Shadowrun Berlin

Die Online Erweiterung von Andreas AAS Schroth

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TOP-SPOTS BERLIN: Sport, Kultur + Freizeit

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und den (vorläufigen?) Abschluss macht Liste 5:

TOP-SPOTS: SPORT, KULTUR + FREIZEIT

[L] Friedrichstadtpalast (Mitte) Das größte Revuetheater der Welt, 2071 runderneuert und um zusätzliche Gastronomien und Nebenbühnen erweitert. Info+ [#berlin S.K64]

[L] Galerie Hideyoshi (Mitte) Extrem angesagte Galerie für kontemporäre Kunst am Hackeschen Markt. Vernissagen stets mit höchstem Promi-Faktor und höchster Sicherheit. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[L] Kowalskys Galerie (!Spand) Berühmte Kunstgalerie in der Villenenklave Spandau (Kladow/Sacrow) mit Ausstellungen wertvoller Sammlungen. Info+ [#berlin S.K56]

[L] Neuer Berlinale Palast (Mitte) Extra für die alljährliche Berlinale hochgezogener Entertainment Komplex mit pompöser Art-Déco-Front für eindrucksvolle Aufnahmen. Außerhalb der Berlinale für repräsentative Tagungen, Trade Shows und Vorführungen von Arthouse Filmen, gerne mit Live Orchester, genutzt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[L] Schloss Sanssouci (Pdam) Berlins wichtigste öffentlich zugängliche Sammlung preußischer Kunstobjekte im Schlossmuseum Sanssouci direkt im Sitz der Preußenstiftung. Konzerte zur Schlössernacht und viele weitere Kulturveranstaltungen. Gelegentlich extrem begehrte Auktionen seltener Antiquitäten und Kunstschätze aus den umfangreichen Magazinen der Stiftung zur Refinanzierung (z.B. zur Akquise noch wichtigerer Schätze) Info+ [#berlin S.K63]

[L] Strandbad Wannsee (Zdorf) Von einer gigantischen gläsernen Umweltkuppel überspannte Club-Badeanstalt mit Sandstrand, Strandpromenade, Ostseecharme. Wasser von der Havel diskret abgetrennt, voll temperiert. Unterseeische Sensoren gegen Eindringlinge. Eigener Sicherheitsdienst. Info+ [#dids2 S.79]

[L] Schrödingers (Mitte) Die Nobelbar Schrödingers schräg gegenüber dem „Denkmal für die Opfer des Anarchismus“ am Potsdamer Platz ist äußerst beliebt bei Investment Bänkern und den Angestellten von FBV, HKB und den anderen Banken am Platze. Breite Auswahl feinster Spirituosen, edler Zigarren und einer kleinen Selektion tolerierter Designerdrogen. 

[L-M] Metropolis Komplex (ChaWi) Riesiger Arkologieturm mit angrenzendem Yoshiwara-Vergnügungsbezirk. Eigentümer ist die DeMeKo. Schwerpunkt der öffentlichen Bereiche ist Kultur, Nachtleben und Freizeit. Siehe auch zahlreiche Eintragungen in den anderen TOP LOCATION Listen. Info+ [#berlin S.K63] [HIER]

[O] Ars Vivendi (SKTEM) Bassbreathing-Club auf 3 Floors in einstigem Gewächshaus. Info+ [#berlin S.K52]

[O] Auktionshaus Scharnitzky (Mitte) Zentral am Hackeschen Markt gelegenes, sehr renommiertes Auktionshaus für buchstäblich alles, was irgendwo in Berlin legal ist. Schwerpunkt auf Kunst, Antiquitäten, Schmuck. Scharnitzky gilt als Berlins wichtigster privater Auftraggeber für die Rückbeschaffung verlorener Kunstwerke. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O] Kowalskys Galerie (!Spand) Über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Kunstgalerie in der Villenenklave Maselake. Steht wegen des Verdachts „Beutekunst“ aus F-Zeiten zu verkaufen unter Beobachtung der Preußenstiftung. Bisher konnte aber nichts nachgewiesen werden. Info+ [#berlin S.K56]

[O] Ufaplex (ChaWi) Bombastisch dekorierter Kinoplex in der Metropolis-Arkologie mit 14 Sälen, darunter 2 Säle für klassisches 2D-Kino mit variabler Bestuhlung für Komfort-Kino oder Film-Dinner. Info+ [#berlin S.K52, S.K63] [HIER]

[O] Freihandelszentrum Berlin (Mitte) Das FHZ Berlin im früher markanten, heute zwischen den neuen Megabauten fast schon klein wirkenden Hochhaus des Internationalen Handelszentrums (IHZ) ist Veranstaltungsort wechselnder Ausstellungen, Konzerte, Tagungen, Symposien und Konferenzen. 

[O] Freizeichen (Mitte) Independent Designerlabel mit VR-Store und Vor-Ort-Verkauf für die Underdogging-Szene: Beste Materialien im Berliner Sicherheitsstandard und sorgfältig zurechtgemachtem „Abgeranzt“-Look (auf Wunsch mit echten Einschusslöchern und Einarbeitung der verschossenen Projektile z.B. als individuelle Nieten oder Knöpfe). Info+ [#berlin S.K52] 

[O] Großer Plenarsaal des Reichstags (Mitte) Irgendwann soll der Saal einmal Sitz des Berliner Rates werden. Bis dahin nutzt die BERVAG ihn für Investorenshows, öffentliche Ehrungen und als Event Location für die wichtigsten Veranstaltungen des Jahres (BERVAG Weihnachtsfeier, Neujahrsempfang des Berliner Rates, Berliner Presseball etc.) Info+ [#berlin S.K62]

[O] Hamurabi (Mitte) Nur im Sommer vorhandenes Badeschiff mit zugehörigem Club Stadtstrand unweit des Hackeschen Marktes. Hoher Promifaktor, denn hier kann man bestens von allen gesehen werden. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[O] Museumsinsel (Mitte) Die fünf bedeutendsten Museen Berlins plus das Pergamonhotel der Streletzki-Gruppe. Info+ [#berlin S.K61]  

[O] Schloss Oranienburg (!Oran) Sitz der Bezirksvertretung, kleines Schlossmuseum mit Bilderausstellung und Veranstaltungsort barocker Sommerkonzerne. Info+ [#berlin S.A44]

[O] Siemens-Museum (AGCSIE) Private Sammlung der Siemensfamilie. Umfasst auch Kunstwerke und magische Artefakte. Zutritt nur mit Führung und auf persönliche Empfehlung. Info+ [#berlin S.K57]

[O-M] Klangkraft (!FhKb) Veranstaltungsort für „unplugged“ Konzerte/Tanz ausschließlich mit Künstlern ohne Bodymods. Konzernpublikum. Info+ [#berlin S.A52]

[O-M] Nimmerland (ChaWi) Kleines, aber angesehenes Auktionshaus und Werkstatt des bekannten Anarcho-Künstlers Herbert Künzel. Info+ [#berlin S.K86, Grundriss S.K87, Werbung S.K65]

[O-M] Olympiastadion (ChaWi) Supermodernes State of the Art Stadion für alle Arten von Veranstaltungen (Sport, Musik, Show). Variable Bestuhlung, ausfahrbare Decke, High-End-Laser-, Trideo-, Holo- und AR-Technik. Samstags ausschließlich Fußball. Heimatstadion des FC Teutonia. Info+ [#berlin S.K63]

[O-M] Shinobi Gardens (Mitte) Yakuza-Badehaus (Sento) im zum japanischen Garten umgestalteten Tiergarten. Info+ [HIER]

[M] Blauer Engel (Mitte) Kleines Varieté im Scheunenviertel mit Burlesque-Shows, Live-Musik, frivolen Magie-Shows und akzeptablem Essen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Heile Welt (Mitte) Kleine, aber sehr populäre Off-Galerie in den Hackeschen Höfen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Juliusturm (!Spand) Museum und Veranstaltungsräume in der Zitadelle Spandau. Bei Runnern beliebt, um Zutritt zum sonst gesperrten PsiAid-Sitz zu erhalten. Info+ [#berlin S.K62]

[M] Chiba-Garten (RENSAN) Dem 2033 angelegten Kōrakuen-Garten in Chiba nachempfundener, öffentlicher Wandelgarten mit Tee- und Badehäusern zwischen ehem. Moll-, Greifswalder- und Danziger Str. sowie Prenzlauer Allee. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Sky (!Spand) Berlins größte und modernste AIRobic-Halle in der Altonaer Straße 77. Täglich 24 Stunden geöffnet. Info+ [#berlin S.K52]

[M] Wellfit (!FhKb) Angesagter, 400 qm großer Fitnessclub mit umfangreichem Krav-Chi Trainingsprogramm (plus Yoga, Massagen, Wellness) in einem früheren Speichergebäude. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Rifat Hassans Shooting-Area (ZICTEG) Moderne Paintblast-Arena auf der Grenze von Tegel und Siemensstadt mit eigenem Bier-Restaurant „Gotcha“. Beliebter Treffpunkt bei Konzerngardisten, die hier zeigen wollen, wer das beste Team ist. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Wintergarten (ChaWi) Die intime Alternative zum Friedrichstadtpalast. Revuen und Varietéshows zu sehr gutem Essen. Info+ [#berlin S.K80, Grundriss S.K81], Werbung [#berlin S.K48]

[M] Zoologischer Garten und Aquarium (Mitte) 2070 wiedereröffneter, von AGC/Evo/Aztech-Konglomerat betriebener, einziger Zoo der Stadt.Info+ [#berlin S.K61]   

[M-U] Scheunenbühne (Mitte) An der Rosenthaler Straße gelegene Off-Bühne für freie Kunst. Wegen zum Teil subversiver Programmatik auf der Schwarzen Liste vieler HR-Abteilungen der Konzerne. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M-S] Tierpark (!Lich) Nach Schließung und Plünderung große Freifläche für Gang-Meetings, Jugger-Matches, Combat Biking und für Festivals wie „Rock im Tierpark“. Info+ [#berlin S.A47, S.A37] 

[U] Doc Chops Mod Shop (!Falk) Kleine Wohnzimmerklinik im 4. Stock eines schabenverseuchten Wohnblocks. Passable Qualität für anonyme Wundversorgung und einfaches Cybermodding. Info+ [#berlin S.A45]

[U] Dogg Cage (!MaHe) Heimatarena des Combatbiking Teams Berliner Bulldoggen in einer früheren Solarfabrik. Info+ [#berlin S.K50] 

[U] Funpark Berlin mit Aussichtsrad (ChaWi) Erbärmlich heruntergekommener Vergnügungspark direkt am M-Bahnhof Zoologischer Garten. Tagsüber Touristen, nachts Besoffene und guter Treffpunkt in Zentrallage. Info+ [HIER]

[U] Sechs-Tief (!Grop) Kampfarena, Kampfsportschule, Fitnesshalle und Bar. Gelegentliche Showkämpfe mit hohen Wettsummen. Info+ [#berlin S.A91, Grundriss S.A92]

[U] Stroganoff (!Köpe) Debattierhalle des Institut für angewandte Eristik mit angeschlossenem Restaurant. Wichtigster Treffpunkt des Bezirks. Info+ [#berlin S.A49]

[S] ASCF Allgemeiner Sportclub Falkensee (!Falk) Mit Bezirksmitteln geförderter Sportclub für alle Sportarten. Ein verzweifelter Versuch, den Kids etwas Sinnvolleres zu tun zu geben als Klebstoff zu schnüffeln und Mitglieder rivalisierende Cliquen abzustechen. Info+ [#berlin S.A45]

[S] BGS-Trainingsstätte Germendorf (!Oran) Urbanes Manöver- und Trainingsgelände, in dem auch verschiedene Seminare für Gardisten, Joint Operations Manöver der Berliner Konzerne und (selten) Stadtkrieg-Matches stattfinden. Info+ [#berlin S.A44]

[S] Das Höllenloch (!Grop) Regelmäßig schicken die Sensationsmedien Aufzeichnungsdrohnen nach Gropiusstadt, die spektakuläre Bilder von anarchistischer Armut und Gewalt beschaffen sollen. Immer fündig werden diese an der Kreuzung Neuköllner / Fritz Erler, wo sich inwischen jede Woche zur besten Sendezeit verzweifelte Jugendliche zusammenfinden, um sich vor den seelenlosen Augen der herbeischwebenden Kameras die Grütze aus dem Hirn zu prügeln. Die Hoffnung: Die besten Bilder bekommen und so das Standing in der Randalekids- und Gangszene von Gropiusstadt erhöhen. Und wenn man träumen darf: Irgendeinem reichen Showproducer auffallen, der einen dann als Darsteller für eine Action Trid Serie castet. Einen in die Bodyguard-Mannschaft eines Promis oder ein Stadtkrieg-Team vermittelt. Oder wenigstens irgendeine Sugar Mommy / einen Sugar Daddy dazu bringt, einen mit der Limo für ein paar sexuelle Abenteuer abzuholen. Lageplan [#blutundspiele S.86] 

[S] Lausitzer Platz (!FhKb) Alljährlicher Ausgangspunkt der 1.-Mai-Feiern. Umfeld stark befestigt, höchste Dichte von Anarcho- und Anarchotouri-Läden/Bars. Info+ [#berlin S.A48]

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TOP-SPOTS BERLIN: Shopping

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Es folgt Liste 4:

TOP-SPOTS: SHOPPING

[L] Coiffeur Artur König (Mitte) Berlins Nr.1 Promi-Frisör, mindestens ebenso oft in Talkshows wie in seinem Laden am Hackeschen Markt. Monatelang ausgebuchte Warteliste. Wer von ihm zur Fashion Week oder Berlinale frisiert wird, ist wahrhaftig wichtig. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[L] pure (Mitte) Hybrid aus Lebensmittelladen und Restaurant der Oberklasse-Bioladenkette nature mit Blick über den Gendarmenmarkt. Beliebt bei Elfen und trendbewussten Veganern. Info+ [#berlin S.K49]

[L] Schuster Zigarrenwelt (Mitte) Flagship Store der Bünder Traditionsmanufaktur mit angeschlossenem Rauchsalon, in dem sich Geschäftsleute für verschwiegene Deals treffen. Info+ [#berlin S.K81]

[L] Rheingold Store am Dom (Mitte) Berlins erste Adresse für feine Geschäftsanzüge vor allem im Simplicité- und Hard Business-Style. Bild [#berlin S.K43]

[L-O] Anastasia (!Köpe) Legendäres russ. Mode- und Einrichtungshaus des Nouveau-Retro-Stils. Hier bekommt die Nouveau Bohème alles: Renaissance-Geschäftsanzüge, Musikpressungen auf Schellackdisks (SDs), Jugenstilmöbel mit versteckter Hightech, mechanische Uhren, sogar Art-Déco-Griffschalen für die Handfeuerwaffe.

[L-O] DRESScode Berlin (2x Mitte, 1x !FhKb) Die drei DRESScode Stores in der Friedrichstraße 37, im Alexandria am Alex und in der Schmidstraße 4 beim Kult-Club Schrapnell bieten eine auf das Berliner Publikum abgestimmte Auswahl gepanzerter Edel Outfits vom Leather Cap mit Skullcap Inlay über den Cyberpirate Kevlarmantel mit dreifach gefalteten, breiten Armaufschlägen zur Abwehr von Klingenattacken bis zu Hartschalen Overknee Boots mit Trittverstärker. Werbung [#berlin S.K52]

[L-O] Engel & Wöllner (Mitte) Über die Stadtgrenzen hinweg operierendes, international vernetztes Handelsunternehmen für Immobilien. Berlins bekannteste Maklerin Ann-Sophie Delacroix scheut nicht davor zurück, Runner anzuwerben, um ihre Umsatzziele zu erreichen. Info+ [#berlin S.K78] [HIER]

[L-O] FACES (of Berlin) (Mitte) Multinationale Modelagentur mit exzellenter Reputation. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[L-O] Gendarmenmarkt (Mitte) Berlins schönster Platz wird umsäumt von Boutiquen und Geschäften aller Super-Luxus-Labels (Anielski-Joop, Rheingold, Guccio). Info+ [#berlin S.K62]

[L-O] noir (Mitte). Über Berlin hinaus bekanntes Modehaus für stilvolle Defnoir-Panzerlangmäntel am Hackeschen Markt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[L-M] Q-Mall (ChaWi). Europas längste Mall im überdachten und komplett mit einer Parkebene unterkellerten Kurfürstendamm. Shops aller wichtigen (Edel-)Marken plus passende Nobelgastronomie, dazwischen immer aber auch “einfachere” Geschäfte und kleine Betreiber, Berlin-Nippes, Touristenfallen und Treffpunkte für Insider. Info+ [HIER] [#dids1 S.52] [#berlin S.K62, Bild S.K5] [#dp:adl S.114, Bild S.115], Host [HIER]

[L-M] Der Hort Saeder-Krupp MegaMall Berlin (SKTEM). Der für die Öffentlichkeit zugängliche Teil von Saeder-Krupps Arkologie in Berlin beherbergt über hundert Geschäfte, Restaurants, Bars, Fitness-Studios, einen eigenen M-Bahnhof und mehrere Sicherheitsschleusen in die gesperrten Arkologiebereiche. Info+ [#dp:adl S.113] [#berlin S.K60 (dort: „Tempelhof-Einkaufszentrum“)]

[O] Augmented Virtuality (Mitte) Designschmiede für personalisierte VR. Entwickelt nach Kundenwunsch den Look von Personas, Marken, VR-Präsenzen, Agenten, Programmen, Pets … You name it. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]    

[O] DRESScode Xtreme (!FhKb) Unweit des Schrapnell gelegener Concept Store mit einer Spezialauswahl modischer Panzerkleidung inklusive Styling-Service für DRESScode Motorradkombi-Vollrüstungen, z.B. für Motorradgangs. Werbung [#berlin S.A58]

[O] Equilibrium Electronics (AGCSIE). Vom M-Bahnhof Nonnendamm durch Gassenschacht U4-12 erreichbarer Elektroshop für Profis und Technerds. Ankauf ohne Fragen, Verkauf ohne RFID, Reparatur schnell und diskret.

[O] Hundertwasser Design Bureau (Mitte) Auf der Sucher nach personalisierten AR-Pets, -Personas, -Sekretären und -Agenten? Das Büro am Hackeschen Markt erfüllt jeden Wunsch. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77] 

[O] KaDeWe (ChaWi). Legendäres Nobelkaufhaus altberliner Prägung mit breiter, vollverglaster Brücke über die Entlastungstrasse zum Neuen Europacenter und spektakulärem Food Court im neu gebauten 12. Stock. Info+ [#berlin S.62] [#dp:adl S.114] [HIER]

[M] Kuhle & Contacts (Mitte) Boomende Werbeagentur mit Spezialisierung auf Reputation Management und Verbürger-Vermittlung. Eine der wenigen Agenturen, die sich mit dem Wirken professioneller Rufmörder sehr gut auskennt, auch die wichtigen Anbieter betreffender Dienste in Berlin erfasst hat und Wege entwickelt, gegen Schmierkampagnen, Social Stalking und Verleumdung vorzugehen. Wirbt Schattenläufer an. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] Verbürgern [#berlin S.A41]

[O] nature (Je 1x in !FhKb, ChaWi, Mitte, !Oburg, SKTEM) Edel-Bio-Ladenkette mit 5 Niederlassungen in Berlin. Info+ [#berlin S.K65]

[O] Pioneer Cybernetics (ChaWi) Nahe Zoo gelegene Cyberklinik der Novatech-Tochter mit exzellentem Ruf. Sehenswert das Cyberia Cafè im 34. OG auf dem Glasdach des Pioneer Showrooms. Info+ [HIER]

[O] Riskin Immobilien (Mitte) Zwielichtiger Immobilienhändler, der gerne Schläger oder Straßenrunner anwirbt, um Kaufofferten Nachdruck zu verleihen oder anderweitig Druck auf Verhandlungen auszuüben. Info+ [#berlin S.K78]

[O] Schöner Leben Body Mall (Rdorf) Am M-Bahnhof Alt-Tegel gelegenes Einkaufszentrum rund um Körperoptimierung, Fitness und Beauty. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Stadl München (Rdorf) Etwas abseits in der Tegeler Body Mall „Schöner Leben“ angesiedelter Fashion Store der Münchner Edelmarke. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Swarovski Optics Flagship Store (Mitte) Vergesst Zeiss. Der Vorzeigeshop der Edelmarke für Cyberaugen, -brillen und -kontaktlinsen in den M-Bahn-Bögen am Bahnhof Hackescher Markt bietet das Beste, was man im Bereich Sichtoptimierung kriegen kann. Für entsprechend zahlungsfähige Kundschaft ist sogar Alpha- und Betaware unter dem Ladentisch erhältlich. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[O] Weinhandlung Zaubertrank (!FhKb) Kleine, sehr gut sortierte Weinhandlung ausschließlich mit tropfen höchster Qualität und kleiner Ecke zum Verkosten (Mini-Wein-Bar). Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85]

[O] ZITTYTREND! (ChaWi) In der Q-Mall am Kurfürstendamm 113 gelegenes, 2058 gegründetes Modehaus mit VR-Store und exklusivem Sortiment ausgewählter Fashion der angesagtesten Luxus- und Oberklasse-Labels. Werbung [#berlin S.K25, S.K52] 

[O-M] Alexandria MegaMall (Mitte) Früheres Aushängeschild von Konzernberlin, heute wegen seiner äußerlich abstoßenden Bunkerbauweise etwas im Niedergang begriffen. Wegen höchster Bomben- und Anschlagssicherheit bei besorgten Bürgern weiterhin beliebt, langsame Wandlung von der Luxus- zur Mainstream-Mall (mit ersten Unterschicht-Shops). Beinhaltet u.a. die Dunkeldiskothek „Obelisk“. Info+ [#berlin S.K62] [#dp:adl S.114]

[O-M] Cryo Clothes (ChaWi) Fashion Shop in der Kantstraße mit wechselndem, immer top modischem (Jugend-)Sortiment. Bei weiblichen Runnern beliebt wegen der enormen Auswahl stylischer Kampfstiefel im Untergeschoss. Zudem eine der besten Vidflash-Selektionen Berlins Werbung [#berlin S.K52]

[O-M] Genetique (ChaWi) In massivem Neubau zwischen Zoo und Gedächtniskirche gelegenes Leistungsschauzentrum für Aztechnology-Töchter mit Showroom „Auris“, in dem gerne Gala-Empfänge bei der Präsentation neuer Produkte gegeben werden. Info+ [HIER]

[O-M] Metropolis (ChaWi) Riesiger Metropoliskomplex mit mehreren Malls, Restaurants, Cafés etc. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O-M] Pandoras Box (!FhKb) Kleine, sehr gut sortierte Handlung für Kleinodien, Kuriosa und Telesma. Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85]

[O-M] ProHumana (Mitte, ChaWi, !Köpe) Edel-Ableger der „Anarcho-Kaufhäuser“ von MetaHumana mit Fokus auf gutbetuchte Nouveau Bohème- und Retro-Kundschaft. Highlights sind Schuhe, Modeartikel und Lebensmittel aus den alternativen Berliner Betrieben sowie den JVA-Manufakturen. Info+ [HIER] und [HIER]

[O-M] SKSD Flagship Store (SKTEM) Shop für Waffen, Panzerung und Survival Gear mit breiter Auswahl an S-K- und Onotari-Merchandising sowie Basecaps und Jacken im Stil des Saeder-Krupp Sicherheitsdienstes SKSD, der während Anarchie und Teilung Polizeiaufgaben in einigen Bezirken wahrnahm.

[O-M] Talisklafterey Vilem B. Jirák (!FhKb) Im 3. Stock eines Wohnhauses gelegener Taliskrämer mit überzeugender Auswahl und Klafter-Angebot. Info+ [#berlin S.A84, Grundriss S.A85] Klaften [#berlin S.A41] 

[O-M] Teschkes (ChaWi) Von Ex-Stadtkrieg-Profispieler Teschke betriebener Sportartikel- und Fanstore der Berliner Clubs. Info+ [#berlin S.K59]

[O-M] Wakk-O (RENSAN) Berlins Megamall für japanische Absonderlichkeiten. Hier finden Visual Kei, NuFurries, Chrome Lolitas, Yamanbas, Sleazy Samurai, Chanwaru und Kogal Bunhop alles, was sie zum Leben brauchen (inkl. Disco „Kawaii“). Info+ [HIER]

[O-S] Fundstübchen (!Spand) Im Schwarzen Hahn (Fort Hahneberg) gelegener Schwarzmarkt mit breitem Angebot offerierter Produkte und angeschlossener Auktionshalle in der Spitzgrabenwehr. Info+ [#berlin S.A87, Grundriss und Lageplan S.A88] Schwarzer Hahn [HIER]

[O-S] Karl-Marx-Allee (!FhKb) Europas längster Kunstmarkt mit über 100 (Klein-)Galerien und zahllosen Künstlercafés/-bars. Info+ [#berlin S.A48] 

[M] AmmoK (überall) Traditionsreiche F-Berliner Waffen- und Munitionsläden mit solider Reputation. Schwerpunktmäßig in alternativen Bezirken, mit einigen neuen Vorzeigefilialen im Westen, die auf „respektabel“ machen. Info+ [HIER]

[M] Angelas Magisches Klimbabum (AGCSIE) Verkramter Magic-Shop, der im Ruf steht, Orichalkum auftreiben zu können. Angesichts der an das Messie-hafte grenzenden Shopoptik könnten sich hier Tonnen des Materials verbergen, ohne dass die oft geistig absente Betreiberin es wüsste. Info+ [#berlin S.K57]

[M] Bärlin (Mitte) Souvenirshop mit zwergischem Betreiber, der über ein breit gefächertes Wissen über Berlin und aktuelle Ereignisse und Gerüchte verfügt. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Berliner Großmarkt (Mitte) Berlins größter Umschlagplatz vor allem für die Dinge des täglichen Bedarfs. Lage am ausgedehnten Westhafen. Info+ und Lageplan [HIER] [#berlin S.K82]

[M] Berliner Kreditanstalt (überall) Im Status F entstandene Genossenschaftsbank für alternativen Zahlungsverkehr (beglaubigte Schuldverschreibungen) und Kreditvergabe an SIN-lose. Info+ [HIER] (inkl. Lage der Weddinger Niederlassung)

[M] Bottermanns Schattenklinik (!Lich) Exzellente Klinik, betrieben von früherem AGC-Chefarzt Werner Bottermann (Zwerg). Info+ [#berlin S.A51]

[M] Erbays Gemüseladen (AZTSHW) Unspektakulär wirkender Gemüseladen mit verstecktem Tunnel zu Barghest-Zuchtstation. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Glowakis Klingen (ZICTEG) Auf Nahkampfwaffen spezialisiertes Waffengeschäft mit beeindruckender Auswahl neuester und antiker Klingen. Schwarzware im Keller. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Hausners Garage (Potsd) Autowerkstatt mit großem Ersatzteillager an der L40. Betreiber Hausner ist ein zäher Elf, der auch illegale Einbauten durchführt. Enge Connections zu den Autobahnkriegern von der B101 und den Kampfbike-Gangs des näheren Umlandes. Info+ [#berlin S.K59] 

[M] Hanfitamin-Shop (!Köpe) Fachgeschäft für rein biologische Entspannungsmedizin. Gut sortiertes Geschäft mit extrem unsortierter Betreiberin. Zeit mitbringen! Info+ [#berlin S.A55]

[M] Jaroschs Baumhaus (Zdorf) Verkramter Laden für Hand- und Heimwerkerbedsarf. Verkauft unter der Hand auch semilegale oder „spezielle“ Werkzeuge. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Löfflers Magicshop (!Spand) An der Pichelsdorfer Straße gelegener Taliskrämer mit freundlicher Besitzerin, die wenig Fragen stellt. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Out/Insider (Zdorf) In der Schlossstraße 54 gelegener Kult Fashion Store mit 5 Ebenen und breitem Spektrum an Styles und Accessoires. Lizensierter Cyberpirate-Store. Werbung [#berlin S.K52] 

[M] MILITANA (ChaWi) Am Dunkelzahnplatz beheimateter Fashion Shop guter Auswahl gepanzerter Kleidung plus kleinem, aber feinem Sortiment persönlicher Verteidigungswaffen (Pistolen, Schlagstöcke, Taser) und Drohnen. Werbung [#berlin S.K52] 

[M] Ralwes Guns (StraFre) Gut sortierter Waffenladen an der Peripherie, d.h. mit gutem Zugriff auf Angebote und Nachfragen aus der Brandenburger Ödnis. Besitzer Carlos ist bestens in der Szene vernetzt und besitzt angeblich mehrere Lagerhäuser voller Militärware im Umland. Info+ [#berlin S.K60]  

[M] Resistor Elektronik (!Lich) Durch mehrere verbundene Wohnungen wuchernder Elektrohändler mit Schwerpunkt auf Gear für den Widerstand gegen Überwachung und Kontrolle. Eigener Anonymisierungsdienst entfernt RFIDs, Marker, Seriennummern etc.

[M] Sony Kommlink Store am Hackeschen Markt (Mitte) Repräsentativer Kommlink-Shop in den M-Bahn-Bögen. Der hiesige Servicetechniker Fabio ist ein Genie was das Entsperren von Kommlinks angeht. Hint, hint. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] Tir Nan Shop (ChaWi) Touristischer Nippesladen für „elfische Kunst“ und „Eso-Design“ an der Gedächtniskirche. Info+ [HIER]

[M] TRIAGE Privatklinik (!FhKb) Dr. Ezkibel ist ein alteingesessener elfischer Mediziner im Kreuzbasar am Moritzplatz mit gut ausgestatteter Klinik. Kauft auch gebrauchte Implantate oder „interessante BioTech Daten“ an. Info+ [#sr2050 S.114, Bild Dr. Ezkibel S.114, Lageplan S.104] [VIDEO] (ca. ab 4:15)

[M] Verschließmeinnicht (Mitte) „Einbrecher-Fachgeschäft“ (Schlüsseldienst und SecTech-Verkauf) betrieben vom in Berlin bekannten Ex-Knacki und Serieneinbrecher Karl Korff. Info+ [HIER]

[M] WummenWelt (überall im Osten) In F-Zeit entstandene Berliner Alternative zur Waffenkette Weapon’s World. Kerngeschäft der WuWe sind Second-Hand-Waffen und Altmayr-Produkte.

[M-U] DaTaPuLs (RENSAN) Kompetenter Elektrohändler. Gelegentlich „vom Lkw gefallene Ware“ verfügbar. Info+ [#berlin S.K58]

[M-U] HomeHelper Baumarkt (überall) Der Allround-Ausstatter (#reiseführer). Filialen-Tipp: Bernhard-Rybar-Straße in Moabit. Info+ Katalog [#reiseführer S.161] Lageplan Filiale Wedding [HIER]

[M-U] Medicare (AZTSHW, Mitte, !Lich) Für den Berliner Testmarkt gegründeter deutscher Ableger von Aztechnologys Tochter „Medicarro“. Versucht, sich mit reduzierten Leistungen als Billigalternative im Berliner Osten zu etablieren. Info+ [HIER]

[M-U] The Neutopist (Rdorf) Unweit des M-Bhf Alt-Tegel gelegener Nerd- und Comicstore mit eigener Kellerkneipe “Grumpfy”. Berlins größte Auswahl an seltenen Captain Corporate Sammelkarten. Überraschend gut gesicherter Host für VR-Tabletop-Runden.

[M-U] Ödnur Pyramide (!FhKb) Kleinere und richtig große Ödnur Supermärkte gibt es überall in Berlin. Das größte Shoppingcenter des Ödnurkonzerns aber ist zugleich der Sitz der Berliner Zentrale des türkischen Megakonzerns (der sich hier wie dort mit weit mehr als nur Lebensmitteln und preiswerten Textilien beschäftigt). In dem eher großzügig als Pyramide zu betrachtenden, sich nach oben verjüngenden, mit den umliegenden Wohnblöcken reichlich verwachsenen Schachtelbau mit aufgesetzt wirkender Pyramidenspitze am Kottbusser Tor befinden sich neben dem größten Ödnur-Markt der Stadt zahlreiche Cafés, Dönerias, ein Ödnur-Kleidergeschäft, ein großes Ein-Euro-Paradies, eine Reste-Rampe, ein großer Kommlinkshop („Ödnur Allkom Ay Yildiz“) einer der wenigen Berliner „Ödnur Erkan Mobilya“-Möbelläden und eine Reihe kleinerer, verpachteter Läden mit Friseuren, Barbieren, einem türkischen Brautmodengeschäft etc. In den oberen Etagen ist die Ödnur-Konzernführung für Ödnurs wichtigsten Markt außerhalb der Türkei untergebracht, rückseitig des M-Bahnhofs Kottbusser Tor befindet sich ein großer Parkplatz für Kunden und Lieferverkehr, mehrere Lager und Manufakturen des Konzerns sind im engeren Umfeld verstreut. Das angrenzende Emirat und Scharia-Gebiet Kreuzberg lässt sich durch die Pyramide hindurch betreten, die Pyramide selbst ist „Sondergebiet“ (sie gehört zum Emirat, die Scharia ist hier aber der Touristen wegen so weit gelockert, dass sie faktisch nicht existiert). Seit die Lausitz-Arkaden am nächstgelegenen M-Bahn-Halt Görlitzer Bahnhof geöffnet haben, hat einerseits der Betrieb in der Gegend nochmal zugenommen, andererseits häufen sich auch „Störfälle“ in beiden Malls, die mitunter auf Schattenläufer zurückgehen (Langfristig wird sich nur eine der beiden Malls halten können – Ödnur ist alteingesessen, bei Türken beliebt, aber laut und ziemlich heruntergekommen, die Lausitz Arkaden sind ultramodern, teilweise ebenfalls an ein türkisch-arabisches Publikum ausgerichtet und deutlich vornehmer. Ein bisschen Ankara versus Dubai). Info+ Ödnur [#dids S.59] Ödnur Pyramide [#diegraueeminenz S.48-50]

[M-S] Großer Tiergarten (Mitte) Nachts (speziell im Sommer) Berlins größter Open Air Markt für Prositution und Drogenhandel. Info+ [#berlin S.K62]

[M-S] Lichtenberger Mittwochsmarkt (!Lich) Praktisch im ganzen Bezirk stattfindender Tausch-, Trödel- und Wochenmarkt. Neben Händlern auch zahlreiche Hinterhof- und Privatverkäufe. Jeder bringt raus, was er nicht mehr braucht oder selbst gebastelt hat. Viele Fabrikverkäufe der im Bezirk ansässigen Manufakturen. Hochsaison für Klafter! Info+ [#berlin S.A45] Klaften [#berlin S.A41] 

[M-S] Osramhöfe (Mitte) In Weddinger Industriealtbau gelegener Basar mit großem Warenlager der Russenmafia, mehreren russischen Bars, Tanzdielen etc. Unter Kontrolle der Lideri Nadjeska „Drakova“ Girkin („Die Drachin“). Info+ [#reiseführer S.146] [#berlin S.K18] [#mephisto43 S.20] [HIER]

[M-S] Schattenmarkt (!Lich) Berlins bekanntester Straßenmarkt für Schwarze und Graue Ware am M-Bahnhof Landsberger Allee. Klassischer Rynak mit Verkauf direkt aus Kofferraum und von der Pritsche. Info+ [#dids1 S.68] [#dids2 S.82] [#berlin S.A49, A61] [#dp:adl S.49]

[U] Akasha Reinigung und Änderungsschneiderei (überall) Bietet “versehentliche” Zerstörung von Kleidungs-RFIDs beim Schnelltrocknen in osteurop. Mikrowellen-Trocknern.

[U] Berlin Kombat (!MaHe) Berlins größter alternativer Ausstatter für Straßenkämpfer und Gangmitglieder. Große Auswahl an gebrauchten Wummen, Klingen, Panzerungen, Gear. Gelegentliche „Schnellfeuer“ Sales, wenn eine Ladung Militärgear vom Lkw gefallen ist.

[U] Dr. Sadistics Praxis (Rdorf) Kleiner Bodyshop Schrägstrich Tattoo- und Piercing-Studio. Betreiber ist ausgebildeter Arzt (Freie Universität Berlin) mit künstlerischer Ader. Führt auch anspruchsvolle ästhetische Cybermoddings aus (aufwendige Lackierungen, silbereloxierte Tribal-Arme, invertierte Cyberaugen, Cyberaugen mit Bildschirmfunktion etc.). Info+ [#berlin S.K54] 

[U] Gimlis Garage (Mitte) Betrieben von (tadaa) einem Zwerg mit Fokus auf Klaften, Refitting und De-Branding ausgedienter Klein-Lkws, Vans und Pritschenwagen. Info+ [HIER] Klaften [#berlin S.K41] 

[U] Habibi Supermärkte (überall) Alternative Berliner Lebensmittelkette mit primär türkisch-arabischen Kunden. Viele Nahost-Produkte, davon viele in Berlin hergestellt.

[U] Incredibly Strange Sims (!Grop, !Pank) Zwei verkramte Läden für abgedrehte Sims und möglichst seltene/verstörende Chips. Möglichkeit zur Speicherung von sensiblen Daten auf WORM-Datentresor als „Lebensversicherung“. In Shader-Hand.

[U] Mädd Mäxx (!Grop) Bekannter Ausstatter der M-Jock-, Parkour-, Urban Exploration- und Neo-Nomaden-Szene. Inhaber Mäxx (Ex-SurfTurf, Elf) und Personal kennen sich aus und wissen, was aktuell in Big B abgeht. Urbanite Style [#reiseführer S.26]

[U] Märkte an den Müggelbergen (!Köpe) An allen Tagen werden entlang der Wege zu den Müggelbergen Waren aus dem Kofferraum verkauft. Die Besonderheit: der besonders hohe Anteil an schwarz gehandelten Telesma, praktisch Berlins größter Taliskrämer-Rynak (natürlich viel Ramsch und Wicca-Nippes; die beste Qualität bieten die sorbischen Händler aus dem Spreewald). Info+ [#berlin S.A49]

[U] M-Speed (!MaHe) Das M-Speed sieht sich als geistigen Nachfolger des bereits Ende der 2050er geschlossenen „U-Bahn“. Die engmaschige Überwachung des modernen M-Bahn-Betriebs hat zwar die Subwayjockey-Szene weitgehend gekillt, einige Unentwegte aber halten am Speed-Kult des M-Bahn-Surfens fest – oder leben sogar von SimSinn-Aufzeichnungen ihrer halsbrecherischen Stunts. Das M-Speed befindet sich direkt an der M6, die innerhalb der alternativen Gebiete als „skandalös schlecht gesichert“ gilt – eines der letzten Paradiese der Surferszene. Die Inneneinrichtung besteht größtenteils aus den Resten ausgeschlachteter U- und M-Bahn-Wagen und fungiert ebenso als Bar wie als Verkaufsraum für Subwayjockey-Bedarf (Berlins größte Auswahl an Gecko-Handschuhen!) sowie Ausrüstung und Labels der Urbanite-, Urban Exploration- und Parkour-Szene. Info+ U-Bahn [#dids1 S.64] Subway Jockeys [#dids1 S.180] Urbanite Style [#reiseführer S.26]

[U] Pulverfabrik (!Spand) Eiswerder Waffenmanufaktur mit Direktverkauf für Munition und Schusswaffen (ohne Markierung handgefertigte Maschinenpistolen, Karabiner, Sturmgewehre). Unter Kontrolle des Waffenschiebers Osman Krekar Barzani (Ork) und seinen „Freunden“ von der islamistisch-kommunistischen kurdischen Terrorgruppe Khabat 44. Verkauf nur an der Gruppe vertraute Personen (Kauf-Weitervermittlung z.B. über Spuk von der Kneipe Eiskeller). Info+ [#berlin S.A76]

[U] Rastplatz Fischer (Sfeld) Kleiner Autohof im Süden des Bezirks unweit des Schönefelder Kreuz. AldiBurger, Motel, Automatentankstelle, ein paar kleine Werkstätten und im Umfeld viele Schuppen, Container und Garagen verschiedener Größe. Beliebter Schmugglertreff und Umladestation für Schwarzmarktware. Info+ [#berlin S.K60]

[U] Schattenklinik Eiswerder (!Spand) Anarchistisches Schwarzes Kreuz Klinik auf der Inselfestung Eiswerder. Verkauf von gebrauchter Cyberware und Einbau von mitgebrachten Systemen. No questions asked. Info+ [#reiseführer S.126, Grundriss S.127] [#berlin S.A76, Lageplan S.A77]

[U] Schönefelder Trödelmarkt (Sfeld) Allmonatlich am ersten Sonntag stattfindender Trödelmarkt auf großer Freifläche unweit des Flughafens. In der Hauptsache unspektakulär, aber einer der größten Trödelmärkte Berlins, in dem immer wieder auch Schätze zu finden sind. Info+ [#berlin S.K60]

[U] Softline (StraFre) Schon vor Jahren musste der letzte große Ton- und Datenträger-Dealer der Berliner Musik-Enthusiasten seinen Stammplatz in der Breite Straße 13 räumen. Zwei Umzüge und eine Neugründung später findet man ihn absolut JWD (janz weit draußen) an der Peripherie von frdersdorf, dafür aber mit fast doppelter Fläche in einem einstigen Herlitz-Logistikzentrum. Im Softline arbeiten (und z.T. leben) nur Sound-Enthusiasten und absolute Geeks mit Leidenschaft für veraltete Technologie – je obskurer, seltener oder ausgestorbener, desto besser. Gerade Letzteres macht die Softline-Crew zum unverzichtbaren Kontakt für die Schattenszene: Alte Speicherchips, erbeutete Uralt-Festplatten, Prä-Crash-Cyberdecks, Floppy Disks und Datenbänder, die Crew ist die beste Chance, das Gespeicherte nochmal irgendwie auszulesen. Und natürlich gibt’s im Kneipenbereich der vollgeramschten Lagerhalle neben Soundliegen auch Sitznischen mit Ports und Jacks zur Kabelmatrix Berlins. Info+ [#dids1 S.65, Werbung S.50]  

[U] The Body Chop (alle alternativen Gebiete) Alternative Ripperdoc-Kette. Meist ein erfahrener Doc als Aufseher, OP-Teams bestehend aus Studenten oder Amateuren mit ARO-Unterstützung. Bietet „Abfuckprämie“ für Ausbau alter Cyberware (Verkauf der Altware deckt OP-Kosten, ggf. übrig bleibender Rest wird anteilig ausbezahlt). Werbung [#berlin S.A74]

[U-S] Autonomer Tauschbasar Eiswerder (Spand) Ständiger Markt auf den Freiflächen der autonomen Inselfestung im Spandauer See. Primär graue Ware, eigene Munitionsmanufaktur vor Ort. Info+ [#berlin S.A49, S.A76, Lageplan S.A77]

[U-S] Leonak (Mitte) Der Rynak auf dem Leo (Leopoldplatz) im Wedding ist einer der kleineren Schattenmärkte Berlins und im Gegensatz zu manch anderem nicht in der Hand einer bestimmten Verbrechensgruppe. Viele Freihändler, Schmuggler und Schieber. Indirekter „Schutz“ durch die Likedeeler, die örtliche Gangs und Runner anwerben, um die Unabhängigkeit des Leonaks zu erhalten. Info+ zum Leo [HIER] 

[U-S] MetaHumana (alle alternativen Gebiete) Im Status F entstandener alternativer Nachfolge-Betreiber der aufgegebenen Berliner Warenhäuser. Neben Verkauf von Zweite-Hand- und Zweite-Wahl-Artikeln bietet MetaHumana einen umfassenden Reparaturservice sowie Geräteverleih. Info+ [HIER] und [HIER]

[S] ORWO (!MaHe) Mehrstöckiger Tauschmarkt plus zahlreiche niedergelassene Dealer und Schieber in uraltem, siebenstöckigen Industriegebäude, in dem auch die polit. Bezirksvertretung sitzt. Info+ [#berlin S.A67, S.A26]

[S] Pemex Tankstelle an der Neuköllner Straße (!Grop) Die Pemex an der Neuköllner Ecke Fritz Erler gegenüber einigen besetzten Wohnblocks und einem Stuffer Plus wurde auf einem umfassenden Waffenlager errichtet, das der Tankstellenbetreiber bei der Vergrößerung der Lagertanks vor einiger Zeit eher zufällig entdeckte. Seitdem hat er Kontakte zur Schattenszene (und den Gangs der Gegend) geknüpft, um die Waffen stückweise abzustoßen. Im Angebot ist beste Militärware aus den 2050ern, vielleicht ein vergessenes Thraex-Lager. Schnell hin und zuschlagen, ehe es auffliegt! Lageplan [#blutundspiele S.86]

[S] Schrotter (!MaHe) In der Rissenbeckstraße unweit des Helter Skelter gelegener, gigantischer Schrottplatz mit anmietbaren Werkstätten, Garagen und Lagercontainern. Zahlreiche Schlosser- und Kfz-Betriebe im Umfeld. Info+ [#berlin S.A50] Betreiber [HIER]

TOP-SPOTS BERLIN: Essen + Trinken

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/// Die Picks der Runnerszene – von Anne Archiste ///

Wie [hier] bereits gesagt, hat die Berliner Runnerszene eine ganze Reihe von „Masterlisten“ der aktuell heißesten Spots des Megaplex erstellt, die – unterteilt nach Themen wie Übernachten, Nightlife etc. – eine aktuelle und sich in Zukunft weiterhin aktualisierende Liste der kennenswertesten Berliner Locations darstellen. Und das so kompakt wie möglich gekennzeichnet nach sozialer Schicht:

[L]uxus [O]berschicht [M]ittelschicht [U]nterschicht [S]quatter

Und weiter geht’s mit Liste 2:

TOP-SPOTS: ESSEN + TRINKEN

[L] Gislinde (Mitte) Nobelrestaurant am Gendarmenmarkt, in dem klassische Landfrauenküche zelebriert wird (legendärer Zwiebelkuchen). Info+ [#berlin S.K62]

[L] Keyakizaka (RENSAN) Bestes und teuerstes japanisches Restaurant der Stadt. Treffpunkt aller Top-Konzerner der Japankons. Schwerstens bewacht.

[L] Restaurant Belvedere Sans Soucis (Potsd) Im und um das Belvedere auf dem Klausberg errichtetes Nobelrestaurant im Besitz der Preußenstiftung (PSt) mit großem Sommergarten und international gefeierter Küche. Im Sommer Barockkonzerte, im Winter der begehrteste Ort für Weihnachtsfeiern der Konzerne (gerne mit Schlittenfahrt durch den Kunstschnee-bepuderten Park von Schloss Sanssouci und Unternehmensansprache im (sonst der PSt vorbehaltenen) Muschelsaal oder der Orangerie). 

[L] Schnepfendreck (Mitte) Mehrfach preisgekröntes Privatrestaurant von Starkoch Alexander Hesslich in den Hackeschen Höfen, das ausschließlich den Bewohnern der Höfe und deren Gästen offen steht. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[L] Seçkin (!Lich) Im Dachgeschoss eines Betonwohnblocks mitten in Gangkrieg-Gebiet gelegenes Nobelrestaurant mit gepanzerten Panoramafenstern (zoomfähig) auf die Gewalt in den Straßen. Zieht samt Einrichtung um, falls das Umfeld zu unspektakulär wird.

[L] Stop Motion (ChaWi) Berlins exklusivster Club nur für Trolle. Schwere überdimensionierte Ledersessel, feine Zigarren, riesige Whiskey-Tumbler. Hier treffen sich Troll-Professionals vom Personenschützer über den Manager bis zum Runner. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] Avo (Mitte) Sich langsam drehendes Panorama-Restaurant in der Kugel des Fernsehturms am Alexanderplatz. Lange Warteliste für Reservierungen (blühender Schwarzmarkt). Info+ [#berlin S.K62]

[O] Byron & Bowie (Mitte) Berühmte No-Nonsense-Bar in den Hackeschen Höfen mit über 100 Sorten Absinth und internationalem Publikum für ernsthafte Trinker. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[O] Café Freder (ChaWi) Etwas versteckt im 16. Stock der Metropolis-Arkologie gelegenes Café mit mehreren privat anmietbaren, prunkvoll dekorierten Salons (modernste Präsentations- und Kommunikationstechnik, beliebt für Investoren-Pitches der DeMeKo zu neuen Film- und Musikprojekten. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O] Costa Negra (Mitte) Edle Zigarrenlounge und Bar im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Ausschließlich südamerikanische Zigarren. Breite Rum-Auswahl und die besten Cuba Libre der Stadt. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.77] 

[O] Couatl Bar & Grill (AZTSHW) Sehr gediegenes aztlanisches Steakhouse mit legendärem Elf-Gänge-Rodizio-Menü und „Mex ohne Tex“ Schlemmereien. 

[O] Farinee (Rdorf) Nach allen Seiten offene Saft- und Cocktailbar in der Body Mall „Schöner Leben“. Jeder, der in der Mall eine Behandlung bekommt, kommt davor und/oder danach hier vorbei. Aufgrund des offenen Charakters und der Nähe zur Autobahn zudem ein guter Ort, im Schutz der Öffentlichkeit zusammenzukommen. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[O] Goldene Henne (RENSAN) Fusion Food in deutschem Nobellandhauskitschambiente direkt an der Friedrichstraße. Beliebter Treffpunkt der Reichen und Mächtigen. Bei Renraku beliebt für Geschäftsessen mit Nichtjapanern, um Weltoffenheit und kulturelle Toleranz zu demonstrieren. Info+ [#berlin S.K58]

[O] Gore (Mitte) Vermutlich war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand den alten medialen Hype um das Kannibalenrestaurant aus F-Zeiten (das immer wieder mal in Actiontrids, bei Trog of War Online oder bei Karl Kombatmage auftaucht) neu aufkocht und aus der Mischung von Skandal und verschämter Snuff-Neugier Profit schlagen will. Das neue Gore ist ein reines (und teures!) Touristenspektakel, ein Showroom wohligen Anarcho-Gruselns mit F-Memorabilien, durchaus geschmackvollem Essen und geschmacklosen Speise-Namen („Lammkotelett ‚Elfenlendchen‘ mit püriertem ‚Orkhirn‘ Parfait“). Wenig überraschender Weise ist der Eigentümer ein pensionierter DeMeKo-Manager, der lange Zeit für die SuperBILD tätig war. Extrem gesichert wegen hoher Gefahr von Anschlägen. Info+ [#dids1 S.63] [#berlin S.A37, S.K52, S.K65] [HIER]

[O] Oh!Julietta (SKTEM) Italienisches Dachrestaurant auf der Spitze des OLYMP-Wohnturms der Dudenstraße 23. Herausragende hauchdünne Steinofen-Pizza mit tatsächlich frischen Belägen aus dem anlageneigenen nature-Bioladen. Info+ und Grundriss [#berlin S.K90]

[O] KaDeWe Food Court (ChaWi). Legendär breit gefächerte und edle Speisenauswahl verteilt im 12. Stock des altberliner Nobelkaufhauses (z.T. mit Blick hinab in die tiefen Atrien, die das ganze Haus durchziehen). Info+ [#berlin S.K62] [#dp:adl S.114] [HIER]

[O] Lauterbach’s (ChaWi) Im Keller unter dem Theater des Westens gelegene, sehr gediegene Theaterkneipe, in der oft Schauspieler und andere Theatermitarbeiter nach der Aufführung zusammenkommen. Eine der besten Gin-Selektionen Berlins. Info+ [HIER]

[O] Loveness8 (Zdorf) Extrem angesagter Matrixclub mit korrespondierender Real-Location und reichlich Tech, um virtuelle und reale Gäste zusammenzubringen (AR, Trideo, Holoprojektoren, SimSense und SimSex Lounges). Info+ [#berlin S.K59]

[O] Mahagoni (Sfeld) Komfortables Flughafenrestaurant mit internationalem Speiseangebot auf der obersten Ebene. Zugang zur Besucherterrasse und freier Blick aufs Rollfeld. Info+ [#berlin S.K60]

[O] Malchior (Rdorf) An der Malche gelegenes Ausflugsrestaurant mit Biergarten und Blick auf den Tegeler See und die Villa Borsig. Besitzt einen der schönsten Billardsäle Berlins (nur vier Tische, Reservierung dringend empfohlen).

[O] Monikas (ChaWi) Edelrestaurant auf halber Strecke zwischen Deutscher Oper und Theater des Westens, beliebt für gediegenes Speisen nach üppigem Kulturgenuss. Ebenfalls beliebt bei Schauspielern und anderen Promis. Info+ [#berlin S.K59]

[O] Moving (wechselnd) Berlins ältester und angeblich auch dekadentester Fleshmobbing-Club bietet außergewöhnliche bis illegale gastronomische Erfahrungen. Vom Aussterben bedrohte Tiere, geschützte (angeblich auch: sapiente) Critter, mit illegalen Drogen gewürzte Kreationen – hier wird Einzigartiges geboten. Im Laufe von über 20 Jahren hat die Moving Crew das Prinzip perfektioniert, den Club weitgehend identisch an immer wieder neuen Orten nur für ein paar Nächte aufzubauen. Info+ [#dids1 S.66] Fleshmobben [#berlin S.A37]

[O] Night Owl (ChaWi) Gepflegte Allnight-Cocktailbar auf dem Dach des Luxushotels Waldorf-Kempinski Am Zoo mit legendärer Whiskey-Auswahl und eigenem Airtaxi-Pad. Beliebter Treffpunkt der „Alten Garde“ der Berliner Schatten (oder was davon noch lebt). 

[O] Restaurant Fontane (!Oran) Mit vielen alten Kunstwerken dekoriertes Hotelrestaurant mit gemütlichem Kaminzimmer und 2 kleinen Salons mit Seeblick. Gehört zum Hotel Lehnitzsee. Beliebter Treffpunkt für diskretes Lobbying. Sehr beliebt bei ADL-Diplomaten und -Beamten, die etwas in Berlin zu erledigen haben. 

[O] Restaurant Pfaueninsel (Zdorf) Im Kavaliershaus auf der Pfaueninsel untergebrachtes Sternerestaurant mit großem Sommergarten und Organic Food Anspruch. Wegen naher Bassbreathing-Anlage in jener Szene besonders beliebt. Zudem viele Touristen. Restaurant verfügt über 6 kleine High Class Ferienwohnungen in den oberen Stockwerken.

[O] Shinjuku (Mitte) Im Großen Tiergarten gelegene Pagode mit Teehaus, Teppan-Yaki-Restaurant und kleiner Asia-Mall. Perfekter Meetingort für diskrete Gespräche im Schutz der Öffentlichkeit. Haussicherheit durch Renraku (Eigentümer). Info+ [#berlin S.K62]

[O] Stop Motion (ChaWi) Ein feiner Club für betuchte Trolle in der Metropolis-Arkologie. Echtledersessel, edle Whiskeys in riesigen Tumblern, feine Zigarren. Einlass nur für Mitglieder, Mitgliedschaft nur auf Empfehlung. Alexander Cerny (EMC-Chef Berlin) ist hier Mitglied. Info+ [HIER] 

[O] Yamato’s (RENSAN) Exzellente und diskrete Sushi-Bar. Koch Yamato ist Ex-Yakuza, hat aber noch Kontakte. Sohn Kei ist Mitglied der 99 Ronins. Info+ [#berlin S.K58]

[O-M] Bageleisen (Mitte) Waschsalon mit integriertem Café und herausragendem Backshop. Beliebt bei Konzernern, Underdoggern, Touristen und Latenightern auf der Suche nach Irgendetwas zwischen Finisher und Frühstück. Info+ [#berlin S.78, Lageplan S.K77] 

[O-M] Fredersen (ChaWi) Um das riesige Atrium der Metropolis-Arkologie angeordneter Esstempel mit 5 Ebenen, die jeweils andere stilistische Nuancen der 1920er bis 1940er Jahre bedienen (Jugendstil, Art Déco …). Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[O-M] The House of Netjer (SKTEM) Gepflegtes ägyptisches Restaurant mit angeschlossenem Haustempel der örtlichen koptischen und kemetischen Gemeinde. Der Restaurant-Host ist vordringlich ein virtueller Tempel mit atemberaubendem Detailreichtum, der gerne von Technomancern besucht wird.

[O-M] Teehaus Kasbah (!FhKb) Exzellente orientalische Küche im Emirat (Scharia!). DER Meetingpoint, wenn man sich mit Leuten aus dem Emirat treffen will. Info+ [#dids2 S.80] [#berlin S.48]

[O-M] Zum Tempelritter (SKTEM) Gemütliches Restaurant im Nachbau der Dorfkirche Alt Tempelhof mit wunderschönem Biergarten zwischen alten Grabsteinen. Gutbürgerliche Küche, exzellente Wein- und Bierauswahl mit persönlicher Beratung durch Sommelier. 

[M] Akbaba (!FhKb) Destille und Tango-Stampe am Kottbusser Tor mit Meeting- und Schlafräumen im zugemauerten Hinterhaus. Werbung [#berlin S.A67]

[M] Batus Taverne (Mitte) In Nebenstraße gelegenes kleines Lokal mit fürchterlichem Essen, aber hoher Diskretion. Betreiber ist Wüstenkrieg-Veteran. Viele Söldner und Soldaten im Publikum, denen der Geschmack des Fraß offenbar wenig ausmacht. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Bei Cosy’s (Rdorf) Kleines gemütliches Restaurant mit guter, preiswerter Hausmannskost. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Bei Dills (Potsd) Gemütliches Wohnzimmer-Restaurant in Stadtvilla eines pensionierten Ärztepaares, die noch immer nebenbei als Straßendocs arbeiten. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Bei Klara (ZICTEG) Gemütliche Kneipe mit Imbissgerichten (Pommes, Currywurst, Döner, Schabulle) und mehreren diskreten Hinterzimmern. Info+ [#berlin S.56]

[M] Bullets & Burgers (Mitte, Rdorf, Sfeld und !Spand). Oben Burgerbude, im UG Shooting Range zum Spaßballern mit allen Waffentypen. Bei Konzernkids beliebt für Geburtstage. Weapon’s World Filiale immer nebenan.

[M] Café Bruchstein (ChaWi) Einstmals sehr angesagte Erlebnisbar mit Betonruinen- und Stahlträgeroptik. Heute Hashishabar und wenig besucht. Perfekter Meeting Point (verwinkelt, mit schallgeschützten Sitznischen). Info+ [#dids2 S.81]

[M] Café Le Piaf (Rdorf) Kleines, französisches Café an der Rue Charles de Gaulle. Teil der Wohnenklave „Entspannungsstadt Monamour“ (im Besitz von ESUS). Exzellenter Café und leckere französische Spezialitäten (Baguettes, Tartes, Brioches, Petit Fours, kleine Gerichte, Elsässische Flammkuchen) zu sehr moderaten Preisen. Info+ [HIER] 

[M] Café Mameluk (!FhKb) Angesagtes zweigeschossiges Hashisha-Café mit Blick auf Checkpoint Delta nach Tempelhof. Von den Logen oben sieht man gut, wer kommt und geht. Info+ [#blutundspiele S.75, mit Bild]

[M] Café Peter Pank (ChaWi) Am Viktoria-Luise-Platz gelegenes, lauschiges Hinterhof-Galeriecafé. Teil des Galerie- und Auktionshauses Nimmerland. Gäste meist Auktionspublikum sowie Künstler und neo-anarchistische Intellektuelle. Info+ [#berlin S.K86, Grundriss S.87]  

[M] Casablanca (ChaWi) Am Savignyplatz unter den M-Bahn-Bögen gelegene, verschwiegene Bar, in der gelegentlich Stummfilme und 2D-Streifen im Trideoformat vorgeführt werden. Beliebt bei Filmfans und Intellektuellen. Info+ [#berlin S.K59]

[M] Duffner (AGCSIE) Restaurant für „orkische Spezialitäten“ (= überwürzte Rippchen und Schnetzelgerichte mit Bullshitnamen in gebrochenem Or’zet). Häufiger Probleme mit rassistischen Übergriffen. Info+ [#berlin S.K57]

[M] Da Gianni (!Oburg) Familienrestaurant mit guter Steinofenpizza und schöner Weinauswahl. Ein guter Ort, um BGS-Personal mit ihren biologischen Schwachpunkten zu scannen. Info+ [#berlin S.A44]

[M] Dunkelrestaurant Eclipse (Mitte) In den Hackeschen Höfen gelegenes, kleines Restaurant ohne Licht. Bei einigen Schmidts beliebt wegen naturgegebener Anonymität der Begegnung. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Flug 4239 (ZICTEG) Kleine Bar am Ort der einstigen Absturzstelle (Hintergrundstrahlung!). Einige Originaltrümmer wurden in die Einrichtung integriert. Rest der Einrichtung zwar angeblich ebenfalls authentisch, tatsächlich aber ausgemusterte Flugzeugsitze etc. irgendwelcher Maschinen. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Fritz Lang (ChaWi) Im M-Bahnhof Metropolis gelegenes Straßencafé mit schönem und abhörgeschützten Veranstaltungsraum (Roter Salon) sowie Wintergarten mit bestem Blick auf Bahnhof und Übergangsbereich zwischen KuDamm-Mall und Arkologie. Info+ [#berlin S.K63] [HIER] Host: [HIER]

[M] Juanita’s (AZTSHW) Aztlanisches Grillrestaurant, beliebt bei Orks wegen der würzigen Küche und bei Runnern wegen Infos und Gear, welche die Ork-Besitzerin (Juanita) im Kühlraum verkauft. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Kiroshi (Mitte) Kushinoya-Restaurant an der Rotlichtmeile Rosenthaler Straße, beliebt bei Latenightern. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]   

[M] Knossos (Rdorf) Herausragendes griechisches Restaurant mit „All you can eat“-Angeboten (Stadtweite AR-Werbung: „Der Koloss bei Knossos!“), bei Orks und Trollen sehr beliebt. Zuweilen Schauplatz von Zwischenfällen, wenn Hauer nach stundenlangem Schlemmen alkoholisiert weggehen und mit der Nobelklientel bzw. dem Wachschutz der nahen Body Mall „Schöner Leben“ aneinandergeraten. Gerüchteweise provoziert der Knossos-Betreiber Twinn, ein pensionierter Schattenläufer und intimer Kenner von Antisprawl-Taktiken der Konzerne, diese Situation ganz bewusst, um irgendwann an die Betreibergesellschaft der Mall zum Spitzenpreis verkaufen und sein Restaurant an anderer Stelle in den alternativen Bezirken neu und größer wiedereröffnen zu können. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85] 

[M] Krassers (Mitte) Imbiss vor der Staatsoper Unter den Linden, die laut Touri-Guide „die beste Currywurst Berlins“ bietet. Info+ [#berlin S.K58]

[M] Medikus (Mitte) Auf Anarchie getrimmtes, inzwischen aber legales Erlebnisrestaurant mit ständiger Ausstellung zum Status F. Sehr beliebt bei Touristen und Neuberlinern. Info+ [#dids1 S.64] [#berlin S.K65]

[M] Mon Bijou (Mitte) Lauschiges Barlounge-Café in den M-Bahn-Bögen am Hackeschen Markt mit großem Außenbereich zum Monbijoupark hin. Im Sommer stets bestens besucht. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] NaturPur! (!Köpe) Shabby Chic Restaurant mit authentischem veganen Essen in Bio-Qualität zu unschlagbar günstigen Preisen. Hauseigene Hanf-Zigarillos. Info+ [#berlin S.K49]

[U-S] Ödnur’s Diner (überall) Rundgelutscht aussehende 50s Style Diner Cars mit türkischen und berlinerischen Imbissgerichten. Wurden vom Ödnurkonzern in den 2050ern und 60ern überall hingestellt; heute sind viele (aber nicht alle) Diner Cars arg heruntergekommen. Info+ Ödnurkonzern [#diegraueeminenz S.48-50]

[M] Omae (RENSAN) Beliebte Sunakku-Bar der japanischen Jungkonzerner. VRcade-Geräte, Karaoke, Snacks, Schlafsärge verfügbar.

[M] Preußens Stolz (SKTEM) Gutbürgerliches Restaurant mit zahlreichen, überwiegend beschädigten Antiquitäten (meist Flohmarktfunde, die eine gewisse Schwermut über den Untergang vorgeblich noblerer Zeiten ausstrahlen) und zwei großen abtrennbaren Gasträumen, sehr beliebt bei Policlubs. Info+ [#berlin S.K60]

[M] Rapa Nui (Mitte) Indisch angehauchte Shishabar in der Rosenthaler Straße im Scheunenviertel. Wer die Dauerbeschallung mit Bollywood-Soundtracks aushält, findet hier einen angenehm diskreten Ort für treffen. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77]

[M] Red Leprachaun (!Köpe) Gemütlicher Irish Pub. Zwergischer Besitzer Evan O’Riley ist namhafter Infobroker und freier Schmidt. Info+ [#berlin S.A52]

[M] Rivaldos Café (AZTSHW) Aztlanische Coffee Bar mit echtem Röstkaffee direkt gegenüber der Zufahrt einer Aztechnology Critterzucht. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Schöne Aussicht (AZTSHW) Kneipe direkt am Zugangskontrollpunkt nach Spandau. Treffpunkt von Bloggern und Verschwörungstheoretikern. Info+ [#berlin S.K54]

[M] Slippery Connexion (ChaWi) Vom Skandalfaktor des F-Zeiten-Slippery zehrende, übelst überteuerte Oben-Ohne-Bar und Touristenfalle in der Q-Mall. Runner kommen hierher, um das Bunraku-Elf-Girl Suzie Side zu bedauern – früher die extrem erfolgreiche und langjährig aktive Top-Runnerin Samantha Z, ehe sie übelst von KFS erwischt wurde und nun als süßlich-dumm weggetretene Bedienung hier Dienst tut. Info+ [#berlin S.K66] Slippery [#berlin S.K66], [#dids1 S.68]

[M] St. Patrick’s (Rdorf) In der Tegeler Fußgängerzone Gorkistraße gelegener, alteingesessener Irish Pub auf zwei Ebenen. Betreiber Paddy bietet gegen Bezahlung Streaming der Aufnahmen seiner Frontkameras mit Blick auf den direkt gegenüberliegenden Eingang zur Body Mall „Schöner Leben“ an. Info+ [#berlin S.84, Übersichtsplan S.K85]

[M] Tupedo (Sfeld) Unaufgeregte Altberliner Destille. Treffpunkt einiger Berliner Altkommunisten und Exilsowjets. Info+ [#berlin S.K60]

[M] Trattoria Monticchiello (ZICTEC) Preiswerte und dabei hervorragende Trattoria direkt am Tegeler Hafen im Biotechnologiepark Berlin (legendär riesiger Trollsize-Salatteller mit gegrillten Sardinen und Tintenfischen). Begrenzte Tischzahl und der Gastgeber kann sich aussuchen, wem er die Gunst seiner Küche gewährt (nein, der Credstick entscheidet nicht). Info+ BTPB [#berlin S.K62]

[M] Wolfsschanze (!MaHe) Über die Grenzen der Stadt hinaus bekannter Treffpunkt rechter Gruppen und Nazi-Sympathisanten. Mehrfach durch Anschläge aus dem linken Spektrum zerstört, ist die aktuelle Inkarnation der Wolfsschanze im Industriegebiet Wolfener Straße in Marzahn in einem umfassend zur Festung verstärkten Ziegelbau mit ummauertem Parkplatz und mehreren Lagerhallen untergebracht – mitten im Sitz der örtlichen „Alternativen Polizei“, der Falkenwehr. Info+ [#dids1 S.65]

[M] Wolke X (überall) Schnellimbiss-Kette mit Stammhaus „Wolke“ in Steglitz (Zdorf). Andere Imbisse tragen fortlaufende Nummern nach Gründungsreihenfolge (Wolke 2, 3, 4 …). „Wolke 7“ ist Vorzeige-Nobelimbiss der Oberklasse direkt auf dem Potsdamer Platz und sehr beliebt bei den Angestellten der umgebenden Bürotürme. Die Nummern jenseits der 30 sind meist M-Bahn Imbisse. Seit Neuestem auch „Wanderwolken“ (mobile Wurstverkäufer). Info+ [#berlin S.K59]

[M] Zankapfel (!FhKb) Gepflegte Kiezkneipe mit Tanzdiele, Jabifu, F-Bier-Ausschank und Dämmerlicht. Regelmäßiger Diskordianer-Stammtisch an jedem 5. Süßmorg. Info+ [HIER]

[M] Zederer (!Spand) Altberliner Kneipe im Kolk, beliebter Treffpunkt für Straßensamurais, Söldner und Waffenschieber. Stets übellauniger Besitzer ist Goldgrube für Infos. Info+ [#berlin S.K56]

[M] Zillegarten (Mitte) Altberliner Kneipe mit Biergartenbereich zur Fußgängerzone am Hackeschen Markt hin. Schöne Auswahl Berliner Traditions- und Szenebiere zu deftigen Berliner Gerichten. Beliebt bei Touristen, aber auch Berlinern. Info+ mit Lageplan [#berlin S.K77]

[M] Zhou Chao (Mitte) Immer gut besuchtes Asia-Büffetrestaurant in der Moa Mall. Viel Publikum vom darüber liegenden Moa Westin Hotel. Info+ [HIER]

[M-U] Der Food Konvoi (wechselnde Orte in !Pank, !MaHe, !Lich) Der Konvoi hält bei Rynaks und steht tageweise an verschiedenen Orten. Er besteht aus 1 Sattelschlepper mit Küchenvorräten, der auch als mobiler Supermarkt dient und Verteidiger auf dem Dach hat, 2 zerbeulten und gepanzerten Foodtrucks (Kesselcurry/Schabulle bzw. handgemachte Burger) sowie 2 gepanzerten und bewaffneten Geleitfahrzeugen und 3–5 Motorrädern, die dem Konvoi als Scouts vorausfahren.

[M-U] Hauergasse (ChaWi) Indoor-Kneipengasse mit Orkpublikum: 33 Mini-Kneipen, 16 Grill-Kleinstimbisse, 8 Stehcafés, 2 Restaurants und 14 Kleinstläden für Kunst und Krempel (auch Schwarzmarktware). Info+ [HIER]

[M-U] TegelWelt Foodcourt (Rdorf) Verwinkeltes Mall-Labyrinth kleiner Imbisse, Restaurants und Minikneipen. Info+ [#berlin S.K84, Übersichtsplan S.K85]

[M-U] UnsagBAR (Mitte) Schäbige und überteuerte Touristenfalle im Vollmer Eck am Hackeschen Markt. Serienabfertigung von Pauschalreisenden, die Dutzendweise mit Touristenbussen herangekarrt werden. Schlechte Qualität wird konsequent als „das authentische Berlin-Erlebnis“ zelebriert und gute Qualität im Prinzip als „fake“ vereunglimpft. Info+ [#berlin S.K78, Lageplan S.K77] 

[U] Adrians Kellerchen (Zdorf) Kleine Kellerbar am Mexikoplatz im Besitz eines Alt-Anarchos, der offenbar einen besonders großen Groll gegen Proteus hat. Kann Gerüchten zufolge Kontakt zur Letzten Front herstellen. Info+ [#berlin S.K59]

[U] All Around (!Lich) Typische Berliner Eckdestille und Anarcho-Treffpunkt. Info+ [#berlin S.A47]

[U] Bei Milieuowitsch (!Spand) Einfache Balkanküche, vor allem Grill- und Kesselgerichte. Viel Ork- und Zwergenpublikum. Überwiegend Osteuropäer. Info+ [#berlin S.K56]

[U] Café Budayeen (!FhKb) Kleines Straßencafé am M-Bahnhof Kottbusser Tor, direkt vor einem der Haupttore in das Emirat Kreuzberg. Info+ [HIER]

[U] Schulle & Schabulle (Zdorf) Legendärer Steglitzer Imbiss mit Schultheiss vom Fass und deftigem Kesselcurry, für das sich das Nobelpublikum sogar mit dem schäbigen Straßenabschaum mischt (häufiger allerdings holen Lakaien die begehrten Berliner Spezereien ab).   

[U] Alcatraz (Mitte) Bei Runnern beliebte Absturzkneipe unweit der Massenhaftanstalt Plötzensee und dem Westhafen. Beliebt für After-Run- und Haftentlassungs-Parties. Info+ und Lageplan [HIER]

[U] Arcanova (!FhKb) Off-Destille mit relaxter, aber bewaffneter Stammkundschaft, darunter einige Runner. Hinterzimmer mit Sofaecke für Meetings und Unterschlupf. Schieber „Toysoldier“ verdealt im Keller Waffen. Info+ und Floorplan [HIER] 

[U] Automag (Sfeld) Kneipe mit F-Charme und Aggrorock. Barmann Khaos (Zwerg) kann Zugang zu Hinterzimmerbereich geben (praktisch zweite Kneipe für Runner, Hacker und Anarchos. Drinks serviert in alten Konservendosen). Info+ [HIER]

[U] Beim Jochem (Mitte) Von einem Exilsaarländer betriebene Destille mit einfacher, aber vorzüglicher Küche (GROSS Bier, Lyoner, Doppelweck, Dibbelabbes, Schaales…) Info+ [HIER]

[U] Bierwirtschaft Zur Assel (Mitte) Im Weddinger Asselkiez direkt an die Schallschutzwand zur A100 in der Jüdenstraße gelegene Destille mit Arbeiterkundschaft. Im OG gelegenes Wohnzimmer des Betreibers fungiert als Hinterzimmer. Gelegentliches Kartenspiel, zudem Meetingpoint des Batsche-Schmidt seit Schließung der Batsche. Info+ [HIER]

[U] Blue Max (!Spand) Das Blue Max ist keine regelmäßig betriebene Bar im eigentlichen Sinn, sondern nur ein gemütlicher Bar-Room mit Theke, Kühlraum, ein paar Tischen, einem alten Kicker und zwei Flippern im Erdgeschoss der Tower-Ruine vom Flugfeld Gatow, der von den hier operierenden Schmugglern (und ein paar Runnern) als Hangout, Meetingroom und als Partyraum verwendet wird. Info+ zum Flugfeld Gatow [#berlin S.K6] [Karte #schnellunddreckig2]

[U] Bücherwyrm (!FhKb) Direkt neben der Bücherei Kreuzberg gelegene Destille, in der oft Lesungen stattfinden. Der greise Bibliothekar Samuel ist hier Stammgast und versucht die Lektionen seines (für Orks) langen Lebens weiterzugeben. Info+ und Bild Samuel Beckenbauer [#sr2050 S.113] [VIDEO] ab ca. 7:20

[U] Die Stampe (!Grop) Altberliner Kiezkneipe mit Arbeiterkundschaft: Trid mit Sportkanälen, 4 lokale Biere, dazu Schmalzstullen und 18–22 Uhr Rippchen und Kesselcurry. Raucherpinte ohne Waffenkontrolle.

[U] Krützkamps (Potsd) Bikerkneipe in Neubabelsberg direkt an der alten L40, die als Zubringer zur „Autobahnkriegpiste“ B101 fungiert. Hat faktisch die Funktion der einstigen Spinnerbrücke übernommen (diese schloss, als die Avus zur EuroRoute ausgebaut wurde, von der die meisten Gangbiker sich fernhalten bzw. mangels CEERS-ID / ADL-SIN keinen Zugang bekommen), ist also Meetingpoint der (Kampf-)Bikerszene der Gegend. Info+ [#berlin S.59] 

[U] Matrixcafé Ağ Oluşturma (Mitte) Türkisches Haschischa-Café in Moabit mit Matrixzugang, alten Videowalls und voller Jungtürken, die Shooter zocken. Außerdem werden hier BTLs und verbotene Progs gedealt. Info+ [HIER]

[U] Modem (AGCSIE) Im Jewühl gelegene Hackerkneipe mit eigenem Datentresor zum Abspeichern von „Lebensversicherungen“. HQ der Hackbirds Matrixgang.

[U] Pizza Planet (StraFre) Pizzafabrik zur Herstellung von Handelsmarken-Billigstpizza verkauft Dieselben Produkte als No Name via eigenem Großraum-Pizzadienst (Drohnenlieferungen bis nach Mitte). Direkt an der Fabrik zudem angeschlossenes Restaurant mit Blick auf den Igelpfuhl. Am Wochenende Disko und Jugend-Hangout. 

[U] Pizz King (überall) Im ganzen Stadtgebiet verbreitete Lieferpizza-Kette mit 30 Niederlassungen. Bild [#berlin S.A59]

[U] Rabenbar (Mitte) Im Keller des Wohnhauses Eichendorffstraße 5 versteckte alternative Kleindestille mit gutem Jabifu. Beliebter Treffpunkt der im weiteren Umfeld tätigen Künstler, Tänzerinnen und anderen Entertainer. Troll-Barkeeper Krah ist (unausgebildeter) Straßenhexer und bestens über das wer mit wem und warum nicht im gesamten Gebiet informiert. Bild [#berlin S.K34]

[U] Sude (!Pank) Jüdisch-russisches Spezialitätenrestaurant einfacher, aber guter Qualität. Bietet alle Speisen auch im Takeaway an. Info+ [#berlin S.A46]

[U] Schabovskis Schultheiss Eck (!MaHe) Einfaches Restaurant in der Einkaufshalle eines Hortbau-Wohnblocks an der Thälmannstraße. Der Legende zufolge wurde hier vor langem irgendein Elite-Schattenläufer erschossen, an dessen Namen sich irgendwie keiner erinnern kann. Egal. Jedenfalls treffen sich hier immer wieder mal Gestalten, die nicht in die Anlage gehören, und hinterlassen in der AR des Restaurants in Geheimsprache codierte PNs. Info+ [#berlin S.A78, Lageplan S.A79]

SRB-Alt-Ad-Schrapnell-1sphoch.pptx[U] Schrapnell (!FhKb) Berlins bekannteste Anarchokneipe. Perfekter Einstiegspunkt für neue Runner im Plex (Besitzerin Eva Lenz vermittelt Kontakte). Info+ [#dids1 S.64] [#dids2 S.81] [#berlin S.A52] [#reiseführer S.119] [#dp:adl S.49]

[U] Schwarzer Hahn (!Falk) Schattenkneipe im Fort Hahneberg. Viele Schmuggler und Schieber im Publikum dank ständigem Basar und Auktionsraum „Fundstübchen“ im Fort. Info+ [HIER]

[U] Tarantel (!Grop) Alteingesessener, im Laufe der Jahre aber heruntergekommener F-Musikclub mit kleinem, gutem Imbiss-Menü neben Containerhof mit Lkw-Parkplatz. Noch immer Treffpunkt zahlreicher osteuropäischer Waffendealer. Info+ [#dids1 S.65]

[U] Zum Bratteuffel (!Lich) Großes Ork-Familienrestaurant mit schwerem Mobiliar und offener Grill-Showküche, in der sich zu jeder Zeit ganze Tiere über glühenden Kohlegruben drehen. Zu jeder Zeit gut besucht, da das Restaurant Kundschaft aus dem ganzen Stadtgebiet zieht. Große Spielecke für Kinder, offene Bühne, viele Orkrechtsaktivisten, aber alle Metarassen willkommen wenn sie sich benehmen und den derben Umgang aushalten. 

[U] Zum Stammhaus (AGCSIE) Komplett von Rohren und anderen Gebäuden überbautes Berliner Traditionshaus (seit 1911), heute am Ende eines funzlig beleuchteten Tunnels zu finden. Arbeiter-Treffpunkt im Bezirk. Hat Kegelbahn und Shooting Range.

[U-S] Curry & Kaplan (überall) Erfolgreiche Döner-, Currywurst- und Kesselgerichte-Kette mit über 80 Imbissen in Berlin. Einfache Streetfood-Qualität. Offizieller (Neben-)Sponsor der Berlin Cybears. Werbung [#berlin S.K42]

[U-S] Eiskeller (!Spand) Auf der autonomen Inselfestung Eiswerder gelegene Anarchokneipe mit eigenem Steg. Sehr sicherer Meetingort. Ausgemergelter und überall tätowierter elfischer Betreiber „Spuk“ ist Schamane. Info+, Lageplan und Floorplan [HIER], Info+ Eiswerder [#berlin S.A75] Karte Schattenklinik Eiswerder [#reiseführer S.127]

[U-S] Zum Kohlensack (Mitte) Weddinger Zuschütteria im baulichen und inneneinrichtungstechnischen Originalzustand von ca. 1960. Info+ [HIER] [Realvorlage]

[S] Bierdealer (StrFr) Die beliebteste Zuschütteria im „Industriesektor Ost“, wo’s wenig gibt außer Ausbeutung. Treffpunkt der Arbeiter im Bezirk. Info+ [#berlin S.K89]

[S] Billigmeilen (RENSAN) In mehreren Nebenstraßen des Bezirks gelegene Abschnitte dicht an dicht stehender Automatenkneipen (Shokuyasu Shoten). Trotz Billigcharakter von allen Teilen der Bevölkerung genutzt.

[S] Café Radikal (!MaHe) Stammtreff der Anhänger und Macher von Radio Radikal (linksautonomer Piratensender). Exzellente Quelle für Infos über aktuelle Konzernskandale und die Neo-A Szene. Info+ [#berlin S.54] Werbung Radio Radikal [#berlin S.A59]

[S] Grimes (Zdorf) Siffige Bar mit Offkultur-Dancefloor im Keller des heruntergekommenen Hochaus an der Ecke Neuwalderstraße. Bei Konzernkids beliebt, um vor der Tür abzuhängen und „besoffene Asoziale“ zusammenzudreschen (gelegentlich gegen Trinkgeld). Lokaler Dealer Haze (Elf) kann Druck auf Konzernkid-Klienten ausüben, um Zugangskarten der Eltern o.ä. zu beschaffen. Hochhaus Info+ [#berlin S.59]

[S] Imbiss Pilvodnik (Sfeld) Durch steigende Mieten aus dem Wedding verdrängte legendäre Imbissbude. Borschtsch, Wodka, Currywurst und die beste Schabulle der Stadt (scharfes Ersatzfleisch mit viel Ketchup und Zwiebel in Fladenbrot, Berliner Spezialität). Info+ [HIER]

[S] Kehlkaserne (!Spand) Im Schwarzen Hahn (Fort Hahneberg) gelegene Schattendestille mit Schrottmöbeln und ohne Heizung. Jabifu, Bier und wechselnde Kesselgerichte. Publikum hauptsächlich Wachen, Fahrer und Schmuggler des Hahns. Zudem wegen Lo/No-Tech bei Runnern beliebter Treffpunkt. Info+ [#berlin S.A87, Grundriss und Lageplan S.A88] Schwarzer Hahn [HIER]

[S] Pipeline (!Spand) Gatower Absturzkneipe mit Drinks zum Selberzapfen an jedem Tisch. Abrechnung nach Durchflussmenge bei der Besitzerin, dem taffen Ork-Klingengirl Biljana Hrdlicka. Info+ [#dids S.K80]

[S] Rattennest (!Lich) Im 17. Stock eines einsam stehenden Ex-Wohnblocks liegende, gut gesicherte Schattenkneipe. HQ der Sprawlguerillas vom Letzte-Front-nahen Komitee 221 um den Ork Karzer. Man sitzt auf Autositzen und Schrottsofas und trinkt F-Bier. Mehrere Hideouts und Hinterzimmer. Info+ [#berlin S.A80, Floorplan S.A81]

[S] SoiSoiSoi (überall) Ultrabillig-Automatendiner-Franchise, bietet „realnahe“ NutriSoy Gerichte zum Selberziehen. Einheitslook mit Milchplastikfenstern und schmutzabweisenden Plastmöbeln. Selbstreinigend. Kein Personal. Info+ [HIER] 

 

MEGAPULS.09.78

Quo vadis Berlin – Schicksalswahl mischt Karten neu!

WOJENKOS HEIMBEZIRK GEHT AN ANARCHOS, SCHWERVERLETZTER SCHMIDT DURCH ZÖLLER ERSETZT, PFLÜGLER ERNEUT IM AMT BESTÄTIGT

Die Berliner Herbstwahl 2077 ist vorbei. Endlich, möchte man sagen, denn damit finden 5 Wochen voller Unsicherheit, brennender Wettbüros, Verschwörungstheorien und Proteste in der zerrissenen Stadt ihr vorläufiges Ende. Oder zumindest ist das die allgemeine Hoffnung der Stunde.

Zur Erinnerung: Das Unheil begann, als der wegen seiner offenen Verbindungen zur PNE und anderer rechten Gruppen seit Jahren umstrittene Vertreter des Bezirks Mitte, Dr. Alexander Schmidt, kurz nach Übertragung der Live-Stimmeneingabe bei Freischaltung der Kommlinks und damit zeitgleicher Veröffentlichung der wichtigsten Wettquotenfeeds am Wahlsonntag des 3. Oktober von dem linksautonomen Ork Fabian „Halal“ Akansu auf seiner privaten Wahlparty mit elf Schüssen niedergestreckt wurde. Als der vermeintliche „Tod“ über die üblichen Blogs und Blitzfeeds verbreitet wurde, brachen binnen kürzester Zeit an verschiedenen Stellen der Stadt Unruhen aus: Rechtsradikale und Metamenschenhasser ließen ihrem Zorn freien Lauf, Linke und Metamenschenaktivisten formierten den Widerstand, während andere Linke und Metamenschenaktivisten einen weiteren „Tag der Abrechnung“ herangekommen sahen und gegen bekannte „Fascho-Kieze“ losschlugen. Vor allem aber gerieten jene außer sich, die – wie in Berlin seit der Einigung zunehmend üblich – ein kleines oder auch größeres Vermögen auf den Wahlausgang gesetzt hatten, und die sich durch die radikal neue Situation um ihre Gewinnchance geprellt fühlten (ein Sieg des einzig relevanten und seit Jahren erfolglosen Gegenkandidaten Dr. Zöller vom Berliner Bankenverein galt als extrem unwahrscheinlich).

Als im Laufe des Tages die Stimmung in der Stadt zunehmend hochkochte – und längst nicht klar war, was die Ursache, geschweige denn das Krisenpotenzial der diversen Einzelkonflikte war – unterbrach Yilmaz Wojenko in seiner Eigenschaft als Hauptgeschäftsführer des Berliner Verwaltungskonzerns BERVAG „vorübergehend“ die Wahl, um Sicherheitskräften und dem Berliner Rat die Möglichkeit zu geben, die Situation zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Durchführung einer geordneten Wahl zu ergreifen.

 Den Aspekt hab ich immer noch nicht gerafft. Ich meine: Okay, Wojenko war– ist – erster Bürgermeister und als solches HGF/CEO der BERVAG. Aber wie hat er als solcher die Wahl stoppen können – und vor allem: Warum hat er es nicht als Bürgermeister getan?
 Phazor

 Das ist tatsächlich ein bisschen schwer zu verstehen, und mehr als nur ein wenig problematisch. Die Kurzversion lautet: Weil niemand, auch und erst Recht nicht der Bürgermeister – egal ob Erster, Zweiter oder Dritter – in Berlin das Recht hat, eine Wahl zu beenden, zu unterbrechen, zu verschieben oder auch nur in einem winzigen Nebenaspekt zu beeinflussen. Gleichzeitig hat aber der Verwaltungskonzern – unser aller BERVAG – die Pflicht (und jedes dazu notwendige Recht) den Frieden in der Stadt zu erhalten. Und ganz besonders dann, wenn „politische“ Systeme versagen, also der Berliner Rat keine Einigkeit erlangt oder eine Situation sofortige Maßnahmen erfordert. Wojenko hätte als Bürgermeister rein gar nichts machen können – als HGF der BERVAG hingegen konnte er den technischen Abbruch des überwiegend per Online-Wahl stattfindenden Wahlprozesses veranlassen, und das mehr oder weniger problemlos.
 Fienchen

 Wie – und da ist kein anderer der drei Bürgermeisterdeppen, kein Ratsmitglied und kein Krisenausschuss zwischengeschaltet?
 Headcase11

 Doch, natürlich. Aber eben nicht effektiv. Wojenko musste, ehe er die Wahl effektiv stoppen ließ, den Rat bzw. mehrere, voneinander unabhängige Krisenentscheider informieren und um deren Weisung ersuchen. Nur wenn diese keine Einigung erzielen – in einer „der Krise angemessenen“ Zeit, wohlgemerkt – hat er Handlungsfreiheit. Und natürlich gab es keine Einigkeit dazu, wie man mit der Situation umgehen soll. Ich will nichtmal sagen, dass Wojenko sich das so ausgerechnet und gewünscht hat – dem wäre es WEIT lieber gewesen, seine Entscheidung zum Wahlabbruch wäre durch den Rat oder seine MitBMs gedeckt gewesen – aber so lief es halt nicht.
 Fienchen

 Wie kann denn AUSGERECHNET in Berlin ein solches Humbug-System existieren, dass einem Einzelnen derart viel Macht gibt?
 Headcase11

 Sieh es mal so: 90% des Berliner Betriebes ist darauf aufgebaut, dass jeder sein Sonderrecht bekommt, jeder Freak gehört wird, jeder Kiez sein Vetorecht hat. Unterm Strich ist die Berliner Einigung ein reines Verhinderungssystem, das nur dadurch „fair“ ist, dass niemand bekommt, was er will, aber jeder in seinem Gebiet in Ruhe gelassen wird. Nun, und damit aber eben nicht das totale Chaos ausbricht – schließlich gibt es da dieses seltsame Interesse der Berliner Konzerne (und, oft übersehen, das professionelle Geschäftsinteresse des kontinuierlich stärker werdenden organisierten Verbrechens, das mehr und größere Produktions- und Verteilerzentren in Berlin aufbaut) an Frieden und Geschäftsfähigkeit – ist die BERVAG komplett als Failsafe gestrickt: Wann immer die politischen Systeme versagen, kann, soll und muss die BERVAG dafür sorgen, dass das „Business as usual“ weitergehen kann. Vereinfacht gesagt: In der Berliner POLITIK geht nur was, wenn es eine überwältigende Mehrheit dafür gibt. In der Berliner VERWALTUNG geht ALLES, sobald es KEINE Mehrheit in der Berliner Politik gibt. Und die Folge dieser Bauweise wird von Jahr zu Jahr immer offensichtlicher.
 Fienchen

 Und ehe jetzt wer auf die Barrikaden gegen den bösen Berlinkonzern geht sei auch das gesagt: Die BERVAG ist ein Konzern öffentlichen Rechts, der den BERLINERN gehört. Ja, das macht es weit schwieriger, Widerstand gegen ihn zu organisieren, und auch das ist natürlich volle Absicht der Freimaurerilluminatenelfendrachen, die hinter den Mauern der BERVAG an der Gleichschaltung aller Seelen der Welt arbeiten *Ironie off*
 Nakaira

 Nebenfrage: Was ist nun eigentlich wirklich aus Halal geworden? Es gibt widersprüchliche Berichte…
 Konnopke

 Das ist eher unspektakulär: Halal war (wie überhaupt sämtliche anwesende Metas) als Kellner auf der Wahlparty. Nachdem er seine Schüsse abgegeben hatte, ist er von der Security vor Ort (SS natürlich) in kürzester Zeit erschossen worden. Gerüchte, dass er überlebt hätte, sind reines Wunschdenken bzw. Verschwörungstheorie.
 Tolstoi

 Naja, von Schmidt hieß es auch ne ganze Weile er sei tot, gell? Und was immer mit Halal geschah, ist in jedem Fall schwer verdächtig: Wurde er sofort erschossen, wollte ihn jemand ganz offenbar mundtot machen, um zu tarnen, wer seine wahren Auftraggeber waren. Wurde er hingegen lebend vom Tatort weggebracht, war das entweder Teil des Plans des Auftraggebers, oder Schmidts Leute werden herausbekommen wer die Hintermänner sind und gegen diese losschlagen.
 Isfet

 Dass Halal einfach nur ein Einzeltäter war, der ein verschissenes Nazikapitalistenschwein umpusten wollte, ist wohl keine Option, was?
 Antifa

 Da gibt es angesichts des Umstandes, dass Schmidt überlebt hat, noch andere Optionen. Etwa die, Schmidts Credibility als tötenswert wichtigen Naziführer zu untermauern/ihn zum gerade so eben verschonten Märtyrer aufzubauen und Munition gegen Diebeschmarotzerterroristenvergewaltigermörderorks zu generieren.
 Nakaira

Nach Abbruch der Wahl fanden auf verschiedenen Ebenen – und vor allem im Berliner Rat – Gespräche zum weiteren Vorgehen statt. Parallel wurde publik, dass Dr. Schmidt das heimtückische Attentat zwar überleben würde, er aber zugleich so schwer verwundet wurde, dass seine weitere Wahlteilnahme und eine etwaige Amtsausübung im Falle seiner Wahl gänzlich ausgeschlossen wäre. So informiert, konnten die Berliner Buchmacher ihre Quoten anpassen, die meisten Wettenden erhielten ihr Geld zurück und konnten heute, fünf Wochen später, ihre Wette und, sofern sie in einem der betroffenen Bezirke registriert sind, ihren Wahlentscheid neu treffen.

Wie schon bei der letzten Wahl der Periode II stand der Entscheid in Tempelhof und Prenzlauer Berg am Schnellsten fest: In beiden Bezirken war der Vertreter bereits vorab durch konzerninterne „Wahl“ bestimmt und bekannt gegeben worden: Demnach bleiben Dr. Franziska Landolt für Saeder-Krupp in Tempelhof und Takeshi Ozu für Renraku im offiziell gerade zu Renrakusan umbenannten Bezirk Prenzlauer Berg im Amt.  

Ebenso schnell war die Wahl zum Zweiten Bürgermeister entschieden, bei der – ebenso in Kopie der Wahl von 2074 – Morek Pflügler innerhalb kürzester Zeit uneinholbar nach vorne schnellte, um am Ende sein bisher bestes Wahlergebnis von berlinweit 88,9% der Stimmen einzufahren.

Dass trotz leicht nachlassender Popularität sowohl Wladimir Igorewitsch Bronstein in Pankow und Lena Rabeja in Köpenick ihr Amt verteidigen konnten, vermochte niemanden zu überraschen. 

Spannend blieb es im Laufe des Wahltages in Falkensee, wo sich am Ende aber doch „Dönerkönig“ Aslan Özdemir gegen seine insgesamt 14 Herausforderer mit solider Mehrheit durchsetzen konnte.

Unbenannt

Ohnehin aber hatte es seit dem Anschlag auf Schmidt nur zwei Themen gegeben, welche die Gemüter der Berliner erregen und die Beruhigungsmitteldealer der Buchmacher zu neuen Rekordeinnahmen bringen konnten: Der Ausgang der Wahl in Mitte und Spandau.

Da unklar blieb, ob und wenn ja wann Dr. Alexander Schmidt sein Amt antreten könnte, brachen in den Wochen vor der Wahl seine Werte immer weiter ein. Befeuert wurde diese Entwicklung nicht zuletzt davon, dass die PNE sich dazu entschloss, einen eigenen Kandidaten, Bernhard Schäfer, ins Rennen zu schicken. FBV-seits bestanden zwar in Gestalt der CVP-nahen Henriette Bahr und der unparteiischen Gabriele Siegert gleich zwei „hauseigene“ Ersatzbewerber, von denen aber keine „offiziell“ als Vertreterin der FBV-Interessen auf den Plan trat. Ganz im Gegenteil hatte man bereits vor der Wahl, also noch zu Zeiten, als Schmidt sich bester Gesundheit erfreute, andeuten lassen, dass der FBV insgesamt eher unglücklich über das (partei-)politische Engagement von Konzernangehörigen sei. Man wünsche sich beim FBV „etwas weniger politisches Scheinwerferlicht“, wie sich die Quelle „Node“ unlängst auf Corpleaks äußerte. Insgesamt ist somit also der Sieg des bereits bei der letzten Mitte-Wahl angetretenen Dr. Paul Zöller (Berliner Bankenverein/HKB) keine allzu große Überraschung, auch wenn sein Amtsgewinn mitunter als solche inszeniert und gefeiert wurde.

 Ich denke nicht, dass sich mit dem Wechsel der Person in Mitte allzu viel ändert. Schmidt und Zöller sind beides Bänker, der eigentliche Machthaber bleibt also derselbe. Ich sage das im vollen Bewusstsein aller Differenzen zwischen FBV und HKB – das gemeinsame Interesse an einem starken und „freien“ Bankplatz in Berlin ist so überwältigend, dass selbst blutigste Fehden davor verblassen.
 Corpshark

 Nicht umsonst kann man das Wort „Regieren“ nicht ohne die Buchstaben G-I-E-R bilden …
 Roter Oktober

 Man sollte dennoch nicht übersehen, dass Berlin ohne einen Mitte-Mann des FBV wieder ein klein wenig S-K-freundlicher geworden ist. Auch wenn Halal kein Scharfschützengewehr deutscher Bauart verwendet hat. Just saying.
 Tolstoi

 Also. HKB ist auch nicht gerade der dickste Freund von S-K …
 Nemascope

Die wahrhaftige Sensation des heutigen Wahltages ist natürlich das Ergebnis im Normbezirk Spandau, wo Ratspräsident Yilmaz Wojenko nach einer stundenlangen Zitterpartie hauchdünn gegen den „Chef von Eiswerder“ Fletscher (ohne Nachnamen) und dessen eilends geschmiedete Vereinigung Alternativ-Autonomes Spandau unterlag. Trotz noch immer hoher Popularität als Erster Bürgermeister von Berlin, befand sich Wojenkos Popularität im eigenen Heimatbezirk Spandau seit Langem im stetigen Sinkflug begriffen: Zu viel Repräsentanz und Schi-Schi, zu viel Fokus auf Gesamtberlin, vor allem aber zu wenig greifbare Erfolge in Spandau und nun zuletzt die extrem umstrittene „Absage“ der Berlinwahl hatten dazu geführt, dass die geradezu „historisch unzufriedenen“ Spandauer „ihrem“ Bürgermeister den Rücken kehrten. Dennoch: einen tatsächlichen Machtwechsel hatten nicht einmal risikofreudige Buchmacher auf dem Schirm, war doch Wojenkos letzte ernstzunehmende Gegenkandidatin Doris “Yori” Floricic durch Übernahme der operativen Aetherlink-Leitung und damit einhergehenden Wegzug aus Berlin aus dem Rennen geschieden. Der Eiswerder Autonomenführer Fletscher hingegen scheint, so stellen es verschiedene Spandauer Blogs aktuell dar, im Angesicht der plötzlich fallenden Popularität Wojenkos alle Hebel in Bewegung gesetzt zu haben, die „Stimmen der Unzufriedenen“ auf sich zu vereinen. Und das sind im schon unter Aztechnology verfallenden Spandau nicht gerade wenige. 

Für Berlin hat Wojenko Abwahl in Spandau zwei ganz unmittelbare Konsequenzen:

Erstens, dass Wojenko nur noch bis zur nächsten Wahl des Ersten Bürgermeisters im Amt bleiben kann, da man Bezirksvertreter sein muss, um zum Ratspräsidenten gewählt zu werden. 

Zweitens, dass erstmals seit der Berliner Einheit ein stadtbekannter Anarchist zum Vertreter eines Normbezirks gewählt wurde. Zwar nicht direkt in seiner Funktion als Anarchist, aber doch mit der deutlichen Ansagen „Fehlentwicklungen“ im Berliner system die Stirn bieten zu wollen und ein „neues Miteinander“ im Speziellen zwischen Autonomen und den „neuen Berliner Alternativen“ zu unterstützen. Ob dies aber wiederum in der Form eines Normbezirkes geschieht oder ob Spandau der erste Berliner Bezirk wird, der vom Norm- zum Alternativen Bezirk wird, bleibt abzuwarten. 

 Schon jetzt überschlägt sich der Boulevard mit Hiobsbotschaften vom Untergang Berlins. Unstrittig aber ist in der Tat, dass Berlin sich eher von der „Normalität“ des Modells Normbezirk weg- als zu dieser „Norm“ hinbewegt.
 Zaffke

 Sieht man sich an, wo es in Berlin bisher Wechsel an der Spitze gab, fällt schon auf, dass das meist in den Normbezirken war.
 Rotornormalverbraucher

 Nun verwechsele mal bitte nicht gesunde Demokratie mit Chaos. Dass es in den Normbezirken zu gemeinschaftlich bestimmten Wechseln des Repräsentanten kommt, ist eher ein Argument FÜR als GEGEN diese. Mich stimmt es ehrlich gesagt nachdenklicher, dass die Führungsspitze in den so genannten Alternativen Bezirken immer mehr den Spitzen der Konzernbezirke gleicht, was ihre Unverrückbarkeit (und auch ihre politische Unbeweglichkeit) angeht.
 Fienchen

 FREIES ANARCHISTISCHES SPANDAU!
 Alligatower

[36] Kiezwehren

… die im alternativen Berlin die Polizeiarbeit machen.

36dinge ist die Kategorie für Listen, die dir als Spielleiter das Leben einfacher machen können. Wann immer dir grade eine Idee fehlt, im Run die Action stockt, Downtime oder Wartezeit auf später eintreffende Spieler zu überbrücken oder eine Beschreibung “mal eben aus dem Ärmel geschüttelt” werden muss, helfen die Listen der 36dinge, den kleinen Denkanstoß zu geben. Gewürfelt wird auf den Listen mit 2W6, wobei einer die “Zehnerstelle” und der andere die “Einerstelle” ist.

sr-missions-hostage-aas

36 Kiezwehren listet 36 Gruppierungen, die man in Berlins alternativen (= ex-anarchistischen) Gebieten anstelle einer „regulären“ Polizei treffen kann. Wann immer die Runner dort im öffentlichen Raum etwas allzu auffälliges oder nach den lokalen(!) Gesetzen Illegales tun, kann der SL würfeln, „wer in dieser Straße/diesem Block/dieser Ecke eigentlich die security macht“. Das trifft insbesondere auch dann zu, wenn die Runner als offensichtlich hochgepanzerte, bis an die Zähne bewaffnete Schlägertypen rüberkommen: Waffenbesitz und dicke Rüstungen sind in Berlins Anarcho-Ecken – oder jeder anderen Z-Gegend – zwar nicht illegal, aber wenn eine bewaffnete Gruppe Fremde in den Kiez kommen, sollte man die mal stoppen und fragen, was die eigentlich wollen.

1: SelbstJustizTrupps und Bürgerwehren

  • 11 Anwohnerkontrolle – In diesem Kiez passt jeder auf den anderen auf, und die meisten Anwohner sind bewaffnet. Als die Anwohner die Runner sehen, sprechen sich einige beisammen Stehende spontan ab, mal rüberzugehen und „zu sehen, was diese Typen hier wollen“. Anzahl: 2W6 (ohne Anführer). Werte: wie Schläger (SR5 S.381).
  • 12 Nachbarschaftswache – Ähnlich der Anwohnerkontrolle passt hier jeder auf jeden auf, allerdings laufen zusätzlich zu jeder Zeit einige bewaffnete Nachbarn Streife. Diese werden von den Anwohnern verständigt und zu den Runnern geschickt. Anzahl: 2W6 – falls Wurf 6+ ist einer aus dem Trupp ein Anführer. Werte: wie Schläger (SR5 S.381).
  • 13 Bürgerwehr – Wie Nachbarschaftswache, aber mit Panzerkleidung und besser bewaffnet (für jeden W6 würfeln: 1 = Schwere Pistole, 2 = Maschinenpistole, 3 = Automatikkarabiner (SMG), 4 = Schrotflinte, 5 = (Jagd-)Gewehr, 6 = Sturmgewehr.
  • 14 Kiezwehr – Anders als die Bürgerwehr, die mehr oder weniger spontan organisiert wird und deren Mitglieder einen anderen Beruf haben, ist die Kiezwehr eine fest aufgestellte Gruppe, die zusammen trainiert und vom Kiez bezahlt wird (also eine „professionelle“ Wehr). Anzahl: 4 + 1 Anführer. Werte: wie Streifenpolizist (SR5 S.383) mit entweder Schrotflinten (1-4 auf W6), SMG (5 auf W6) oder Sturmgewehr (6 auf W6).
  • 15 SelbstJustizTrupp – Für diese besonders unangenehme Art eines besser strukturierten (Lynch-)Mobs kombiniere 1x die Kiezwehr (in diesem Fall zu 50% bestehend aus Ex-Polizisten/Gardisten) mit 1x der Nachbarschaftswache und addiere 1 beliebigen SR5 Archetyp, der hier als Chef des SJT und damit als Richter auftritt. Anzahl/Werte: Wie unter (12) + (14) angegeben.
  • 16 Flashmob – Der Kiez glaubt an Stärke durch massive zahlenmäßige Überlegenheit. Die Runner werden von einer Anwohnerkontrolle konfrontiert, aber wenn es das geringste Anzeichen von Ärger gibt treffen nach 2W6 Kampfrunden in jeder weiteren Kampfrunde 1W6 Anwohner ein (Typ W6: 1-3 = wie Nachbarschaftswache, 4-5 = wie Bürgerwehr, 6 = wie Kiezwehr).

2: Gangs

  • 21 Randale-Kids – Die hiesige Security liegt in der Hände einiger Aggro-Kids, die abgesehen vom Sprayer-Tag ihrer Clique und ggf. der Präferenz für eine gewisse Farbe kaum als Gang zu erkennen sind. Einen Gang-Namen gibt es nicht, oder er besteht aus dem Block- oder Straßennamen plus einem sinnreichen Zusatz wie „Boyz“, „Bloodz“, „Knights“ oder „Kombat Krew“. Anzahl: 3W6, kein Anführer. Werte: wie Schläger (SR5 S.381).
  • 22 Kleine Fische – Der Kiez wird von einer örtlichen Gang beschützt, deren Hauptgeschäft neben der Security auch Schutzgelderpressung und das Dealen von Drogen und Infos umfasst. Gangnamen z.B. W6: 1 = Kiezdefenders, 2 = Bonsai Brawlerz, 3 = Cybear Warriorz, 4 = Dikote Devils, 5 = Die (W666)ers, 6 = Leet Legion. Anzahl/Werte: 1W6 Schläger (SR5 S.381) + 1W6/3 Ganger (SR5 S.382), von denen einer als Anführer fungiert und der oder die restlichen als seine Lieutenants.
  • 23 Herrscher des Blocks – Die Gang hält den Block bzw. Kiez bereits seit Längerem und hat sich in der Gegend etabliert. Schutzgelder und krumme Dinger schaffen ein mehr oder weniger regelmäßiges Einkommen, und die Rekrutierung neuer Kids stellt kaum ein Problem dar. Gangnamen z.B. W6: 1 = (Kiezname) Barghests, 2 = Schluchtenschatten, 3 = Wakizashi Warriors, 4 = Orkfaust, 5 = White Sands, 6 = F*Tribe. Anzahl/Werte: 2W6+2 Ganger (SR5 S.382), jeder 4. Ganger ist vom Typ Anführer (Lieutenant), der Gangboss ist nicht anwesend (für diesen im Bedarfsfall den Archetyp Sprawlganger (SR5 S.126) verwenden.
  • 24 Bezirks-Bosse – Der Kiez wird von einer der größeren Gangs beschützt, deren Name man gelegentlich in den Newsfeeds liest oder von denen man schon gehört (bzw. im Berlin-Buch gelesen). Gangnamen z.B. W6: 1 = Spreeratten (Berlin S.26), 2 = Kreuzholz (Berlin S.25), 3 = Triglawer (Berlin S.24), 4 = Jihad B (Berlin S.24), 5 = Nemessiden (#Zankapfel), 6 = Humbolde (Berlin S.51). Anzahl/Werte stimmen mit Herrscher des Blocks (23) überein, die Gang hat aber mehr Möglichkeiten, Verstärkung zu schicken bzw. später Rache zu üben.
  • 25 Chromkönige und Asphaltcowboys – Der Kiez wird durch eine überall in Berlin aktive Straßen-, Bosozoku-, Straßenkrieger- oder Motorradgang verteidigt bzw. kontrolliert. Gangnamen z.B. W6: 1 = Sons of Odin MC (Berlin S.26), 2 = Ulanen (Berlin S.26), 3 = Die Car Warriors, 4 = Die Höllenwölfe, 5 = Cerberus MC, 6 = Blitzkrieg Berlin MC. Anzahl: 2W6 motorisierte + 1W6 „Anführer“ (Lieutenants) + 1 Boss. Werte: wie Ganger (SR5 S.382) mit passenden Fahrzeugen (ggf. mehrere in/auf 1 Fahrzeug) und Würfelpool 7 für Fahrproben. Für den Boss verwenden Sie die Werte des Schmugglers (SR5 S.125).
  • 26 Die Horde – Mit inzwischen wieder weit über 100 Mitgliedern des Typs „starker Ork oder Troll“ gehört die Horde zu den gefährlichsten Gangs in Berlin, die zudem kräftig im „Schutzmarkt“ der Stadt mitmacht und Territorien überall im Stadtgebiet übernimmt, die nach mittelalterlichen Prinzipien verwaltet werden als „Lehen“ des Anführers der lokalen Horde-Gruppe. Anzahl: im Kiez 2W6 + 1 Boss. Werte: Normale Member wie Schläger-Anführer (SR5 S.381), aber alle körperlichen Pools +4 Würfel, außerdem ist jeder Ganger mit einer Chance von 2 in 6 ein Troll (wichtig wg. Reichweite/Panzerung). Für den Boss den Troll-Beschützer (SR5 S.120) oder den Troll-Kampfmagier (SR5 S.116) verwenden.

3: Organisierte Verbrechensgruppen

  • 31 A Whiter Shade of Pale – Von außen nicht erkennbar, unterhalten die Shader (Berlin S.22) in diesem Kiez einige wichtige Produktionsanlagen für schwärzeste Chipware und sichern das Gebiet daher „mit allen Mitteln“. Das ist für Sie als SL die perfekte Gelegenheit, einen Ausflug in alternative Genres wie eine überzeichnete „Utopie“ oder auch die nanitengetriebene Zombie-Apokalypse zu machen, wobei in allen Szenarien die Gegner mehr oder weniger hilflose Anwohner sind, derer sich die Shader über Gedanken- und Verhaltenskontrolle bemächtigt haben. Gerade die Kampfwerte niedrig zu halten, kann hier sehr dienlich sein, auch um den latenten Horror-Effekt der Erzählung zu verstärken. Anzahl: 4W6. Werte: höchstens wie Schläger (SR5 S.381).
  • 32 Yakuza – Die Yakuza besitzt gemessen an ihrem Stand in anderen Weltmetropolen nur geringen Einfluss in Berlin. Umso verbissener hält sie an dem Besitz fest, den sie errungen hat – wie dem Sicherheitsdeal zu diesem Gebiet. Anzahl: 1W6 + 1 Anführer. Werte: wie Kriminelle Organisation (SR5 S.383), aber mit Katana statt Schwert und mit dem „Anführer Streifenpolizei“ als Anführer.
  • 33 Asenas Wölfe – Die Wölfe wissen, dass sie viele Feinde haben, und halten ständig Ausschau nach potenziellen Troublemakern und Attentätern. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Ganger (SR5 S.382), für den Anführer verwenden Sie die Werte der Nahkampfadeptin (S.117). Und wenn Sie wollen, dann klären Sie mal bei der Gelegenheit den Verdacht, dass die Wölfe auch über Gestaltwandler verfügen (persönliche Notiz: Bitte nach SR4 Regeln mit Regeneration und Dualer Präsenz, gute Güte!).
  • 34 Vory (1) – Die Russenmafia. Nuff said. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Kriminelle Organisation (SR5 S.383).
  • 35 Vory (2) –Die Russenmafia. Nuff said. Anzahl: 4W6. Werte: wie Ganger (SR5 S.382), aber mit Ganzkörperpanzerung (SP15).
  • 36 Vory (3) – Die Russenmafia. Nuff … nein, Moment: Hier werden Drakai eingesetzt, die spezielle Kampftruppe der Drakova. Was die wohl an diesem Kiez für ein Interesse hat? Anzahl: 1W6+2 + 1 Anführer. Werte: wie Elite-Spezialeinheit (SR5 S.384), aber mit AK Sturmgewehren und ohne Helm. Der Anführer ist ein Elf.

4: Söldner und Mietwummen

  • 41 Die klitzekleine Spinne – Im Kiez wohnt ein Rigger und Schattenläufer mit einigem Talent und respektablem Ausrüstungs-Budget, der außerhalb seiner Missionen die Kiez-Security macht im Austausch gegen Mietfreiheit und Support der Community gegen „Schnüffler“ und andere „Auffällige“ im Gebiet. Der Rigger bleibt im Verborgenen und agiert durch seine diversen Drohnen (und ggf. Fahrzeuge). Sollten die Runner aus den Drohnen Kleinholz machen oder ihn sonstwie anpissen, steht ihm (theoretisch) ein Runnerteam zur Verfügung, das sich für den „Angriff“ auf ihren Kumpel und den Techpool ihrer Gruppe „revanchieren“ wird. Anzahl: 3W6-2 Mikrodrohnen (Kanmushi, Fly-Spy) + 1W6-2 Kleine Drohnen (Crawler) + eine hohe Zahl an Wifi-fähigen Webcams o.ä. (100+ versteckte Knoten im Gebiet). Falls ein Zugriff nötig ist: Alte, zum Teil mit Graffitti übersprayte oder geschmolzene Sexaroid-Drohne mit grob aufgeflanschten Waffenmodulen unter direkter Kontrolle des Riggers (Werte ähnlich Ares Duelist, Waffen gerne abgefahrener, zB Kampfkettensägen) sowie W6 Schrottautos mit zusammengebastelter Fernsteuerung bzw. aggressiv programmiertem Autopilot (je weniger Autos, desto besser gepanzert/bewaffnet). Werte: wie Drohnen (SR5 S.473)
  • 42 Das Squad – Die Kiez-Security wird durch ein Team Ex-Militärs übernommen, die auch in demselben Haus etwa im Zentrum des Kiezes wohnen. Alle Mitglieder des „Squads“ haben zusammen gedient und arbeiten extrem effizient zusammen. Würde einer von ihnen zu Tode kommen, nähmen die Überlebenden das (abhängig von den Begleitumständen) extrem persönlich. Anzahl: 3 + 1 Anführer. Werte: wie Waffenspezialist (SR5 S.118).
  • 43 Seryi Volk EinsatzTruppe (SeVET) – Die Anwohner des Kiezes haben zusammengelegt und die Dienste einer überwiegend aus russischen Ex-Militärs bestehenden Söldnertruppe erworben, die auch Teil des entstehenden altrernativen Polizeidienstes „CMSK“ sein wird. Anzahl: XW6 + 1 Anführer. Werte: wie Elite-Konzernsicherheit (SR5 S.384), aber mit Fernwaffen-Fertigkeitsgruppe auf 6 und mit offenen statt geschlossenen Helmen (+2) sowie mit AKs statt Ares Waffen. Metatyp ist meist Ork.
  • 44 Die Misfits – Die Söldner, die den hiesigen Schutzauftrag abgegriffen haben, sind Ex-Militärs von MET 2000, Bundeswehr und polnischen Streitkräften, die aufgrund diverser Vergehen unehrenhaft entlassen und im Regelfall gejagt werden. Sie sind der übelste Abschaum und haben längst aus ihrem „Schutzauftrag“ eine Terrorherrschaft unter ihrem General als Warlord errichtet. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Kriminelle Organisation (SR5 S.383).
  • 45 Der Exot – Der Kiez steht unter dem besonderen Schutz einer ungewöhnlichen Entität, was auch direkten Einfluss auf die Bewohner des Kiezes hat. Die eigentliche Begegnung ist zunächst entsprechend der Anwohnerkontrolle (11) – bei Trouble schaltet sich dann aber zügig der „Beschützer“ des Gebietes ein. Dieser wird mit Wurf auf W6 bestimmt: 1 = YAKSHA, ein kleiner westlicher, von einem größeren Konkurrenten aus Russland vertriebener Drache (SR5 S.409), dessen menschliche Tarnidentität die eines Kuriositäten- und Telesmahändlers ist und dessen „Schutz“ teuer mit SchutzGELD erkauft wird. 2 = VIKTOR VLADEK, ein Vampir (SR5 S.407), der sich vor der Entmenschlichung dadurch schützt, dass er nur von Verbrechern trinkt (und der sich daher so sehr über Unruhestifter in seinem Kiez freut, dass er diese z.T. durch Runs selbst erst zu Verbrechen im Kiez anstiftet, so als Abenteueridee). Vladek betreibt im Kiez eine Keller-Nachtbar namens „LeSang“. 3 = THETA, eine K.I. oder ein K.I.-ähnliches Botnet. Theta hat sich seit dem Start der neuen Matrix in allen möglichen Knoten des Kiezes verbreitet und überwacht lückenlos alle Sensoren inklusive den Kameras in Smartbrillen, Kommlinks und Fahrzeugen. Die Sorge von Theta gilt vor allem einen gut verborgenen Zirkel von Technomancern im Kiez, die Theta als „Matrixgottheit“ anbeten und durch „Datenopferungen“ Thetas Wissen und Kapazitäten langsam, aber sehr beständig erweitern 4 = DRYARA, ein freier Geist, der in menschlicher Gestalt als kleines Mädchen im Kiez umherspaziert und „gut Freund“ mit diversen Geistern der Menschen (SR5 S.303, Stufe = W6) in Gestalt von sich plötzlich in humanoider Form erhebenden Schrottbergen, nur aus Lumpen bestehenden Straßenpennern, umherwirbelnden Einkaufstüten und zischenden Schabenschwärmen ist. 5 = AZAEL der dunkle Engel, zumindest was sein Selbstbild und sein endlos großes Ego angeht. Azael hält sich für einen tatsächlichen „Daeva“ oder Daimon, mehr ein lebendes Prinzip wie die Charaktere in den „Sandman“-Comics, jedenfalls für etwas ganz und gar Übernatürliches und Unsterbliches. Für Azaels Werte benutzen Sie den Unterhändler (SR5 S.119), aber erhöhen Sie alle Pools um +2 Würfel und fügen Sie 4 Punkte Edge hinzu (gesamt: 8 Edge). Ob Azael ein Glückskind, eine Laune der Natur oder etwas wahrhaft „Unbekanntes“ ist, bleibt Ihnen überlassen. 6 = LEGION. Legion ist ein in etwa 80% der Anwohner lebendes, KFS-induziertes Schwarmbewusstsein. Die Werte der einzelnen Anwohner sind eher zu vernachlässigen (Schläger SR5 S.381), aber es gibt Hunderte von ihnen!
  • 46 Der Letzte Seiner Art – Die Security im Kiez lastet auf den extrem breiten Schultern eines einzigen Profis: Gehärtet im Feuer der Eurokriege, mit Dutzenden Söldnermissionen und dem Ruf einer wahren Runnerlegende unterm Barett, hat sich hier einer der Titanen des Schattengeschäfts zur Ruhe gesetzt. Im Allgemeinen müssen die Anwohner nur darauf hinweisen, wer hier der Chef ist, und „Unerwünschte“ ziehen sich zurück. Anzahl: Ein einziger. Werte: Würfeln mit, wer der exakte Runnergott hier ist, dann die Werte des entsprechenden Archetyps nehmen, +2 auf alle relevanten Pools aufschlagen und von Edge +3 ausgehen. 1 = DER IRRE IVAN, Speznaz-Samurai und gefürchteter Cyberpsychot (Straßensamurai SR5 S.112), 2 = LORELEI, Elf-Scharfschützin und lautlose Elitekillerin (Fernkampfadeptin SR5 S.123), 3 = EFREET, libanesicher Troll-Kampfmagier und Feuerteufel (Kampfmagier SR5 S.116), 4 = KALI DIE TODESFEE, Nahkampfgöttin und langjährige Leiterin des blutrünstigen SJTs „Kommando 12“ (Nahkampfadeptin SR5 S.117), 5 = RAZUL „DER DERWISCH“, Troll-Elitekämpfer des Großen Dschihad und Beschützer der von Gott Gesegneten (Beschützerin SR5 S.120), 6 = WANJA VILJAD, Ex-Speznaz und Mietkrieger, Anführer der ausgerotteten Motorradgang „Höllenwölfe“, der jene Gangs, die sich gegen seine Jungs zusammenschlossen, danach im Alleingang abschlachtete (Kopfgeldjäger SR5 S.127).

5: Alternative Polizeidienste

  • 51 SVSG Sukov Vernetzte Sicherheits GmbH – Sukov bietet Kiezschutz durch Drohnenüberwachung und Kooperationen mit lokalen Gangs, die im Alarmfall dann für die physische Sicherheit vor Ort aktiviert. Anzahl/Werte: im engeren Gebiet 3W6 Mikrodrohnen (Kanmushi, Fly-Spy). Falls ein Zugriff nötig ist:Wurf mit W6 im 2er Bereich dieser 36-Dinge-Liste (Gangs), wobei Anzahl +1W6 gilt und die Gang durch die Drohnen zum Ziel = der Bedrohung hingeleitet werden.
  • 52 Wach- und Schließgesellschaft – Der hiesige Sicherheitskontrakt wird von den VWS übernommen bzw. vom Berliner Ableger, der FWSB (Freie Wach- und Schließgesellschaft Berlin). Die Trennung von der Hauptgesellschaft hat rechtliche Gründe, da die VWS bzw. die hinter ihr stehenden Gruppen gerne die besonderen Rechtsvorteile der „alternativen Berliner Gesellschaft ohne Haftung“ (aBGoH). Wenn diese übergangsweise Sonderrechtsform 2080 ausläuft, wird die FWSB voraussichtlich in die VWS überführt werden. Anzahl: 1W6+2. Werte: wie Streifenpolizisten (SR5 S.383), aber mit leichter Militärpanzerung + Helm (SP16).
  • 53 Carabinieri – Die italienische Mafia spielt in Berlin – abgesehen vom Bausektor – eine sehr untergeordnete Rolle (weswegen sie auch bei den OV-Gruppen dieser Tabelle nicht auftaucht). In diesem Kiez aber stehen einige Maßnahmen der „urbanen Erneuerung“ kurz vor der Umsetzung, so dass sich der Berliner Chef der Baumafia Daniel Moratti für eine vorsorgliche Sicherung des Gebietes entschieden hat. Dessen Leute treten in „Pseudo-Polizei-Look“ auf (Streifenpolizisten mit generischem Uniform-Look ohne Firmen-ID) und ihr „Sicherheitsunternehmen“ (z.B. NGUS New Global United Security, NBW Neue Berliner Wachgesellschaft, Urbanitas Sicherheits GmbH, APDB Alternative PolizeiDienste Berlin) ist nur einer von vielen hundert alternativen Polizeidiensten in Berlin, dessen Aktiva und Kontrolle allerdings durch einen Hacker relativ leicht zur Mafia bzw. zu von der Mafia kontrollierten Bau- und Scheinfirmen zurückverfolgen lässt. Anzahl: 1W6 + 1 Anführer. Werte: wie Streifenpolizisten (SR5 S.383).
  • 54 Alternativer PolizeiDienst Berlin (APDB) – Der APDB ist neben der CMSK ein weiterer Mitspieler um den von Zerbröselung bedrohten Sternschutz-Vertrag. Der Dienst setzt sich primär aus Ex-Polizisten der früheren SJTs sowie jenen SST-Ausscheidern zusammen, die mit CMSK-Chef Rudek nicht können oder andere Vorstellungen von Polizeiarbeit haben als er. Natürlich bedeutet dies indirekt auch, dass sich Ork- und Metahasser verstärkt im APDB sammeln, auch wenn der Dienst per se nicht rassistisch ist und sich die Vielfältigkeit ausdrücklich ins Diensthandbuch geschrieben hat: Im Pitch um die kommenden Aufträge gilt es jeden Anschein von Rassismus zu vermeiden. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Konzernsicherheit (SR5 S.382).
  • 55 Falkenwehr – Im Gegensatz zum APDB gehört die besondere Beobachtung und Kontrolle von Metamenschen direkt zum Sicherheitskonzept der Falkenwehr – was natürlich auch betreffs der Auftraggeber im hiesigen Kiez einiges vermuten lässt. Die Falken verweisen auf die kalte Logik der Statistik, wonach Metamenschen (und besonders Orks und Trolle) ein gemessen am Bevölkerungsanteil viel höheres Risiko darstellen, ein Verbrecher zu sein oder noch zu werden. Die eigenen Erfolgszahlen der FW-Methodik gibt dem Dienst jedenfalls Recht. Natürlich. Anzahl: 3W6 + 1 Anführer. Werte: wie Streifenpolizisten (SR5 S.383).
  • 56 Der Schwarze Bär – In diesem Kiez hat der eben gegründete alternative Dienst CMSK die Verantwortung für Sicherheit und Recht – und man ist sich ÄUSSERST bewusst, dass man damit erstens „zeigen muss, es zu können“, und man zweitens „Primärziel für Saboteure und Pitch-Konkurrenten“ ist. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Elite-Konzernsicherheit (SR5 S.384), aber mit Fernwaffen-Fertigkeitsgruppe auf 6 sowie mit AKs statt Ares Waffen. Metatyp ist meist Ork.

6: Konzernsicherheit

  • 61 Winter Systems – Der in Manhatten (UCAS) beheimatete Sicherheitsdienstleister und Hersteller von Waffen und Drohnen benutzt wie viele andere Konzerne auch Berlin als (Beta-)Testgelände für seine Produkte und Sicherheitskonzepte sowie als ein Ausbildungsgebiet für seine Sicherheitskräfte. Anwohnern, Kiezgemeinschaften oder Eigentümergruppen bietet WS Security seine Dienste gesponsort, also stark verbilligt an (aber immer noch zu einem höheren Preis als die üblichen Schlägertrupps, natürlich). Im Gegensatz dazu verpflichten sich die Anwohner zum Stillschweigen speziell was Pannen von Ausrüstungsteilen oder Personal angeht sowie zum Verzicht auf jede Art von Regress. Einigen Kiezen ist der mehrere Dutzend Seiten lange WS-Vertrag mit seinen zahlreichen Sonderregeln dennoch willkommen, sei es, weil sie ihn nicht gelesen/verstanden haben, oder weil unterm Strich das Mehr an Sicherheit den Preis von etwas persönlicher Freiheit und einiger Rechtsansprüche wert ist. In WS-Gebieten werden verstärkt Sensoren, Kameras und Einbruchschutzanlagen von Winter Systems verbaut, die Anwohner sehr günstig leasen können. Die Sicherheit greift intensiv auf (experimentelle) Drohnen zurück. WS-Polizisten verfügen über umfassend sensorisch aufgerüstete Helme und andere Sichtgeräte mit Wifi-Anbindung an einen Online Operator (TacNet mit aktiver Sicherheitsspinne). Anzahl: 1W6 Drohnen (z.B. Äquivalent der Mixcoatl (MilSpecTech/Fronteinsatz)) und/oder 1W6 Soldaten (ohne Anführer, dafür mit TacNet-Überwachung durch Decker/Spinne). Werte: wie Streifenpolizisten (SR5 S.383) plus TacNet.
  • 62 Centurion – Auch für Centurion stellt Berlin ein Test- und Ausbildungsgelände dar, weswegen Kontrakte verbilligt offeriert werden. Die meisten der Ausbildungsleiter (= Anführer) sind Veteranen, die davor in Afrika oder Südamerika für Centurion tätig waren. Berlins Anarchogebiete werden von Centurion als Kriegsgebiet eingestuft, und sei es, weil die hier ausgebildeten Polizeisoldaten später verstärkt in Krisengebieten eingesetzt werden sollen. Entsprechend ist die Ausrüstung und Einsatzdoktrin eher militärischer Natur (dem US-Einsatz in Afghanistan nicht unähnlich). Anzahl: 3W6, davon 1 Anführer auf 6 Soldaten (also 3-6 Soldaten = 1 Anführer und Einsatzteam, 7-12 Soldaten = 2 Anführer und Einsatzteams, 13-18 Soldaten = 3 Anführer und Einsatzteams). Werte: wie Streifenpolizisten (SR5 S.383), aber mit leichter Militärpanzerung + Helm (SP16) und Colt Sturmgewehren plus Unterlauf-GL (Ladung zur Aufstandsbekämpfung, z.B. Brechreiz-/Tränengas).
  • 63 Knight Errant – In diesem Teilbereich wird die Sicherheit durch KE vertreten – Grund hierfür mögen laufende Bauprojekte, ein anstehender Immobiliendeal oder das gewachsene Schutzbedürfnis eines gutsituierten Anwohners sein. Anzahl: 1W6+1. Werte: wie Elite-Konzernsicherheit (SR5 S.384).
  • 64 Sternschutz – Der Stern hält weiterhin den Polizeivertrag für Berlin, auch wenn er diesen in den alternativen Gebieten kaum wahrnimmt. Dieser Kiez aber ist eine Ausnahme: Sei es, weil hier eine zu schützende Anlage oder (wahrscheinlicher) Baustelle ist, ein dem Sternschutz besonders ans Herz gelegter Promi wohnt oder weil der Stern den Kiez als PR-wirksames Vorzeigegebiet für eine bezahlte DeMeKo-Berichterstattung ausgewählt hat. Anzahl: 1W6+3 plus 1 Anführer. Werte: wie Streifenpolizist (SR5 S.383), aber mit Sternschutz- oder SST-Ausrüstung (siehe Berlin-Quellenbuch).
  • 65 PsiAid – Wenn du Ärger mit Geister oder magischen Phänomenen hast, wen rufst du dann? Die Geisterjäger PsiAid! Dass dieser Dienst den hiesigen Sicherheitsauftrag hat, weist natürlich direkt auf bestehende „magische Probleme“ (Anomalien, Geisteraktivitäten, Critter, magisch aktive Gang) hin, die Sie beim weiteren Aufenthalt im Kiez dann ebenso einbringen können. Anzahl: 1W6/2. Werte: ein magischer Ermittler (SR5 S.114) als Anführer, weitere Beschützer sind Lohnmagier = Konzernsicherheit-Anführer (SR5 S.382).
  • 66 Verdeckte BlackOps-Einheit – Ein bae5ca5f6a0d1ca1084af1a90a5929a3AAA-Megakon unterhält im Kiez eine top-geheime Einrichtung, deren hauptsächlicher Schutz in ihrer Unauffälligkeit verbirgt (z.B. T-Shirt-Fabrik mit Tag und Nacht ein- und ausfahrenden Liefertrucks oder gemeinnützige Klinik mit umfassender Forschungsabteilung im geheimen 3. Untergeschoss, die Humanexperimente mit neuen Medikamenten durchführt). Als schnelle Eingreiftruppe im Außenbereich der Einrichtung fungiert eine Elite-Spezialeinheit des Konzerns, die aber getarnt als „normale Kiezsicherheit“ auftritt. Anzahl: 2W6 + 1 Anführer. Werte: wie Elite-Spezialeinheit (SR5 S.384), Ganzkörperpanzerung ist wie martialische Kampfbiker-Rüstung mit martialischem Helm im besten Call-of-Duty-Look gestyled.

Berliner Shadowrun Stammtisch am 15.01.2015

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Ab 2015 wird (hoffentlich) regelmäßig ein Shadowrun-Stammtisch in der INTERFACE Bar (Website hier, Facebook-Seite hier) stattfinden, die passend zu diesem Ereignis auch im „Brennpunkt Stephankiez“-Artikel dieses Blogs ergänzt wurde 🙂

So Gott und Arbeitgeber wollen, werde ich bei den Stammtischen zugegen sein und auf Wunsch auch gerne Charakterskizzen auf Bierdeckel krakeln – vielleicht spielt man auch zusammen ne Sponti-Mini-Mission, wer weiß (SR5 Charakterbögen dabeihaben kann ohnehin NIE verkehrt sein, und am Besten speichert man die eh im Handy, falls man sie zu irgendeiner Session mal nicht dabei hat).

Der erste Stammtisch findet statt am 15. Januar 2015 ab 21:00 Uhr (open end).

Via FB haben sich bereits 11 Personen angemeldet, 12 weitere Teilnahmen sind als „unsicher“ markiert, aber: WOW! (Stand 28.12.2014 17:30 Uhr).

Das Link zur Veranstaltung auf Facebook findet ihr hier.

Spätere Stammtische sollen dann etwa 1x im Monat stattfinden (sehr ehrgeizig, schaun mer mal).

 

EXTRAPULS vom 25.12.2076

Hotspots 3

// gepostet von ZOÉ //

Hallo zusammen! Bei meinen Wanderungen und Amokfahrten durch Berlin fallen mir gelegentlich Orte auf, die bisher irgendwie von anderen Guides und Files übersehen wurden und daher ein ziemliches Schattendasein (ha, ha) führen. Hier kommen ein paar von ihnen, kompakt und straight aus der Memofunktion meines Links.

euleXia
Wilmersdorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) – Kürfürstendamm 31

In direkter Nachbarschaft von Niederlassungen und Filialen von FBV, Monobe, NovaChique, Prada, Armanté, Berlin Kredite und den berüchtigten Wirtschaftsanwälten von Thiede und Graal sitzt eine Ecke vom M-Bahnhof Uhlandstraße entfernt und direkt an das ehrwürdige Kempinski grenzend das Luxushotel euleXia. Die Front zur von der Entlastungstangente überbrückten Ku’Damm-Mall gelegen, die Seite zur nach oben geöffneten Uhlandstraße hin bietet das euleXia exzellenten Service vor allem für dienstlich in Berlin verkehrende Geschäftsreisende aus aller Welt. Wie viele Hotels entlang der Ku’Damm Mall verfügt auch das euleXia über gleich zwei „Top Discretion“ Etagen: Da die Stockwerke mit unverbaubarem Blick auf den sich dahinstauenden Tangentenverkehr wenig reizvolle Aussichten bieten, wurden hier die Außenfenster komplett entfernt und die Wandflächen der Suiten und Appartements stattdessen mit großzügigen „Ersatzfenstern“ in Gestalt von frei mit Ausblicken nach Wunsch belegbaren Videoflächen ausgestattet. Gegen das per Vibration über die Stützpfeiler von Malldach und Straßentrasse übertragene Brummen ist im ganzen Hotel ein Akustiksystem integriert, das mit Gegenschall die Störgeräusche der Tangente herabregelt und dabei als angenehmen Nebeneffekt auch Abhörgeräten die Arbeit erheblich erschwert. Für unsereins besonders interessant ist das euleXia zudem durch seine eher diskret kommunizierten „Traveller Loungers“, einem Block „Luxussärge“ für all jene, die in der Tat ausschließlich zum Schlafen ins Hotel kommen oder die rein virtuell arbeiten und an Meetings teilnehmen wollen und dabei einerseits auf ihren Geldbeutel achten müssen, andererseits aber nach außen hin eine repräsentative Unterbringung bei einer renommierten Adresse kommunizieren wollen. Lounger können wie jeder andere Hotelgast die Einrichtungen des Hotels nutzen – sei es der Wellnessbereich, die 4 Bars, das Hotelrestaurant „Xi“ oder die vielen Konferenz- und Besprechungsräume des Hauses.

Das Hotel bietet Hotelgästen zudem geschlossene Server zum Hosting von Konferenzen oder Konferenzschaltungen – ein Angebot, das auch dann gebucht werden kann, wenn man kein Hotelgast ist, übrigens. Alle Zimmer und Lounges sind mit den Präsentationssystemen der Konferenz- und Besprechungsräume festverdrahtret – ein System, das physisch von der Matrix getrennt werden kann, wenn man echt private Treffen abhalten bzw. sich „unabhörbar“ von der Lounge aus auf eine Videowand eines Konferenzraums schalten will. Letztere Option wird ganz gerne von Schmidts für Briefing-Gespräche verwendet. Die eher wenig präsentablen Runnertypen können durch die Haussicherheit über einen zum Lieferhof I hin gelegenen „Serviceaufzug“ zu einigen der Konferenzräume geschleust werden, ohne dass normale Hotelgäste durch deren Anblick belästigt werden.
 Tolstoi

Zankapfel
Kreuzberg (Xhain) – Fürbringerstraße 25

Quasi um die Ecke vom arcanova liegt die Kellerbar „Zankapfel“, an sich eine ganz klassische Kreuzberger Kiezpinte mit Tanzdiele, Jabifu, F-Bier-Ausschank und Dämmerlicht. Was die Bar – ähnlich ihrer Schwesterbar „Lethe“ – besonders macht, ist die enge Verbindung der Bar zur wachsenden Diskordianischen Bewegung in Berlin. Beschützt von der Nemessiden-Gang als Haussicherheit, ist die Bar ein perfekter Ort, um sich über die Krisenpunkte und schwelenden Streitereien in Berlin auszutauschen – vor allem deshalb, weil die Diskordianer quasi alles weiterverbreiten, was dazu geeignet ist, Konflikte eskalieren zu lassen. Damit der Streit in Berlin nie endet, verbreiten die diskordianischen Kreise – von denen einige, aber längst nicht alle der Eris-Kirche nahestehen – natürlich auch Gerüchte, Klatsch und Lügen. Für die Wahrheit muss wie überall Geld gelatzt werden, und bei den Diskordianern würde ich mich nie drauf verlassen, dass ihre Angaben dann nachher auch stimmen. Auch oder gerade wenn sie teuer waren. Eigner von Zankapfel, Lethe und einigen weiteren, über Berlin verteilten Pinten ist der auf mystischer Orientale Schrägstrich Schlange im Garten Eden gebürstete Saif Alhazred, der als Infobroker mit Spezialisierung auf die Berliner Misstimmungslage und Ärgermacher for Hire einen gewissen Ruf genießt.   

Oberflächlich betrachtet wirken die Diskordianer wie eine Witz-Bewegung, und tatsächlich gibt es große Überschneidungen zu den gerade in Xhain einflussreichen Spaßanarchisten. Wer aber tiefer in ihre Strukturen bzw. deren Mangel eindringt, der erkennt, das eine Menge von ihrem „Wahnsinn“ Methode hat. So war es zum Beispiel das Kommando Mindfuck, das über Provokationen – und Sprengstoffanschlägen – an den richtigen Stellen dafür sorgte, dass die Situation am 1. Mai zum Eskalieren brachte, und mittlerweile gilt es als sicher, dass die berüchtigte „Terrorgruppe“ UV-X mindestens Kontakt zur Diskordianerbewegung hatte, wenn sie nicht sogar ein direktes Werkzeug oder eine Ausprägung diskordianischer Technomancer waren. Oder sind.
Tolstoi

 Die Wahrheit ist Fünf. All Hail Eris! All Hail Discordia!
 Rolf Umar Ben Sarif-Schulze der Ältere, 12.476. Papst der Uneinigen Diskordianischen Kirche

Forschungspark Zehdenick
Zehdenick (Brandenburg)

Etwas außerhalb des Berliner Plexes liegt der bereits zum Einmarsch der Neosowjets fluchtartig verlassene und seitdem aufgegebene Ort Zehdenick. Der Ort wirkt von außen ebenso trist und verfallen wie zahllose andere Geisterorte in der Brandenburger Ödnis, wer aber seine Sensoren aufsperrt und weiß, wonach er suchen muss, findet im gesamten Grenzbereich des Ortes versteckte Alarmanlagen, Bewegungsmelder, Wärmekameras und einigen Gerüchten zufolge auch Selbstschussanlagen und Wachcritter. Wer sich dem Ort arglos per Karre nähert und angesichts zum Teil mutwillig zerstörter Straßen nicht umkehrt, wird an einem Schlagbaum am Ortseingang abgeblockt, der schlicht „Privatbesitz – Betreten strengstens verboten. Zuwiderhandelnde werden ohne Warnung neutralisiert. Vorsicht: Minen“ ankündigt. Infos, die von einer Gruppe Runnern vor einigen Jahren ausgegraben wurden, lassen darauf schließen, dass der Ort von einem Unternehmen namens TELTRONIX gekauft wurde. Die Brandenburger Polizei und der BGS führen ihn zudem als ExTer Gebiet.   

Ausbildungsstätte für Abstreitbare? Top Secret Forschungspark? Versteckte Lauschstation? Körperhalde?
Guttenborg

Shinobi Gardens
Tiergarten (Mitte) – Bremer Weg 16

Der renaturierte und aufwändig zum asiatischen Garten umgestaltete Tiergarten ist ein beliebtes Ausflugsziel insbesondere der Bürger aus dem unweit gelegenen Renraku-Bezirk Prenzlauer Berg. Idyllisch ragen zwischen den Baumwipfeln die japanisch geprägten Häusertürme feiner Japano-Restaurants, während sanft rot illuminierte Tore und ebenso rote Brücken die Schritte der Spaziergänger durch die Kunstlandschaft des Parks leiten. In Sichtweite von Löwenbrücke und Straße des 17. Juni liegt das Sento „Shinobi Gardens“: EIn bekannter Maßen von der Yakuza kontrolliertes Badehaus mit eigenem ummauerten Gartenbereich mit kleinem (neu angelegten) See draußen sowie 3 Becken, ein großer Ruhebereich und 10 Privatkabinen für Massagen und … anderes … im Inneren. Chef des Sento ist ein bestens vernetzter Infobroker namens Oboro, für die Haussicherheit sorgt seine rechte Hand „Jo“ (eigentlich Sho Musashi) sowie im Bedarfsfall eine überaus fähige, auf das Element Luft spezialisierte Magierin namens Kasumi und der Shinobi Garden gilt als Operationsbasis des durchaus nicht unbedeutenden Drogendealers Hayate. Wer mit der Yakuza keinen Ärger hat, kann hier in äußerst gepflegter Atmosphäre entspannen, ohne wegen nichtvorhandener SIN, komischen Implantaten oder seiner am Eingang abgegebenen AK seltsam angesehen bzw. eingeknastet zu werden. Oboro ist Geschäftsmann in Reinkultur und soll – wenig überraschend – über sehr gute Kontakte zu den Japankons in Berlin verfügen. 

Klingt, als habe Zoé in letzter Zeit einige Bessergestellte kutschiert.
AK Pulco

Kann man so sagen. Bin trotzdem froh, dass es vorbei ist. Kinder reicher Eltern können sehr anstrengend sein, gerade wenn sie sich für extrem „Straße“ halten.
 Zoé

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