Alternativen dann aber auch selbst von den Schutzgangs die aussuchen, die ihrer Meinung nach am besten zu ihren eigenen, jeweils kiezspezifischen politischen Vorstellungen passen, und für das Schutzgeld zumindest eine ansatzweise akzeptable Gegenleistung erbringen…
Tolstoi

Ein kleines Wunder ist hingegen, dass dies dann doch noch die Alarmglocken der Alternativen zum Klingeln gebracht hat…
Nakaira

KEIN Wunder. Schlagkräftige Argumente. *Grins*
Fienchen

Ich verneige mich vor deiner Überzeugungskraft
Fbiertrinker

Seit öffentlichem Bekanntwerden des Voyé-Plans haben in den alternativen Bezirken mehrere intensive Beratungsgespräche stattgefunden, die am 24. August einen vorläufigen Höhepunkt in der Wuhlheide im Bezirk Lichtenberg fanden: Auf einem Treffen mit 1.300 Delegierten aus allen alternativen Bezirken rief Bürgermeister Pflügler leidenschaft dazu auf, Vernunft walten zu lassen und die in den Bezirken bestehenden Werkzeuge zur Eindämmung der ausufernden Gang-Gewalt zu nutzen. Gleichzeitig entschuldigte er sich dafür, das Thema „Alternative Kiezpolizei“ im Rahmen einer „nur auf die Bewältigung einer akuten Krise, in der das Leben Unschuldiger bedroht wurde“ abstellenden Situation aufgebracht zu haben. Dies sei „ein schwerer Fehler“ gewesen.

Vor allem altautonome Gruppen riefen auf der Versammlung dazu auf, die inzwischen ablaufenden Entwicklungen, vor allem aber die Vorstöße „konzernfaschistischer Kreise“ als „Bedrohung des Status F“ zu betrachten und entsprechend auf diese zu reagieren. In der Zeit der Anarchie in Berlin hätte dies bedeutet, dass auch verfeindete Gruppen sich kurzfristig zur Abwehr der Bedrohung vereinen – exakt dies scheint auch die Folge des überbezirklichen Wuhlheide-Treffens zu sein:

Wie Morek Pflügler vor wenigen Minuten verlautbaren ließ, haben sich „sämtliche der alternativen Bezirksvertreter mit Ausnahme der Vertreter von Oranienburg und Falkensee“ in „historischer Einigkeit“ hinter den Antrag Dr. Franziska Landolts gestellt, grundsätzlich keine Berliner Gelder in Aufbau und Unterhalt lokaler Sicherheitsdienste zu leiten und diese auch nicht dem Sternschutz als beauftragte Berliner Polizei rechtlich gleichzustellen. Da der Antrag der Bezirksvertreterin von Tempelhof zuvor bereits die Unterstützung der Mehrzahl der Konzernbezirkvertreter hatte, gilt seine Annahme nunmehr als sicher.

Anarchisten votieren in der Sache für Anträge der Megakonzerne? War das nicht auch eines der Zeichen der kommenden Apokalypse?
Fbiertrinker

Tatsächlich sind die Bezirksvertreter der Konzern- und der Alternativen Bezirke sich recht oft einig – egal, wie sehr sie öffentlich übereinander herfallen oder einen gemeinsamen Entscheid als ihren persönlichen Triumph gegen den Abschaum der Gegenseite herausstellen: BEIDE Bezirksvertretertypen treten für die Maximierung ihrer Bezirksautonomie ein, und das bedeutet ganz klar so wenig Einmischung von BERVAG, Berliner Rat und letztlich ADL wie möglich. In diesem Fall ist es so, dass die Megakonzernvertreter, die sich hinter S-Ks Antrag gestellt haben einfach kein Geld an die Sicherheit alternativer Bezirke vergeuden wollen, wo es ohnehin nur veruntreut wird oder in Gangkriege fließt. Sie wollen ihre Stadt hübsch ordentlich, sie wollen ihre eigenen Bezirke sicher durch ihre eigenen Sicherheitsgruppen, wollen den Sternschutz unter voller Berliner Förderung für die Sicherheit der gemeinsamen Wirtschaftszone Berlin (gemeint sind die Normbezirke) und die SST als vorgelagerte Einheit, die in den alternativen Bezirken die gröbsten Auswüchse „by any means necessary“ bekämpft. Die „überraschende“ Zustimmung der Alternativen ist dabei natürlich keineswegs überraschend: Landolt hat keinen Zweifel daran gelassen, dass wenn die alternativen Bezirke Gelder aus der Berliner Hand für Aufbau und Unterhalt eigenständiger, selbstverwalteter Polizeieinheiten erhalten, dass dann die Konzernbezirke rechtlich und finanziell gleichgestellt werden müssen. Sprich: Sie hat darauf bestanden, dass im Fall einer Bezuschussung der Kiezpolizei auch die Konzernsicherheit öffentlich bezuschusst wird. Und zwar gemäß dem in früheren Diskussionen eingebrachten Berechnungsmodell „in einem akzeptablen Verhältnis zum tatsächlichen aktuellen Unterhaltsbedarf“. Diese Formulierung hatte eigentlich den Zweck, den Kiezwehren möglichst wenig Geld in den Rachen werfen zu müssen (wieviel Geld zum Unterhalt der Ausrüstung braucht denn z.B. eine Gang mit Messern und ein paar Pistolen schon). Wären die Konzernbezirke und deren selbstverwaltete Polizei gleichgestellt worden, hätte genau das dazu geführt dass die Konzernsicherheit mit ihren Rechenzentren, ihrem Fuhrpark, ihren Drohnen, ihren treibstoffintensiven Banshee-Einsätzen etc. um ein vieltausendfach höheres bezuschusst worden wären als die Kiezwehren. Das konnte nun wirklich kein Alternativer zulassen.
Fienchen

Berlin. Wo die Konzerne kriegen was sie wollen und die Alternativen nach Belieben vorgeführt werden.
Nakaira

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[SRB] Nachgehakt: Folgen der Geiselnahme

SRB NEWSSCAN: FOLGEN DER GEISELNAHME

In Folge einer Geiselnahme am 16. Juni hat die der Nationalen Aktion nahestehende Beschützer-Gang „Falkenwehr“ durch Sonderentscheid des Zweiten Berliner Bürgermeister Morek Pflügler offiziellen Polizeistatus und Fördergelder aus dem Polizeietat der BERVAG erhalten.

Am 23. Juni hat die Falkenwehr als Polizei vor Ort „Mittel zur Beseitigung der illegalen Militärwaffen östlich der Märkischen Allee“ beantragt, was natürlich die dortige Kiezpolizei der Sevet meint, eine überwiegend aus exilrussischen Orks und Trollen bestehende Söldnereinheit.

Unser Gegenantrag auf Anerkennung als Kiezpolizei und somit Gleichstellung zu diesem Abschaum läuft.
L3N1N

Ja, zusammen mit vier Tonnen gleichlautender Anträge von allem, was mehr als 1 Person ist (plus Einzelanträge „unabhängiger alternativer Polizisten“, die einen auf Judge Dredd machen möchten.
Fienchen

Mein Antrag ist auch schon weg 🙂
WummenSindGeil68

Pflügler & Co zögern natürlich, quasi Sponsoring für einen Gangkrieg zu betreiben – auf Sternschutz-Seite (aus Reihen der SST) ist aber zu hören dass die das ne fantastische Idee finden: Endlich kann man sich von Negativschlagzeilen trennen und das Abmurksen von Metas der „Kiezpolizei“ überlassen – ohne Risiko eigener Verluste! Und wenn was schiefgeht kann man das sogar noch Pflügler in den Rücken rammen, weil er ja diesen Mist mit der bezuschussten Gang-Polizei angefangen hat.

ich wage mal ne vorhersage: die situation eskaliert, pflügler muss zurückrudern, ein konzernmensch im rat legt ein vom sternschutz verfertigtes dokument vor, das zeigt wie schlimm von verbrechern die ganzen kiezwehren durchsetzt sind, und am ende wird das projekt „wir rüsten die Gangs auf“ verdientermaßen ad acta gelegt, während der sternschutz zusätzliche gelder durchgewunken bekommt, eine sonderkomission zur ablösung der kiezwehr und beendigung der gang-gewalt in den alternativen bezirken aufzubauen. und zwei monate später fährt die SST mit blitzneuen panzern durch die zone und betreibt warme sanierung mit napalm.
Spin

Bisschen überzeichnet und militärisch nicht ganz korrekt, aber ja, that sums it up.
L3N1N

Nicht, wenn wir es verhindern können.
Fienchen

Da kommt schwer Scheiße auf uns zu.

Ich verneige mich vor deiner Weisheit
Fbiertrinker

Lobpreis der elfischen Weisheit
WummenSindGeil68

Autsch. Das war ein Tiefschlag
Fienchen

<<< WummenSindGeil68 wurde blockiert >>>

Pflügler ist im übrigen im Kreuzfeuer der Kritik fast aller alternativen Bezirksvertreter, die sich seit Start dieser Scheiße vor zunehmend lautstarken Forderungen ihrer jeweiligen Schutzgangs (inkl Vory- und Maffiya-Schutztruppen) kaum retten können.

In einzelnen Kiezen sind schon Gangkriege ausgebrochen, da die eine Gang gehört hat die andere Gang bekäme demnächst Geldmittel zum Aufrüsten… Es schwelt!

Schwerpunkt-Schwelherde sind Falkensee, das nördliche Pankow, das westliche Lichtenberg und erstaunlicher Weise das sonst so harmonische FX. Neuester Trend sind Zusammenschlüsse von themen- oder gesinnungsähnlichen Gangs zu „Gangkönigreichen“ oder anderen Arten der Allianz, um als überlokale alternative Polizei im Osten anerkannt zu werden. Sogar die Horde erlebt ein echtes Revival gerade! (und die Metahassgangs natürlich auch – gern würden die mit der Falkenwehr fusionieren, aber die Falken wittern Morgenluft und haben alle Vorstöße (bis auf wenige Ausnahmen bzw. Aufnahmen) abgeblockt.
Fbiertrinker

Wasn FX?
Dr. Krawallo

FX = Fhainxberg = Fhain-Xberg = Friedrichshain-Kreuzberg
Fbiertrinker

[A] Stattkrieg

Da der 1. Mai ja grade wieder mal vorbei ist, uppe ich den alten Anarchopedia-Eintrag zum Stattkrieg mal und lade euch dazu ein, ihn zu aktualisieren. Scheint mir nämlich inzwischen definitiv kein singuläres Phänomen oder ein Nanotrend zu sein…
Tolstoi

Stattkrieg ist eine durch keinen offiziellen Sportverband organisierte, jedoch an das klassische Stadtkrieg entfernt angelehnte Betätigung von Spaßguerillas und/oder Straßen- bzw. Gangklasse-Stadtkrieg-Spielern auf der verzweifelten Suche nach Sponsoren für ihr Team (bzw. eine „Entdeckung“ und Aufnahme in ein etabliertes höherklassiges Team).

Erstmals am 1. Mai 2064 unter diesem Namen und Inhalt nachweisbar, findet Stattkrieg stets inmitten einer großen und soweit möglich medial wirksamen Massendemonstration mit starker Polizeipräsenz und zu erwartenden Ausschreitungen statt. Ziel des „Spiels“ ist es, einen runden, analog den Stadtkrieg-Regeln auffällig als Spielball gestalteten Brand- oder Sprengsatz durch die Polizeireihen und in die „Endzone“ des „Klassengegners“ zu bringen, z.B. zu dessen Kommandofahrzeug. 

Neben dieser blutig-terroristischen Ursprungsform aus der autonomen F-Szene der Stadt hat sich eine zweite Spielweise etabliert, dessen Zielsetzung exakt dieselbe ist, worin allerdings die explosive Ball-Attrappe durch einen regulären Stadtkrieg-Ball ersetzt wird. Da die Sicherheitskräfte vor Ort keine Möglichkeit haben, Attrappen von echten Sprengsätzen zu unterscheiden, ist die Gegenwehr entsprechend heftig und beide „Spielweisen“ enden meist tragisch für den „Spieler“. Dass Stattkrieg dennoch speziell am 1. Mai in Berlin immer wieder gespielt wird und für Schlagzeilen sorgt, liegt im Kern an folgenden Einzelfällen:

  • Ygor Maltevik, 1. Mai 2064: Der Autonome Troll Ygor Maltevik ist der erste belegte Stattkriegspieler und gilt heute als „Legende“ der autonomen Szene. Im Versuch, den Abriss der „Enklave 14“ und die Deportation der dort „illegitim“ lebenden Sippen von Trollen und Orks im heutigen Steglitz zu verhindern, brach der arbeitslose Ygor durch die geschlossenen Reihen der Konzernsicherheitskräfte, die wenige Minuten nach Verstreichen einer letzten freiwilligen Räumfrist begonnen hatten mit äußerster Brutalität gegen die Enklave-Bewohner vorzugehen. Auf mehreren bis heute zirkulierenden Live-Videofeeds ist zu sehen, wie der massige Troll-Veteran, in seiner Jugend ein Stadtkrieg-Spieler bei den Cyberwölfen, von Dutzenden Kugeln getroffen wird und dennoch die Barrikade durchschlägt, dabei ein krude rund geformtes Paket im Arm. Sekunden nachdem Ygor den Kommandowagen der Konzerntruppen erreicht, lösen er und zahlreiche Gegner sich in einer gewaltigen Detonation auf. Bei seiner Tat trug Ygor seine alte Stadtkrieg-Rüstung. Der Akt erfuhr breite Berichterstattung in den Piraten- und Konzernmedien, in deren Zuge der Begriff „Stattkrieg“ erstmalig Verwendung findet (durch Nakaira, damals noch S44).Spätere Berichte decken auf, dass der alternde Troll an mehreren Knochenmarkerkrankungen litt, die ihn drohten bewegungsunfähig zu machen und in wenigen Jahren zum Tode geführt hätten. Die Enklave 14 konnte durch die Tat nicht gerettet werden, allerdings ermöglichte das durch die Detonation entstandene Chaos den Enklave-Bewohnern das Entkommen aus dem Kessel.
  • Zoé Callisto, 1. Mai 2067: Nachdem in den Jahren nach ’64 noch mehrere Sprengsätze auf ähnliche Weise zur Zerstörung vitaler Punkte der Einsatzleitung vor Ort führen und die Sicherheitstruppen entsprechend wachsam sind, platziert die elfische Spaß-Anarchistin und Gründerin der Nano-Bewegung NF67 (Novaheißer Fotzenblock 67) trotz heftigster Gegenwehr alleine durch aufgerüstete Reflexe und schier unglaublicher Parkour-Fähigkeiten einen Stadtkrieg-Ball in den Händen des leitenden Kommandeurs und lässt sich – lächelnd – verhaften. Nach ihrer Wiederfreisetzung in Ermangelung eines Verbrechens wird Callisto für einige Zeit zum medialen Superstar und tourt durch alle Vlogs und Talkshows im Land, wobei sie zum Frust der anarchistischen Bewegung keinerlei sinnvolle politische Statements abgibt und sich völlig auf mediale Eigendarstellung konzentriert. Als „Bad Girlie“ mit Sexappeal und eigentlich unsendbarer Unverfrorenheit wird sie zum Liebling der DeMeKo, die ihren Look und Style später an mehrere Modelinien lizensieren wird. Callisto spielte in zwei Saisons bei den Labrats – wohl auch eher zum Spaß – und lebt heute in Saus und Braus vom Geld ihres noch immer guten Lizenzen.
  • Die Napalm Jacks, 1. Mai 2072: Während sich sowohl reale Sprengeinsätze als auch zunehmend abstrus werdende Spaßinszenierungen fortsetzen – die Todesopfer der Letzteren werden einigermaßen zynisch als Morde der Konzernfaschistatur durch Anarcho-Medien ausgeschlachtet – schließen sich 2072 vier Halbprofis aus der Berliner Bezirksliga zusammen, um vor den laufenden Kameras der alljährlichen „1. Mai Krawall-Berichterstattung“ und mit neu implantierten Simrig-Aufzeichnungsgeräten ihre Stadtkrieg-Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Im Feuerhagel der Polizeiabwehr sterben 2 der Jacks, die beiden anderen erhalten den erwarteten Ruhm und eine Aufnahme in Profiteams der Stadtkrieg-Liga. Torezzi Syndrome (Jack#2) wird sich Weihnachten 2072 umbringen. Jack#3 – er wie alle Jacks während des Stattkrieges nur mit Vollmaske zu sehen – offenbart nie seine Identität und spielt bis heute nur mit Maske bei Anarchie Wien. 

Während Stattkrieg weiterhin ein riskantes bis je nach Spielweise illegales Unterfangen bleibt,  hat sich dennoch im Bereich der SimSinn-Bootlegs und BTL-Szene ein Wirtschaftszweig für Stattkrieg-Feeds entwickelt, an dem auch größere Sendehäuser partizipieren. Straßenpreise für verwertbare Sinn-Aufzeichnungen aus Ego-Sicht eines Stattkrieg-Stürmers rangieren um 500 Euro für die Einzelaufzeichnung bis hin zu 250.000 Euro für eine spektakuläre Aufzeichnung inklusive Verwertungsrechten durch einen Medienkonzern. Die Nachfrage ist diskret, aber groß, und das Angebot durchaus vorhanden.

In der Berliner Stattkrieg-Saison 2073 (also am 1. Mai 2073) wurden insgesamt 16 Versuche auf die Endzone gestartet. 3 davon konnten ihren Ball versenken (2 Bälle, 1 Sprengsatz). 7 Stattkrieger wurden verhaftet, 4 zum Teil lebensgefährlich verletzt, 5 – darunter alle die ihren Ball versenkten – erlagen noch am Ort ihren Verletzungen bzw. wurden durch ihr eigenes Paket umgebracht.

Ja, liest sich jetzt besser als „ein selbstmörderischer Nanotrend für Grenzdebile, denen reguläre Stadtkriegmatches einfach nicht gefährlich genug sind und die – allerdings mit einiger Berechtigung – hoffen, via spektakulärer Stattkrieg-Stunts die Aufmerksamkeit der Medienluden zu wecken“. Nicht unbedingt wahrer, aber besser lesbar.
Russenrigger

In dem Maße, wie sich Stattkrieg als Wirtschaftsfaktor etabliert, zieht er natürlich alle üblichen Effekte nach sich – nicht zuletzt, dass Leute wie Du und ich dafür bezahlt werden, einem Versuch zum Erfolg zu verhelfen, ihn zu verhindern oder eine Aufzeichnung zu bergen. Gerade Letzteres kann heikel werden (und gut bezahlt werden), wenn der Stunt spektakulär genug war.
Vlady Wostock

Abstreitbare Meldungen wollen wissen, dass die DeMeKo über Mittelsmänner und Portale auch Abschussquoten von Stattkriegern an Bullen zahlt. Gemäß dem Motto: Besser 10K zahlen für einen hirnmassebespritzten Chip, an dem keiner mehr Rechte geltend machen kann, als einen Stattkrieger mit 100K für die Komplettrechte zu entlohnen.
Dr. Caligula

[B1L] Sternschutz bereitet sich auf Großdemos vor

BERLIN-KONFERENZ ERREGT DIE GEMÜTER

Sicherheitsexperten von Sternschutz und MET2000 erwarten im Angesicht jüngster Krisen das Schlimmste für die Anfang Juni geplante Berlin-Konferenz: „uns liegen ernstzunehmende Drohmeldungen radikaler Gruppen vor, die Anschlägen ankündigen. Außerdem ist bedingt durch die schlechte Wirtschaftslage und die immer desolater werdende finanzielle Situation bestimmter alternativer Prekariatszonen in diesem Jahr mit einer Rekordzahl gewaltbereiter Demonstranten zu rechnen“, so Konrad Mannhus vom Sternschutz: „Wir richten uns auf das Schlimmste ein und befinden uns in äußerst kooperativen Gesprächen mit Beratern der Mobilen Einsatz Truppe 2000“.

Verschärft werde die ohnehin gespannte Lage durch die anhaltenden Unruhen in Kreuzberg, so Mannhus weiter: „Obwohl die Situation der Berliner Muslime und deren Forderungen nach Umbau der Gesetzgebung nach den Prinzipien der Schariah nicht Gegenstand der Berlin-Konferenz sind, scheint der Kreis um Muhammad Abu al-Qasim (schiitischer Prediger in Kreuzberg, Anm.d.Red.) fest entschlossen, die Konferenz als Projektionsfläche für ihre Forderungen zu verwenden“. Die potenzielle Verbindung von autonomer und fundamentalislamistischer Gewalt sei Grund zu größter Sorge und rechtfertige eine engmaschige Vernetzung aller in Berlin operierenden Sicherdienste.

Berlins Zweiter Bürgermeister Morek Pflügler, der gemeinhin als geistiger Vater der Berlin-Konferenz gilt, hält die Sorge indes für überzogen: „Die Berlin-Konferenz ist die direkte Konsequenz aus jenen Gesprächen am Runden Tisch, die das heute geeinte Berlin überhaupt erst möglich gemacht haben. Die Chancen auf Verständigung, die sich durch die Gespräche von Vertretern der ADL-Regierung, der Berliner Großkonzerne, der Parteien, der großen Alternativen Gruppen in Berlin und bedeutender Köpfe unserer Zeit und Stadt ergeben können nicht der blinden Angst vor etwaigen Ausschreitungen geopfert werden. Die Konferenz aufzugeben bedeutete die Hoffnung und Zukunft Berlins zu Grabe zu tragen, wo beides doch gerade erst begonnen hat“.

Ob diese Hoffnung gerechtfertigt ist, muss sich freilich erst erweisen. Der Pankower Bezirksvertreter Wladimir Igorewitsch Bronstein jedenfalls lieferte sich in der gestrigen Sitzung des Berliner Rates einen heftigen Schlagabtausch mit dem Bezirksabgeordneten von Mitte Dr. Alexander Schmidt (FBV): Nachdem Schmidt sich für einen MET2000 Einsatz im Rahmen der Berlin-Konferenz und präventive Ermittlungen auf Basis von Vorratsdaten stark gemacht hatte, warf Bronstein ihm „groteske Wahnvorstellungen“ vor:

„Anstößig finde ich nicht, dass Sie die reale Gefahr von terroristischen Anschlägen wiederholt dazu missbrauchen möchten, die von Ihren Geldgebern seit Jahren forcierte Totalüberwachung der Konzernreichshauptstadt Berlin voranzutreiben. Persönlich beleidigt bin ich allerdings darüber, dass Sie ihre schäbigen faschistischen Vorhaben nicht einmal mehr tarnen, sondern uns mit ganz offen selbstfabrizierten Schreckensszenarien zum Narren halten wollen“.

Die Sitzung des Rates musste vorzeitig abgebrochen werden. Eine Fortsetzung via Virtualität ist für den morgigen Tag angekündigt.

Ach ja, die Berlin-Konferenz. Demonstranten, Wasserwerfer, Polizeibrutalität, Bilder von Steineschmeißern und brennenden Autos und die Jandorf vor einem Wald aus Mikros, wie sie erklärt dass die Gespräche produktiv gewesen seien, nur leider ohne greifbares Ergebnis.
Konnopke

Nicht zu vergessen die Dauertstaus auf allen Wegen, auf denen die Konferenzteilnehmer an- und abreisen, die explosive Zunahme an Spyware und spontanen Personenkontrollen und das grassierende Denunziantentum.
Tolstoi

Ihr wolltet die gelobte Freiheit, nun habt ihr sie.
Nakaira

Wann ist die Konferenz genau?
SilentK

Von Freitag, den 16. Juni, bis Sonntag, den 18. Juni. Und erstaunlicher Weise bin ich eingeladen in meiner Eigenschaft als LiveGen-Mitarbeiterin. Das Programm hab ich zwar noch nicht, aber wenn die Vertreter einer alternativen Bezirksverwaltungsgenossenschaft hinzubitten wird es wohl unter anderem um das vielbemurmelte Bestreben gehen ALLE Bezirke durch die BERVAG „zwangsmanagen“ zu lassen, egal wie blumenreich das umschrieben wird oder wieviel Kohle plötzlich ungefragt in meinem Account auftaucht.
Fienchen

Na, da weiß ich jedenfalls, wo ich zwischen 16. und 18. Juni dieses Jahres garantiert NICHT hinfahren werde… weder mit meiner Impaler, die Elbe aufwärts, noch mit dem Monocycle.
Karel

[B1L] Dschihad-Prediger ruft zu Widerstand auf

DSCHIHAD-PREDIGER RUFT ZU WIDERSTAND AUF

Der radikale Kreuzberger Schiitenprediger Muhammad Cemar Husain Abu al-Qasim hat die Mitglieder der Jazrir-Gemeinde in der ersten öffentlichen Rede nach seiner Rückkehr aus dem Exil zum Widerstand gegen die Konzern-Truppen aufgerufen. „Wir werden uns immer dem Besatzer widersetzen, mit militärischem Widerstand und allen Mitteln“, sagte Abu al-Qasim gestern vor tausenden Anhängern in der Moschee auf dem Kreuzberg.

„Unsere Hand wird keinen einzigen Verteidiger der Freiheit Berlins berühren. Uns geht es nur um die Besetzung“, sagte er. „Wir sind ein Volk, und wir sind nicht einverstanden mit den Gruppen, die für Morde verantwortlich sind“, sagte er außerdem in Anspielung auf angebliche polizeiliche Gewaltakte gegen Berliner Schiiten in vergangenen Monaten.

Abu al-Qasim war am Mittwoch nach sechs Jahren im Exil nach Berlin zurückgekehrt. Er gilt als entschiedener Gegner der Konzern-Präsenz in der Stadt und ist bei vielen Schiiten Berlins äußerst beliebt. Abu al-Qasim war lange Zeit Chef der berüchtigten Jazrir-Miliz, erklärte sein militärisches Engagement jedoch bereits 2069 für beendet. Nach Angaben seiner Bewegung hielt sich der umstrittene Prediger seit der Vereinigung der Stadt zu religiösen Studien im Nahen Osten auf.

Bin ich wieder der Einzige, dem auffällt, dass das mathematisch nicht hinkommt?
G00se

Nein, ist mir auch schon aufgefallen. Der DeMeKo Newsbot hat da was verpatzt. Korrekt wäre es – auch laut Richtigstellung auf der Matrixsite der Jazrir-Gemeinde – dass Abu al-Qasim nicht 6 Jahre, sondern nur 6 MONATE zu Studienzwecken im Nahen Osten war. Also weder 6 Jahre noch „seit Wiedervereinigung“- Klingt so aber viel dramatischer.
Tolstoi

Es erübrigt sich zu sagen, dass die rausgeschnippelten Bits seiner Rede im Kontext der VIER STUNDEN Gesamtrede auch weit weniger spektakulär sind. Wenn man gesagt hätte: „Wir müssen aufpassen, dass die Konzerne nicht unsere Freiheit aushöhlen“ wäre man näher an dem dran gewesen, was AaQ zugegebener Maßen wieder mal sehr blumig von sich gegeben hat.
Der_Kreuzberger

In Sprechchören riefen die Menschen Abu al-Qasim in der Berliner Hauptmoschee Parolen wie „Nein zu den Konzernen! Nein zu Israel!“ sowie „Ja zum Berlin! Ja zum Frieden!“ nach. Der Prediger rief die Gläubigen zur Versöhnung mit anderen alternativen Berliner Gruppen und zur Einheit der Stadt auf. „Das Kapitel des Konfliktes zwischen den Wahren Berlinern muss für immer geschlossen werden und wir müssen in Frieden und Sicherheit leben“, rief er seinen Anhängern zu. Der neuen Regierung und den alternativen Bezirksvertretern müsse indes eine Chance zum Handeln gegeben werden, sagte er.

Die Rede wurde von mehreren Berliner Untergrundsendern übertragen.

Na, hoffentlich tut da die DeMeKo und BERVAG schnell was gegen!
Bärtigo

Eben! Schützt unsere Ignoranz. Wir haben ein Recht auf Blödheit!
Konnopke

Ich weiß nicht… ich erinnere mich noch viel zu gut, wie wenig Mahdi Sayid Jazrirs Gefolgsleute für magisch Begabte, Goblinisierte wie etwa Hobgoblins, wie mich und für Frauen und Mädchen mit eigener Meinung übrig hatten, die nicht bereit waren, sich quasi als Eigentum ihrer Väter, Onkels und Brüder behandeln zu lassen… und ein Hobgoblin-Mädchen mit eigener Meinung und eigenem Kopf hatte da gleich die Arschkarte hoch drei. – Von daher kann ich über solche Reden nicht wirklich erfreut sein… auch, wenn der ehrenwerte Muhammad Cemar Husain Abu al-Qasim sich heute relativ gemäßigt gibt. – Die lautstarke Äußerung seiner Anhänger bezüglich „Nein zu Israel“ lässt jedenfalls nichts Gutes erwarten… und Berlins jüdische Gemeinden werden da garantiert auch nicht begeistert sein!
Dolores, better known as Curiosity THRILLS the Cat

Begeistert sind die zugegebener Maßen selten. Zynisch aber wahr: Als Hobbo hast Du es da noch verhältnismäßig gut. Für Elfinnen ist alles was mit „bis dass der Tod euch scheidet“ und alles was mit „schlimmer als der Tod“ zu tun hat durch die (angeblich/theoretisch berechnete) „unbegrenzte“ Lebensdauer unendlich viel übler. Nicht umsonst stellt Zwangsprostitution für Elfinnen eine kontinuierlich wachsende, sehr reale Gefahr dar – das mag an sich nichts Neues sein und alle Rassen gleichsam betreffen, aber wenn Du das erste Opfer vor Dir hast dass als eine Art Clanssklavin bzw. Generationenehefrau bzw. „Langzeithure ohne Verfallsdatum“ (der Sprucvh ist nicht von mir!) vor Dir hattest weißt Du sogar die ansonsten höchst unfaire und scheißige Kurzlebigkeit zu schätzen. Mind you: Alle Sympathien für Orks, Trolle & Co – ich hab genug Freunde speedaltern und sterben sehen – aber ich hab eben auch gesehen was Jahrzehnte von Missbrauch und Wegsperren mit Leuten anstellt. Und jmd. wiederzusehen den man vor 50 Jahren sah – keinen Tag gealtert und trotzdem um Jahrhunderte verlebt und innerlich tot – Mann, das ist hart. Ähm. Und das soll jetzt kein Spruch von wegen „freut euch des kurzen Lebens, ihr Gobbos“ sein.
Tolstoi

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